Was ist passiert?

storung
Plötzlich sehe ich keine Bilder mehr auf czoczo.de.

Ist das nur bei mir so? Bisher habe ich keine Meldung von euch bekommen – oder es hat einfach noch niemand bemerkt, dass etwas nicht stimmt. Ich bin bereits intensiv auf der Suche nach einer Lösung, habe aber bisher nichts Verdächtiges gefunden.

Falls jemand von euch eine Idee hat, woran es liegen könnte, meldet euch bitte! Ein Fotoblog ohne Bilder – das kann einfach nicht sein.

Wie es aussieht, wird das ein arbeitsreicher Sonntag werden.

Nachtrag… Problem Gelöst!
Dankd en WordPress Support Foren und einen Einsatz von Hans-Gerd, der wie es aussieht eine echte WordPress Enziklopedie ist

Deutsche Bahn: Wuppertaler Baustellen-Idylle

Bilderbuchwetter in Wuppertal. Die Sonne lacht, der Himmel ist strahlend blau – fast schon zu schön, um wahr zu sein. Man fragt sich unweigerlich: Wie lange noch? Laut Wetter-App soll es bereits heute Abend schneien. Doch woraus eigentlich? Bei diesem wolkenlosen Himmel grenzt die Vorhersage schon an Optimismus, den sonst nur Projektplaner der Bahn an den Tag legen.

Kalt ist es allerdings geworden – oder sagen wir es direkt: saukalt. Heute Morgen, oder besser gesagt noch in der Nacht, hatten wir frostige -6 °C. Dank der ersten Sonnenstrahlen hat es sich mittlerweile auf „angenehme“ 2 °C hochgearbeitet. Eigentlich die beste Gelegenheit, um der Baustelle am Hauptbahnhof einen Besuch abzustatten, die uns in Wuppertal seit einer Woche den letzten Nerv raubt.

Die DB-Anzeigetafel: Hoffnungsschimmer oder optische Täuschung?

Eigentlich hieß es, das Ganze soll bis Juni dauern. Oder habe ich da etwas falsch verstanden? Ein Blick durch den Bauzaun auf die digitalen Überreste der Fahrgastinformation am Bahnsteig (Perron) verrät Erstaunliches: „Bauarbeiten bis 20.02.26 um 21 Uhr. Kein Zugverkehr.“

Sollte dieses monumentale Projekt etwa in nur wenigen Tagen abgeschlossen sein? Ein verfrühtes Wunder im Februar? Oder will die Deutsche Bahn den zufälligen Besuchern, die einen sehnsüchtigen Blick hinter den Zaun werfen, einfach nur ein wenig Hoffnung schenken?

Der Blick nach Osten: China vs. Wuppertal

Man kommt nicht umhin, Vergleiche zu ziehen. In China zieht man solche Infrastruktur-Projekte in ein paar Tagen, vielleicht einem Monat durch. Zugegeben: Dort wird 24/7 gearbeitet, auch sonntags. Dass ich heute am Sonntag keinen einzigen Arbeiter auf der Baustelle finden würde, war mir natürlich klar. Es grenzt fast schon an ein Wunder, dass die Busfahrer des Schienenersatzverkehrs (SEV) überhaupt noch pflichtbewusst ihren Dienst schieben.

Es bleibt unbegreiflich, warum bei solch wichtigen Projekten, die Hunderttausende Menschen betreffen, nicht der Einsatz massiv verstärkt wird. Warum wird hier nicht im Schichtbetrieb gearbeitet, um so früh wie möglich fertig zu sein? Auf diese Weise kriegt man vielleicht irgendwann die Bahnsteige fertig… aber was ist mit dem Rest des Bahnhofs?

Fazit: Die Kamera läuft mit

Schon vor ein paar Jahren habe ich den Umbau des Bahnhofsvorplatzes fotografisch begleitet. Es scheint an der Zeit, die Kamera wieder auszupacken und diese Chronik der Entschleunigung für die Ewigkeit im Netz zu verbreiten. Heute war mein erster Besuch – und sicher nicht der letzte.

Zumindest eines ist sicher: An Material für neue Berichte wird es mir im Wuppertaler Baustellen-Dschungel so schnell nicht mangeln. Bauinformation der DB

Blue Island

Mein erstes Aquarell des Jahres und die Kunst des Innehaltens

​Nach den täglichen Erlebnissen im Stau – Tag für Tag im Auto – war mir heute absolut nicht danach, schon wieder unterwegs zu sein oder etwas Neues draußen zu entdecken. Ich bin ehrlich froh, heute mal auf das Auto verzichten zu können.
​Zudem war das Wetter alles andere als einladend. Der vorgezogene Frühling, der uns letzte Woche lockte, war leider schon am Mittwoch wieder vorbei. Heute hielten sich die Temperaturen fast den ganzen Tag hartnäckig am Gefrierpunkt.


