Nature Thursday 2026 – #39

Diese Woche widme ich mich einer Blüte, die in der Natur vermutlich schon längst verwelkt ist. Die Aufnahmen, die ich eigens für den heutigen Beitrag bei einem gestrigen Spaziergang gemacht habe, wirkten am Ende merkwürdig unruhig – zwei Bilder hintereinander, die technisch weit von dem entfernt waren, was ich mir vorgestellt hatte. Um auf Nummer sicher zu gehen, habe ich daher ein Bild herausgesucht, das in meinen Augen rundum gelungen ist.

Manchmal geschieht es einfach, besonders beim Fotografieren mit alten Objektiven, die von Haus aus einen leichten Farbstich mitbringen. Man versucht, die Aufnahme in die gewünschte Richtung zu lenken, dreht am einen oder anderen Regler in ON1 – und erhält schließlich ein Ergebnis, an das man sich erst gewöhnen muss. Ich sollte mir wohl vornehmen, den Bildern weniger Korrekturen aufzuzwingen; meist kommen sie bereits recht stimmig aus der Kamera. Doch ein bloßes „In Ordnung“ genügt mir nicht. Ich möchte, dass ein Bild meine ganz persönliche Handschrift trägt und genau das wiedergibt, was mein inneres Auge in diesem einen Moment gesehen hat.

Geminis Klugscheißer-Ecke:

Name: Elegante Zinnie (Zinnia elegans).

Was ist das? Eine einjährige Sommerblume aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae), die für ihre dicht gefüllten, kräftigen Blütenköpfe bekannt ist.

Eigenschaften & Standort: Zinnien stammen ursprünglich aus den sonnigen, trockenen Gebieten Mexikos. Sie lieben vollsonnige, warme Standorte mit durchlässigem Boden und blühen unermüdlich vom Frühsommer bis zum ersten Frost.

Vorteile / Nutzen: Sie sind äußerst wertvolle Insektenweiden für Schmetterlinge und Hummeln und zeichnen sich durch eine sehr lange Haltbarkeit als Schnittblume aus.

Interessante Info: Im Jahr 2016 machte die Zinnie Schlagzeilen als die erste Blume, die jemals auf der Internationalen Raumstation (ISS) im Weltall zum Blühen gebracht wurde.

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9 Kommentare

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  1. Lieber Marius,

    Deine Zinnienblüte schaut gigantisch aus, man erkennt jede einzelne Schicht der Blütenblätter, ein Wunder der Natur. Und die kleinen Röhrenblüten in der Mitte sind einfach zauberhaft. Ich sollte sie mir doch mal wieder in den Garten holen …

    Einen schönen Sonntag und viele glückliche Naturmomente
    wünscht Dir
    Anke

  2. Am interessantesten ist der Satz, dass ein bloßes „In Ordnung“ nicht genügt. Das erklärt vermutlich einen großen Teil der Fotografie – und auch einen guten Teil ihrer Probleme. Irgendwann ist das Bild fertig, aber der Fotograf noch nicht.

    Dann bekommt die Zinnie halt noch etwas Persönlichkeit verordnet.
    Die Blume war vermutlich schon vorher zufrieden.

  3. ein sehr schönes Bild ist das
    ich mag Zinnien auch sehr
    meine sind mir dieses Jahr vertrocknet
    trotz gießen
    liebe Grüße
    Rosi

  4. Ich mag diese ganz unterschiedlichen Grüntöne. Die Zinnien gibt es ja in ganz verschiedenen Farben. Ich hatte sie noch nie im Garten. Jetzt dürfte ihre Zeit aber gerade vorbei sein. Es sind einjährige Sommerblumen.
    Liebe Grüße – Elke

  5. Guten Morgen lieber Marius!

    Ich kann dich sehr gut verstehen! Mir ist es auch wichtig, dass meine Bilder meine Handschrift tragen und einen Wiedererkennungswert haben.

    Den letzten Donnerstag habe ich verpasst, deshalb ist heute auch jenes Bild mit dabei.

    Liebe Grüße

    Anne