Nature Thursday 2026 – #42

Wenn man die Augen aufmacht, findet man in der Stadt immer noch Blumen, die in ihrer Pracht den Menschen ein wenig Freude schenken. Es sind nicht mehr viele, und manche sehen schon ein wenig ramponiert aus – und trotzdem ist es schön, dass sie nicht ganz verwelkt sind.
In ein paar Wochen werden wir davon nichts mehr sehen, und die tristen, grauen Tage werden zumindest mir die Laune wirklich verderben. Ich merke schon jetzt, dass sich die Stimmung an den Grenzen hält. Aber dank meiner täglichen Planung bleibt nicht viel Zeit, darüber nachzudenken.
Heute habe ich für euch diesen Strauch gefunden – noch kräftig und schön.
Geminis Klugscheißer-Ecke
- Name: Glattblatt-Aster oder Ähnliche Herbst-Aster (Aster / Symphyotrichum)
- Was ist das? Eine ausdauernde Staude aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae), die oft als Zierpflanze in Gärten und Parks kultiviert wird und spät im Jahr blüht.
- Eigenschaften: Sie zeichnet sich durch strahlenförmige Blütenkörbchen (oft in Hellblau, Violett oder Weiß mit gelber Mitte) und eine bemerkenswerte Robustheit gegenüber kühleren Temperaturen aus.
- Vorteile / Nutzen: Sie ist eine der wichtigsten späten Nahrungsquellen für Bienen, Hummeln und andere Insekten, wenn das Angebot an Nektar im Herbst stark abnimmt.
- Interessante historische oder kulturelle Info: Der Name leitet sich vom altgriechischen Wort für „Stern“ ab, da die Blütensternchen den Spätsommer und Herbst optisch erhellen. In der griechischen Mythologie sollen Astern aus den Tränen der Göttin Astraea entstanden sein, als sie vom Himmel herab sah und keine Sterne auf der Erde entdeckte.
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