​Nein, das muss ich mir nicht antun! Es war stattdessen die perfekte Gelegenheit, endlich die Aquarellfarben herauszuholen. Es ist Wahnsinn, wie gut es tut, auf diese Weise abzuschalten und zu versuchen, die Ideen im Kopf auf das Papier zu bringen. Mein erstes Werk des Jahres: „Blue Island“.
​Ich überlege nun ernsthaft, ob ich nicht einen VHS-Kurs belegen sollte, um meine Techniken zu vertiefen. Das Malen ist für mich der perfekte Ausgleich zum Alltag.

Bahnstrecke Wuppertal Sperrung: Das Verkehrs-Chaos

Eigentlich wollte ich diesen Beitrag schon vor einer Woche schreiben, aber die Ereignisse haben mich überholt. Die angekündigte Bahnstrecke Wuppertal Sperrung hat meine Terminplanung durcheinandergebracht. Ich hatte gelesen, dass es bereits am 1. Februar so weit sein sollte. Voller Erwartung fuhr ich am Samstag an die Gleise, um die letzten Züge zu sehen. Doch an der Haltestelle die Ernüchterung: Die Infotafel verkündete den 6. Februar als Stichtag.

Die Stadt ist durch die Bahnstrecke Wuppertal Sperrung unerträglich

Seit einiger Zeit ist der Verkehr in Wuppertal einfach nur noch eine Qual. Inzwischen dauert mein Heimweg von der Arbeit meist über eine Stunde. Ich frage mich ernsthaft, wie die LKW-Fahrer das aushalten. Vor 30 Jahren habe ich meine Brötchen selbst hinter dem Steuer verdient, aber an so eine extreme Situation kann ich mich nicht erinnern. Informationen zu aktuellen Umleitungen findest du auch auf der offiziellen Seite der Stadt Wuppertal .

Der nächste Gau: Schienenersatzverkehr und Stau

Und jetzt kommt der nächste Tiefpunkt: Die Bahnstrecke Wuppertal Sperrung wird für ein halbes Jahr den kompletten Rhythmus der Stadt stören. Für die Pendler bedeutet das Schienenersatzverkehr. Busse, die in dem ohnehin schon herrschenden Chaos für noch mehr Verstopfung sorgen werden.

Ein ernstgemeinter Rat: Meidet die Stadt während der Sperrung

Man muss es leider so deutlich sagen: Wer plant, Wuppertal in den nächsten sechs Monaten zu besuchen – lasst es lieber. Mit dem Zug kommt ihr sowieso nicht an, ein Flughafen ist auch noch nicht gebaut (höchstens der Hubschrauberlandeplatz an der Helios Klinik wäre eine Option) und für das Auto braucht ihr Nerven aus Drahtseilen.
Wer nicht zwingend hierher muss, sollte seinen Besuch auf den Spätsommer verschieben.

Europa am Scheideweg

Frühlingsgefühle und politisches Chaos

Das Wetter bei uns ist einfach wunderschön. Meine Frau hat sich inzwischen – wahrscheinlich durch mich angesteckt – schlafen gelegt. Also nutze ich die Gunst der Stunde und gehe eine Runde spazieren.

Natürlich ist wie immer meine Kamera dabei und ich habe einen Podcast auf den Ohren. Im Laufe der Zeit habe ich viele Podcasts gefunden, die ich mit großem Interesse verfolge. Solche einsamen Spaziergänge sind einfach die beste Zeit, um mal wieder richtig zuzuhören.

Seit ein paar Tagen höre ich mir vor allem politische Meinungen zur Weltlage an. Wahnsinn, wie schnell sich alles verändert – wie in einem Kaleidoskop! Was gestern noch aktuell war, ist heute Morgen schon wieder Schnee von gestern.

