Langsam still


Die Tagen des Döppersberger Unterführung sind inzwischen gezählt .
Vor 27 Jahren wo ich nach Wuppertal gezogen bin, war die Unterführung der von Elberfelder Stadtzentrum zum Hauptbahnhof führte , voll Leben . Geschäfte und kleine Kneippen, Bücherei , Blumenladen oder Friseur . Es gab nichts was es dort nicht gab …meinte man . Dazu die viele Fahrgäste, die gerade abreisen wollten oder nach Wuppertal gerade angekommen sind … Der Tunnel volle Menschen lebte .
Mit den Jahren hat sich das ganze allerdings zu einem Schandfleck verwandelt .
Gestank , Schmutz und Dreck einfach eine Absteige … Man hat sich schon Gedanken gemacht, ob s man die Gäste nicht lieber wo anders abholen sollte, um den Weg durch den Tunnel den Gästen zu ersparen.
Jetzt ist es so weit . Die Tage des Tunnels sind gezählt . Der Umbau von Döppersberg wird auch den Tunnel am kragen gehen . Den Händlern dort sind schon gegangen . Alle Geschäfte sind inzwischen Leer und die Schaufensterscheiben sind mit fragwürdigen Plakaten zu gekleistert .
Es wird langsam still .

11 Kommentare zu “Langsam still

  1. Lieber Marius, da kannt ich dich noch nicht…
    Aber wenn ich wiedermal dort in der Nähe bin,
    melde ich mich ! Versprochen 🙂

  2. Elke – wie warst Du in Wuppertal und hast Du bei mir nicht reingeschaut? 🙁
    Bei nächsten mall Bitte melden 🙂

  3. Traurig solche Entwicklung lieber Marius.
    Die Perspektive im ersten Foto
    gefällt mir besonders.

    Ich war nur einmal in Wuppertal, damals
    habe ich das nicht bemerkt, wir sind wohl
    nicht da entlang gelaufen.
    Da es aber schon lange her ist, kann es auch sein das
    es da noch nicht so ausschaute.
    Liebe Grüsse, Elke

  4. Seit jahren war das eine Absteige deswegen ist das vieleicht ein Segen … und neue Chance für den Stadt was neues und vor allem Representatives zu erstellen . Ein Hauptbahnhoff ist/sollte eine Visitenkarte der Stadt sein . Der erste Eindruck ist das wichtigsten 🙂

  5. Schade, dass sich dieser einst belebte Ort so sehr zum Negativen verändert hat. Und ich finde, dass du diese düstere Stimmung gut auf deinen Fotos eingefangen hast. 🙂

  6. Hallo Marius,

    leider ist das auch in Berlin nicht anders. Viele Stellen verwahrlosen dann auch, weil das Geld fehlt, um was Neues drauszumachen. Da ist es dann schon besser, es wird alles umgekrempelt, auch wenn dann das altbekannte verschwindet.

    Liebe Grüße
    Jutta

  7. @Barbara – ganz schade ist das nicht – es entsteht was neues , grßes und modernes …obwohl in Wuppertal zimmlich Unpopulär, weil es kostet menge Geld .
    Danke für dein Kommentar!

  8. Schade das es sich so entwickelt hat, aber das ist ja leider häufig so, wir haben auch so einen Schandfleck.
    Du hast es aber schön abgelichtet und so einen guten Beitrag gepostet 😉
    Mal herzliche Grüße hier lass, Barbara

  9. Moni & Olaf – Ich Danke euch für eure Kommentare . Gut das mit der Kommentar kein Problem mehre zu sehen sind ( habe ich Proveider angerufen und par tips bekommen – bis jetzt ist alles OK)

  10. das ist eine traurige geschichte schön in fotos verpackt, hätte ich auch nicht besser gemacht 😉 klasse. vor allem die geschichte dazu ist es wert erwähnt zu werden. aber so ist es nun mal , dinge kommen und dinge gehen, wie das richtige leben, nichts ist unendlich. dafür hast du im foto die zeit still stehen lassen und es eingefroren, so hat man dann immer noch mal einen blick auf dinge in der erinnerung, obwohl diese schon lange vergangenheit sind. technisch brauche ich mich zu deinen fotos nicht äussern, da schiesst du auf sehr hohem niveau.

    gruss
    olaf

  11. Hallo Marius,
    Du hast eine sehr gute Perspektive gewählt auf Foto 1!
    Foto Nr. 3 zeigt das ganze Elend, so schade, wenn alles langsam verfällt.
    Liebe Grüße
    moni

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*