
Mein Beitrag für Himmelsblicke 2026 – Juni
Fast hätte ich es vergessen – oder besser gesagt: verschwitzt! Es gilt ja noch, das Projekt „Himmelsblicke“ abzuliefern. Pünktlich zogen auch wirklich interessante, düstere Wolken auf. Wenn man den sozialen Medien glauben durfte, herrschten da draußen fast überall absolute Weltuntergangszustände: In Österreich gab es plötzlich Schnee, im 80 Kilometer entfernten Soest fielen 3 cm große Hagelkörner vom Himmel und in Breslau hieß es nach heftigen Regenschauern schlichtweg „Land unter“.
Und bei uns? Da baute sich schon gegen 16 Uhr ein gewaltiges Drama am Himmel auf. Ein paar Mal hat es sogar richtig verheißungsvoll gedonnert. Das waren genau diese tiefschwarzen Wolken, die manchmal wirklich schwere Gewitter mit sich bringen und auf die man als Fotograf eigentlich hofft. Um 18 Uhr war die Front dann endlich da … und hat stolze drei Tropfen fallen lassen.

Das ganz große Hollywood-Drama war es also nicht, und leider war bei uns von der Apokalypse nicht viel zu sehen. Ein maximal zehnminütiger Mini-Regen, der absolut nichts abgekühlt, sondern alles nur noch schlimmer gemacht hat. Vorher saßen wir in einem Backofen, jetzt haben wir ein kostenloses Upgrade in eine dampfende Waschküche bekommen. Wie es aussieht, steht mir eine absolut grauenvolle, schwüle Nacht bevor – aber hey, zumindest sahen die Wolken fotogen aus!
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