Apropos Schnee: Von winterlichem Wetter fehlt bei uns jede Spur. Wir haben Mitte Januar und es sind 9°C – und das mitten in der Nacht! Nicht schlecht, oder? Während das Klima draußen Frühlingsgefühle bekommt, wird es politisch auf der Welt leider immer frostiger. Aber lest selbst…

Wenn unser „Beschützer“ zum Angreifer wird

Ich verstehe die Welt nicht mehr. Die NATO steht vor der größten Krise seit 80 Jahren. Ausgerechnet der Präsident der USA – dem mächtigsten Land im Bündnis – kündigt an, dass er Grönland übernehmen will. Eine Insel, die zu Dänemark gehört, einem unserer engsten Partner in der NATO und EU.
Diese Situation ist so unglaublich und schockierend, dass alles, was Trump vorher gemacht hat, dagegen harmlos wirkt. Ganz Europa steht unter Schock.

Es geht nicht um Sicherheit, es geht um sein Ego

Grönland ist nicht in Gefahr. Es gibt dort keine Bedrohung durch China oder russische Flotten. Sicher hätten die Russen gerne mehr Land, aber sie haben gar nicht die Mittel dafür. Außerdem könnten die Amerikaner durch die alten Verträge von 1951 jederzeit ihre Basen dort vergrößern. Dänemark ist ja bereit dazu.
Aber es geht hier gar nicht um Sicherheit. Es geht nur um das riesige Ego eines US-Präsidenten, der einen „Erfolg“ braucht. Er will das Territorium der USA vergrößern, egal zu welchem Preis – zum ersten Mal seit über 150 Jahren.

Europa muss endlich aufstehen

Wir in Europa wirken oft so hilflos, aber wir müssen uns endlich wehren! Auch in Amerika gibt es viele vernünftige Leute, die mit Angst zuschauen, was ihr Präsident da treibt.

    Zölle als Erpressung? Wenn Trump uns mit Zöllen droht, nur weil wir zu Dänemark halten, dann müssen wir genauso antworten.
    Kein Handel mehr? Wenn Trump uns den Rücken kehrt, dann handeln wir eben mehr mit Asien, Kanada oder Südamerika. Das wird Trump und seine Wähler am Ende am meisten wehtun. Niemand in den USA, der noch bei Verstand ist, will den Kontakt zu Europa wirklich abbrechen

.

Wenn wir in Europa hart bleiben und klar sagen, dass wir Grönland verteidigen, wird Trump nicht angreifen. Er braucht dafür die Zustimmung vom Kongress, und die wird er nie bekommen. Wenn wir zusammenhalten, wird es keinen Krieg um Grönland geben. Wir müssen nur endlich aufhören, alles einfach so hinzunehmen.

Wenn der Körper streikt und die Angst mitspielt

Eigentlich bin ich krank. So richtig krank. Nachdem ich am letzten Freitag noch mit letzter Kraft und der Hoffnung an der Maschine stand, dass das Wochenende alles richten würde, kam am Montag der Zusammenbruch. Ich stand nassgeschwitzt in der Arbeit, der Kreislauf am Boden. Das Wetter hat mich diesmal voll in die Knie gezwungen.


Seit Freitag wütet diese Grippe so stark in mir, dass mir inzwischen gefühlt ein paar Tage Lebenszeit fehlen. Am Montag habe ich noch versucht, mich in den Arbeitsanzug zu quälen, doch als der Schweiß schon floss, bevor die Maschine lief, musste ich diesen Wahnsinn abbrechen. Es reicht. Eigentlich hätte ich schon am Freitag die Reißleine ziehen müssen.

Aber man ist in der Probezeit. Mit 56 Jahren, nach gerade einmal drei Monaten im neuen Betrieb, versucht man krampfhaft, Stärke zu zeigen. Man will beweisen, dass man unzerstörbar ist, dass auf einen Verlass ist. Doch das ist eine kontraproduktive Einstellung, die ich in meinem Alter eigentlich längst hätte ablegen müssen.

Jetzt, wo das Fieber ein wenig nachlässt und der Kopf klarer wird, kriechen die Sorgen zurück: Was erwartet mich am Montag? Braucht ein Arbeitgeber wirklich einen Mitarbeiter, der nach so kurzer Zeit schon die erste Schwäche zeigt? Ein guter, sicherer Arbeitsplatz ist in Deutschland heutzutage Mangelware. Man überlegt zweimal, ob der Gang zum Arzt wirklich notwendig ist. Aber am Ende riskiert man nicht nur die eigene Gesundheit, sondern auch die der Kollegen.

Egal… ich muss jetzt noch ein paar Tage durchhalten, die Tabletten nehmen und gesund werden. Und am Montag sehen wir weiter, was passiert.

Hilfe, mein Co-Autor hat kein Gehirn!

