Nature Thursday 2026 – #23

Das wunderschöne Wetter habe ich genutzt, um an einem neuen, frischen Design für meinen Blog zu arbeiten. Und jetzt, wo alles fertig ist und ich endlich Zeit hätte, etwas zu unternehmen, regnet es wie aus Eimern. Seit Mittwochnachmittag ist es draußen total nass. Und morgen früh, wenn ihr diesen Beitrag lest, soll ich mich beim Großfeldhandball wieder ein wenig bewegen. Wenn ich nur daran denke, wird mir schon ganz anders… Im nassen Gras Handball spielen? Früher hat man das ja gemacht, aber in der heutigen Zeit? Ich bin gespannt, ob es überhaupt stattfindet.

Aber ich möchte euch heute nicht mit dem Wetter langweilen. Vor ein paar Tagen, bei unserem kurzen Spaziergang im historischen Zons, bin ich auf ein hübsches kleines „Mauerblümchen“ gestoßen. Genauer gesagt handelt es sich um eine Campanula (Glockenblume), die sich da ihren Weg durch den alten Stein gebahnt hat.

Leider hatte ich auf der Kamera das analoge PORST-Objektive geschraubt… eigentlich schade. Wenn schon ein analoges Objektiv für so eine Nahaufnahme, dann am besten das Helios, aber das lag gerade schön zu Hause auf dem Schreibtisch. Das war im Nachhinein aber die beste Gelegenheit, um endlich zu lernen, wie ich richtig mit dem PORST umgehe. Also habe ich mich richtig angestrengt.

Die Leute, die vorbeigingen, haben mich wirklich ein bisschen blöd angeschaut – zumindest hatte ich das Gefühl. Wie das Bild aussehen soll, wusste ich sofort. Auch die knappe Schärfe bei Blende 2,8 sollte genau da sitzen, wo ich sie haben wollte. Bei meinen zittrigen Händen ist das wahrlich keine leichte Aufgabe… aber wie ihr sehen könnt: Ich habe es geschafft!

Gemini’s Klugscheißer-Ecke:

Rundblättrige Glockenblume (Campanula rotundifolia)

  • Der Name ist Programm: Die charakteristische, glockenartige Form der Blüten schützt den Blütenstaub perfekt vor plötzlichen Regenschauern – ein echter Vorteil bei dem aktuellen Wetter!

  • Genügsamer Überlebenskünstler: Diese Pflanzen sind extrem anspruchslos. Sie brauchen kaum Erde und nutzen die feinsten Spalten im Mauerwerk, um sich festzusetzen und Nährstoffe zu ziehen.

  • Symbolik: In der Naturfotografie stehen sie oft als Symbol für Widerstandskraft und die Kraft der Natur, die sich selbst den härtesten Beton oder historischen Stein zurückholt.

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