Black & White 2022 – Dezember


Grabstätte: Riedel-Goschin
Wuppertal – Unterbarmer Friedhof
Objektiv: PORST WW 28mm/f2,8

Der Grabmal der familie Riedel-Goschin, ehemals Grote, ist ebenfalls von dem Düsseldorfer Bildhauer Josef Hammerschmidt und ebenso auffällig. Die Figurengruppe besteht aus einer liegende Sphinx und einem rechts von ihr stehendem trauernden Jüngling. Die Architektur ist bei dieser Gruppe auf einen gestuften Sockel und eine steinerne Einfriedung reduziert, Die eisernen Eckpfeiler werden durch ebenfalls eiserne Vierkantenstäbe mit abgeschrägten Kanten verbunden, die als zusätzliche abschließende und zierende Elemente dienen.
Die Maße des Denkmals sind monumental. Das Podest erhebt sich auf der Grundfläche eines Kreuzes und ist aus vorgeschlagenen großen Steinquadern zusammengesetzt. Die Form des Kreuzes für das Podest ergibt sich funktonal aus den erforderlichen Auflageflächen für den liegenden Körper der Sphinx und die Standfläche des Trauernden, axialsymmetrisch ergänzt auf der gegenüberliegenden Seite. Funktonal genutzt werden die verschiedene Seite des Kreuzes dann auch als Standflächen der Figurengruppe bzw. die vorderen Anschichtseiten als Träger der Inschriften und Schriftplatten. bei einem Künstler wie Hammerschmidt, der alle Aspekte seine Werke nachweislich detailliert vorplante und aufeinander abstimmte, und der zudem sehr gebildet war, kann neben den funktionalen formal-ästhetischen Entscheidungen eine symbolische Einbeziehung des Kreuzes als christliches Symbol angenommen werden. (Quelle – Historische Grabdenkmäler der Wuppertalregion)



Black & White


Eva


Sandra


Angela


Mascha


Schmelli


Judith


Anne


Esther


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11 thoughts on “Black & White 2022 – Dezember”

  1. Danke für eure Kommentare…
    Ich freu mich das mein Beitrag euch gefällt!
    @ Elke & Jutta – Ich hab auch das Netz nach mehr Informationen durchsucht. Leider habe ich nichts darüber gefunden. Ein wenig merkwürdig .
    Liebe Grüße czoczo

  2. Lieber Marius,
    mir drängte sich sofort auch der Gedanke auf, den Elke geäußert hat. Wäre schon auch interessant, mal zu wissen, wer diese Familie eigentlich war.
    Liebe Grüße
    Jutta

  3. Dieses Grabmal lässt mich etwas ratlos zurück, zumal man im Internet nichts über diese Familie findet. Falls sie nicht Forscher und Ägyptologen waren – dann würden sie aber sicher irgendwo erwähnt werden – hat das Ganze etwas von Größenwahn. Die kantige Gestaltung erinnert mich unangenehm an deutschnationale Kunst zwischen 1870/71 und dem Ende des Dritten Reiches.

    Liebe Grüße – Elke

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