…Aber er schreibt verdammt gut

Es ist Montag. Vor ein paar Tagen, am 29. September, habe ich angefangen, euch meine Geschichten vorzustellen. Diese kurze Zeit hat mich und meine Arbeitsweise schon jetzt verändert. Mit diesem Beitrag will ich euch erzählen, wieso meine Texte plötzlich ganz anders zu lesen sind und wie ich damit klarkomme.

Das Schreiben: Voll aus der Seele (mit digitalem Rettungsring)

Obwohl… wenn ich meine Texte sehe, bevor sie durch die KI überprüft werden, sehe ich, dass ich mit der Zeit immer „schlechter“ schreibe. Mein Deutsch wirkt noch konfuser als früher, aber dafür schreibe ich jetzt voll aus meiner Seele! Ich achte kaum noch darauf, wie ich die Sätze bauen soll oder welche Fehler ich mache.

Das Beste daran: Die KI versteht sogar das, was ich selbst nach ein paar Minuten nicht mehr verstehen würde. Trotz der vielen Fehler und Buchstabenverwechslungen begreift sie alles.

Das „Gedanken-Dumping“

    Traut euch, einfach alles so hinzuschreiben, wie es aus dem Kopf purzelt. Die KI ist wie ein Sieb: Der Dreck bleibt hängen, das Gold (eure Geschichte) kommt unten sauber raus.

Ich kann ihr sagen, wie sie den Text bearbeiten soll: Entweder sie nutzt meinen Schreibstil (auch wenn ich mich frage, was das genau ist – sie macht ja zum Glück nicht so viele Fehler wie ich!) oder sie verwendet einen „gehobenen“ Stil. Die KI peppt den Text auf und macht die Geschichte spannender. Sie ist wie ein Partner an meiner Seite, der meine Erzählung verschönert.

Das größte Problem: Wenn die Bilder-KI „durchdreht“
Das Schwierigste sind aber die Bilder. Ich will meine Welt bildlich machen. Mit der KI geht das eigentlich fantastisch leicht – man kann es kaum glauben. Es reicht ein wenig Erzählen, Was man haben will und erledigt. Das Problem ist nur: meine Vorstellung gegen die Dickköpfigkeit der KI.

Ein Bild ist kein Problem. Aber je mehr Bilder man braucht, desto „brutaler“ wird es. Gerade schreibe ich an einer neuen Geschichte und mache gerade die Bilder dazu. Und wie schon bei der Maus Pieps habe ich auch diesmal nach einer halben Stunde die Nase voll.

Die Logik der KI

    Ich wollte ein Bild von einer Maus, die müde guckt. Die KI gab mir eine Maus die wie besoffen anschaut, „Nein, traurig!“. Manchmal fragt man sich: Hat die KI getrunken oder ich?

Warum die KI so störrisch ist

Es ist nicht zu fassen, wie störrisch eine KI sein kann! Egal welche man nimmt – seid vorsichtig, vor allem wenn ihr Dinge auf mehreren Bildern wiederholen wollt. Es ist unglaublich, was für „Anfälle“ die Technik haben kann.

Konsistenz-Tricks

    Wenn ihr wollt, dass eine Figur (wie Maus Pieps) immer gleich aussieht, gebt ihr feste Merkmale: „Maus mit einem roten Schal und einem kleinen Fleck am linken Ohr“. Das hilft der KI, die Spur zu halten.

ABER: Man bekommt auch Bilder, die man im Leben nie so hinbekommen hätte. Die Profis wie Anne haben es bewiesen – da werde ich wohl nie ankommen. Aber ich werde auch kein Geld für KI ausgeben. Solange es „Free“-Versionen gibt, nutze ich sie. Danach ist der Hype eben aus und man muss auf neue Ideen kommen.

Und wie geht es weiter?

Eigentlich sollte dieser Beitrag schon längst fertig sein, zusammen mit ein paar Bildern, die es damals nicht in das Abenteuer von Maus Pieps geschafft haben. Hier zeige ich sie euch nun – sie waren zu schade für den digitalen Mülleimer, auch wenn die KI dort mal wieder mal ihren eigenen Kopf hatte. Die Bilder werden auch in eine Galerie von Maus Pieps KI-Reihe gezeigt

Ob es diesmal wieder jeden Montag eine Geschichte gibt? Ich glaube nicht. Letztes Mal hat mich das am Ende ein wenig gestresst. Aber es kommen bald die ersten Teile der neuen Geschichte – sie liegt thematisch ziemlich nah an der Maus Pieps.