
Manche Bilder, das haben wir letzte Woche gesehen, entfalten ihre ganze Kraft erst in Schwarz-Weiß. Ihre Klarheit und Struktur sind unschlagbar. Und doch gibt es Aufnahmen, die in Monochrom zwar wunderschön aussehen, die man aber einfach nicht so präsentieren darf. Ein solcher Fund ist mir heute auf meinem Spaziergang begegnet.
Selbst in der Schwarz-Weiß-Fassung kann sich das Ergebnis sehen lassen – ein architektonischer Moment, sauber und strukturiert. Aber die wahre Magie, die tiefere Geschichte dieses Augenblicks, bleibt verborgen. Wenn man dann die Farbfassung betrachtet, offenbart sich eine Pastellgrüne Poesie. Das leuchtende Mintgrün der Hausfassade und die perfekt darauf abgestimmte Farbe des kleinen Fiat Topolino (mit der Startnummer „45“) sind das Herzstück dieser Szene. Erst in Farbe kommt der wahre Ausdruck, die charmante Originalität dieses Fundes, zur Geltung.

Es war eine grandiose Situation. Leider war die Umgebung um das Haus zu chaotisch, weshalb ich den Bildausschnitt recht eng wählen musste. Trotzdem ist es einer der schönsten Funde der letzten Zeit. Eine scheinbar alltägliche Aufnahme, eine stinknormale Situation, deren wahre Schönheit sich erst auf den zweiten Blick offenbart.
Was sagt ihr dazu? Welche Version berührt euch mehr?
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Da mag wer die Farbe sehr gerne und „Startnummer“ find ich witzig