Wenn aus Bildern Worte und aus Worten Technik wird

Wer mein Blog schon länger liest, der weiß: Früher war das hier ein reiner Fotoblog. Ich habe Momente eingefangen, die für sich selbst sprachen. Mit der Zeit wurde daraus ein privates Tagebuch, Kummerkasten, und heute? Heute bin ich der Technik-Verrückte, der davon überzeugt ist, dass wir das Web ein Stück persönlicher machen können, als es die großen Plattformen gerade zulassen.

Bloggen ist wie ein Garten – man muss ihn pflegen

Früher habe ich meine Liste der Blogs, die ich gerne lese, fast wie ein kleines Geheimnis gehütet. Ich habe sie besucht, wenn ich Zeit hatte, und oft die schönsten Beiträge verpasst, weil ich schlicht vergessen habe, nachzuschauen. Ein Blog ist wie ein Garten: Wenn man nicht regelmäßig vorbeischaut, wächst er zwar, aber man verpasst die schönsten Blüten. Ich habe angefangen, meine eigene „Garten-Liste“ – also die Blogs, die ich regelmäßig besuche – für euch sichtbar zu machen. Warum? Weil ich glaube, dass wir uns gegenseitig viel mehr inspirieren können, wenn wir zeigen, wo wir uns im Netz herumtreiben.

Werdet Teil dieses Netzwerks

Um das Ganze einfacher zu machen, habe ich ein eigenes Werkzeug gebaut: den RSS-Netzwerk-Hub. Es ist mein persönlicher Weg, mein Blog direkt mit den Stimmen zu vernetzen, die ich schätze. Und es ist eine Einladung an euch: Wenn ihr Lust habt, eure eigenen Lieblings-Blogs so zu präsentieren, dass eure Leser ihnen ganz bequem folgen können, dann seid ihr herzlich eingeladen, Teil dieses Netzwerks zu werden!

Aber bevor ihr das Plugin installiert

Wenn ihr Lust bekommen habt, euer eigenes Netzwerk zu pflegen, dann schaut euch am besten zuerst meine Dokumentations- und Infoseite an. Dort erkläre ich euch Schritt für Schritt, wie ihr das Tab-System optimal nutzt, wie ihr die „Auto-Breiten“ einstellt und wie ihr das Design via CSS so anpasst, dass es perfekt zu eurem eigenen Blog-Layout passt.

Das Plugin wird von mir ständig weiterentwickelt. Auf der Info-Seite findet ihr daher immer die aktuellste Version inklusive aller Anleitungen, damit ihr beim Einrichten nicht im Dunkeln tappt. Ich bin gespannt auf euer Feedback und eure Netzwerke!

Hat dir dieser Einblick gefallen?
Erzähl doch anderen davon oder inspiriere sie für ihren eigenen Blog!

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2 Kommentare

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  1. Liebe Elke,

    danke für deinen Besuch und deinen Kommentar. Es ist absolut Wahres an dem, was du schreibst. Ja, ich nutze die Zeit, die ich jetzt habe, um zumindest etwas Sinnvolles zu tun. Ich will nicht die ganze Zeit vor dem Fernseher sitzen oder täglich die gleichen Spaziergänge machen. Also habe ich mich dem Blog gewidmet… um das zu tun, was ich schon immer machen wollte, wozu ich aber nie wirklich Zeit hatte.

    Ob man das am Ende wirklich braucht oder nicht – es sind Sachen, die mir helfen, die ganze Arbeit „am Bloggen“ so zu gestalten, dass sie effizient ist und mir Freude bringt. Und wenn man schon dabei ist, etwas Sinnvolles zu tun… wieso soll man das nicht an die Community weitergeben? Es ist ja nun einmal schon gebaut.

    Der RSS-Hub hat genau das, was mir schon immer gefallen hat. Schade ist nur, dass nur ein Bruchteil der Blogs überhaupt Feeds nutzt – das habe ich jetzt erst so richtig gesehen. Schade deshalb, weil dadurch natürlich weniger Blogs überhaupt daran teilnehmen können. Aber da kann ich nicht viel machen… das Werkzeug ist fertig, genau so, wie ich es mir immer vorgestellt und gewünscht habe. Und das macht mich glücklich, weil ich wieder ein kleines Ziel erreicht habe. Ob es am Ende viele benutzen werden oder nicht, ist mir in diesem Moment wirklich egal.

    Aus dem Grund mache ich einfach weiter. Vor mir steht, wie ich glaube, die größte Herausforderung… aber darüber werde ich irgendwann erzählen, wenn es so weit ist. Jetzt mache ich vorerst eine kleine Pause und schaue, wie sich die ganzen Werkzeuge in der Praxis verhalten.
    Liebe Grüße czoczo

  2. Lieber Marius,
    was du da schreibst, ist ja vollkommen richtig. Aber – du bist im Moment in einer Art Flow, die dich selbst vorwärts treibt, dabei aber übersieht, dass die meisten von uns in irgendeiner Form längst Teil eines Netzwerks sind. Ich habe beispielsweise seit langem den „Old Reader“ installiert, der mich auf dem Laufenden hält, allerdings nicht die Blogs, denen ich folge, Anderen offenbart. Das ist z. B. bei den meisten Blogspot-Blogs üblich. Außerdem ist das alles auch eine Frage der Zeit. Auch wenn es nicht unbedingt etwas Positives ist, dass du im Moment keine Anstellung hast, so verfügst du über enorm viel freie Zeit, die andere nicht haben. Oder in andere Hobbys investieren. Stell dir vor, dass du vielleicht in einigen Wochen wieder fünf oder sechs Tage in der Woche von morgens bis abends beruflich eingespannt bist, dann sieht die Sache wieder anders aus.
    Was ich sagen will: Ich finde es toll, was du gerade machst, wie du dich in diese Dinge hineinkniest. Aber sei nicht überrascht oder frustriert, wenn es nicht den Anklang findet, den du dir sicher wünschst.
    Trotzdem wünsche ich dir natürlich weiterhin viel Freude an deinen Entwicklungen.
    Herzliche Grüße – Elke