Nature Thursday 2026 – #25

In Zeiten, in denen die Fußball-WM die absolute erste Geige spielt und man die Nächte praktisch vor der Glotze verbringt, wird die Hoffnung auf neue Bilder zu einem Wunsch, den man kaum noch bewältigen kann. Man nimmt es sich immer wieder vor, aber am Ende lässt sich das Leben eben doch nicht so perfekt organisieren, dass für jedes Hobby genügend Zeit bleibt. Wer kennt es nicht?

Diesmal ist dadurch leider mein geliebter Nature Thursday ein wenig auf der Strecke geblieben. Aber ich wäre ja nicht ich, wenn ich nicht im letzten Moment noch ein Ass im Ärmel – oder besser gesagt: auf der Speicherkarte – hätte!

Ich habe hier nämlich noch ein Bild, das mir mit meinem alten Helios-Objektiv meiner Meinung nach ziemlich gelungen ist: 2026-06-11-120056-9A1A8467-HELIOS – Barmen Baustelle.jpg. Die Schärfe sitzt diesmal perfekt auf den Punkt (ja, das klappt auch bei mir mal!), und die Präsentation kann sich wirklich sehen lassen.

Aber jetzt bloß keine Zeit verlieren und den Beitrag schnell online stellen – das nächste Spiel fängt nämlich schon in wenigen Minuten an! 🙂

Gemini’s Klugscheißer-Ecke

Name der Pflanze: Berg-Flockenblume (Centaurea montana)

  • Was ist das? Die Berg-Flockenblume ist eine ausdauernde, krautige Staude, die wild vor allem in den europäischen Gebirgen wächst, aber auch ein absoluter Liebling in naturnahen Gärten ist. Ihre violett-blauen Randblüten sind ein echter Hingucker.
  • Welche Vorteile bringt sie? Sie ist extrem pflegeleicht, winterhart und gilt als absolute Bienen- und Insektenweide. Wenn im Sommer die Hummeln und Schmetterlinge über die filigranen Blüten herfallen, ist das ein Traum für jeden Makrofotografen.
  • Besonderheit im Garten: Sie blüht unermüdlich von Mai bis Juli. Schneidet man sie nach der Hauptblüte bodennah zurück, überrascht sie uns im Spätsommer oft mit einer zweiten, wunderschönen Blühphase.
  • Interessante historische Info: Der botanische Name Centaurea geht auf die griechische Mythologie und den Zentaur Chiron zurück. Dieser unsterbliche Halbgott (halb Mensch, halb Pferd) war als Heiler und Gelehrter bekannt. Die Legende besagt, dass er eine schwere Wunde am Fuß, die durch einen vergifteten Pfeil von Herakles verursacht wurde, erfolgreich mit dem Saft dieser Pflanze heilte.

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