Bei den aktuellen Temperaturen grenzt es schon an ein echtes Wunder, überhaupt etwas Gescheites zu kreieren. Ich habe es wirklich versucht… Aber die Wahrheit ist: Ich sehe die Tasten kaum noch! Meine Brille ist komplett voller Schweiß gelaufen und am liebsten würde ich mich einfach nur noch in einem eiskalten Swimmingpool vergraben.

Aber egal, Schluss mit dem Jammern! Schließlich ist heute wieder der Nature Thursday. Da ich mich bei dieser Hitze aber weigere, auch nur einen einzigen Schritt vor die Tür zu gehen, zeige ich euch eben ein kleines Stück Natur aus meiner Wohnung: Meine Tomate!
Sie ist noch ganz klein und ehrlich gesagt kaum zu erkennen – aber angeblich soll es mal eine große, stolze Tomate werden. Das Bild zeigt den aktuellen Stand. Ich habe mehrfach versucht, die zarte Blüte perfekt auf dem Foto zu positionieren… Aber wie das im Leben eines Fotografen so ist: Irgendwas hat immer gestört oder stand im Weg. Trotzdem hat dieser winzige, grüne Hoffnungsschimmer bei der Hitze irgendwie etwas Beruhigendes, oder?
Gemini’s Klugscheißer-Ecke
Name: Die Tomate (Solanum lycopersicum)
- Was ist das?: Botanisch gesehen gehört die Tomate zu den Nachtschattengewächsen und ihre Früchte zählen überraschenderweise zu den Beeren (genauer gesagt zu den „Beerenfrüchten“), auch wenn wir sie in der Küche wie Gemüse behandeln.
- Welche Vorteile bringt sie?: Tomaten sind echte Gesundheits-Booster! Sie sind vollgepackt mit Vitamin C, Kalium und dem wertvollen Antioxidans Lycopin. Lycopin schützt unsere Zellen und sorgt übrigens auch für die kräftige rote Farbe.
- Anbau-Tipp für Faule: Sie brauchen extrem viel Sonne und regelmäßig Wasser, hassen es aber, wenn ihre Blätter beim Gießen nass werden (das gibt schnell Pilze). Perfekt also für ein sonniges Plätzchen drinnen oder auf dem Balkon, wenn man nicht raus in die pralle Hitze will!
- Spannende historische Info: Als die Tomate im 16. Jahrhundert aus Südamerika nach Europa kam, wurde sie lange Zeit nur als reine Zierpflanze gehalten. Die Menschen hatten schlichtweg Angst vor ihr und glaubten, die glänzenden Früchte seien giftig. Erst im 18. und 19. century erkannten die Europäer (allen voran die Italiener), was für eine kulinarische Goldgrube sie da eigentlich im Garten hatten!
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