Um überhaupt die Chance zu haben, direkt aus dem Urlaub von unseren Ausflügen zu berichten, muss ich wohl oder übel das Handy nutzen. Die Bilder auf meiner echten Kamera bleiben leider erst mal dort gefangen, bis ich wieder zurück bin. Natürlich könnte ich manche Fotos von der Kamera irgendwie aufs Handy oder das Tablet rüberziehen – aber was das angeht, bin ich technisch einfach noch nicht so weit involviert. Es wird langsam echt Zeit, das mal zu lernen!
Aber vorerst bleibt es eben bei Handybildern. Und das nicht, weil ich keine Lust auf die Kamera gehabt hätte – im Gegenteil. Eigentlich war der Plan, heute nur ein schnelles Handybild zu posten und den großen Bericht später gemütlich von zu Hause aus zu schreiben. Aber der Reihe nach.

Auf dem Weg nach Schlesien haben wir bei Dresden „spontan“ eine andere Richtung eingeschlagen und einen Zwischenstopp in der Sächsischen Schweiz eingelegt. Schon vor drei Jahren waren wir hier gewesen und was soll ich sagen? Wir haben damals einfach unser Herz in dieser Gegend gelassen.
Für mich ist es eine der schönsten – wenn nicht sogar die schönste Region Deutschlands. Die unmittelbare Nähe zu Dresden, die vielen malerischen Orte und die Wanderrouten, die man hier findet… sie bringen uns zwar ordentlich zum Schwitzen, aber es lohnt sich. Wirklich.
Für unseren heutigen kurzen Stopp haben wir uns den Lilienstein vorgenommen. Das ist das dunkle, steinige Plateau im Hintergrund. Rechts davor, noch ein Stückchen weiter, liegt die berühmte Festung Königstein, die wir vor drei Jahren besucht haben.
Als wir damals die Festung Königstein besuchten, sahen wir auf dem gegenüberliegenden Berg winzige Menschen auf dem Gipfel stehen. Schon in diesem Moment war die Idee geboren: Beim nächsten Mal wird dieses Plateau bezwungen! Und dieses „nächste Mal“ war genau heute.
Um das zeitlich zu schaffen, sind wir bereits kurz vor fünf Uhr morgens zu Hause losgefahren. Die Wetterprognose hatte nämlich Regen ab 16 Uhr angesagt – allzu viel Zeit blieb uns also nicht. Und ich wollte nicht unbedingt im strömenden Regen über nasse Steine klettern. Dafür sind wir – bei aller Liebe – dann doch schon ein wenig zu alt. Aber wir kamen rechtzeitig am Parkplatz des Liliensteins an…
Dem Aufstieg auf den Lilienstein stand also nichts mehr im Wege!
Aber wie es uns da oben ergangen ist, das erzähle ich euch beim nächsten Mal.
Übrigens passt das Bild, das ich gemacht habe, wunderschön zu meinem „Himmelsblicke“-Projekt, also nutze ich es direkt dafür. Die Bearbeitung der Stimmung ist mir bei der Bearbeitung zwar ein bisschen ins Dramatische abgerutscht – so düster war es im echten Moment eigentlich gar nicht. Aber na ja, jetzt kann man es auch nicht mehr ändern, mir gefällt es trotz dem.
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