Das wunderschöne Wetter habe ich genutzt, um an einem neuen, frischen Design für meinen Blog zu arbeiten. Und jetzt, wo alles fertig ist und ich endlich Zeit hätte, etwas zu unternehmen, regnet es wie aus Eimern. Seit Mittwochnachmittag ist es draußen total nass. Und morgen früh, wenn ihr diesen Beitrag lest, soll ich mich beim Großfeldhandball wieder ein wenig bewegen. Wenn ich nur daran denke, wird mir schon ganz anders… Im nassen Gras Handball spielen? Früher hat man das ja gemacht, aber in der heutigen Zeit? Ich bin gespannt, ob es überhaupt stattfindet.
Aber ich möchte euch heute nicht mit dem Wetter langweilen. Vor ein paar Tagen, bei unserem kurzen Spaziergang im historischen Zons, bin ich auf ein hübsches kleines „Mauerblümchen“ gestoßen. Genauer gesagt handelt es sich um eine Campanula (Glockenblume), die sich da ihren Weg durch den alten Stein gebahnt hat.
Leider hatte ich auf der Kamera das analoge PORST-Objektive geschraubt… eigentlich schade. Wenn schon ein analoges Objektiv für so eine Nahaufnahme, dann am besten das Helios, aber das lag gerade schön zu Hause auf dem Schreibtisch. Das war im Nachhinein aber die beste Gelegenheit, um endlich zu lernen, wie ich richtig mit dem PORST umgehe. Also habe ich mich richtig angestrengt.
Die Leute, die vorbeigingen, haben mich wirklich ein bisschen blöd angeschaut – zumindest hatte ich das Gefühl. Wie das Bild aussehen soll, wusste ich sofort. Auch die knappe Schärfe bei Blende 2,8 sollte genau da sitzen, wo ich sie haben wollte. Bei meinen zittrigen Händen ist das wahrlich keine leichte Aufgabe… aber wie ihr sehen könnt: Ich habe es geschafft!
Gemini’s Klugscheißer-Ecke:
Rundblättrige Glockenblume (Campanula rotundifolia)
- Der Name ist Programm: Die charakteristische, glockenartige Form der Blüten schützt den Blütenstaub perfekt vor plötzlichen Regenschauern – ein echter Vorteil bei dem aktuellen Wetter!
- Genügsamer Überlebenskünstler: Diese Pflanzen sind extrem anspruchslos. Sie brauchen kaum Erde und nutzen die feinsten Spalten im Mauerwerk, um sich festzusetzen und Nährstoffe zu ziehen.
- Symbolik: In der Naturfotografie stehen sie oft als Symbol für Widerstandskraft und die Kraft der Natur, die sich selbst den härtesten Beton oder historischen Stein zurückholt.
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Immer noch ein wenig verwirrend die Neugestaltung Deiner Seite. Ein sehr nettes Mauerblümchen hast Du uns heute gezeigt. Wünsche Dir, daß Du beim Handball im nassen Gras nicht ausrutscht.
Ganz liebe Grüße
Violetta
Guten Morgen, lieber Marius.
Das Bild ist doch gut geworden. Sicher, das Helios wäre vermutlich insgesamt etwas schärfer geworden, aber mir gefällt auf jeden Fall auch das Motiv. Es ist gerade Glockenblumenzeit.
Das mit dem Wetter ist blöd. Deshalb versuche ich inzwischen, den PC bei schönem Wetter tagsüber erst gar nicht anzumachen.
Herzliche Grüße und ein hoffentlich trockener Handballmorgen
Elke
Hübsches Blümchen und schöner Kontrast.
Hallo Marius
Schönes Bild und die Farbe der Blütenblätter harmonieren mit dem Grün darüber wunderbar.
Gruß
Andreas