Eigentlich bin ich krank. So richtig krank. Nachdem ich am letzten Freitag noch mit letzter Kraft und der Hoffnung an der Maschine stand, dass das Wochenende alles richten würde, kam am Montag der Zusammenbruch. Ich stand nassgeschwitzt in der Arbeit, der Kreislauf am Boden. Das Wetter hat mich diesmal voll in die Knie gezwungen.
Seit Freitag wütet diese Grippe so stark in mir, dass mir inzwischen gefühlt ein paar Tage Lebenszeit fehlen. Am Montag habe ich noch versucht, mich in den Arbeitsanzug zu quälen, doch als der Schweiß schon floss, bevor die Maschine lief, musste ich diesen Wahnsinn abbrechen. Es reicht. Eigentlich hätte ich schon am Freitag die Reißleine ziehen müssen.
Aber man ist in der Probezeit. Mit 56 Jahren, nach gerade einmal drei Monaten im neuen Betrieb, versucht man krampfhaft, Stärke zu zeigen. Man will beweisen, dass man unzerstörbar ist, dass auf einen Verlass ist. Doch das ist eine kontraproduktive Einstellung, die ich in meinem Alter eigentlich längst hätte ablegen müssen.
Jetzt, wo das Fieber ein wenig nachlässt und der Kopf klarer wird, kriechen die Sorgen zurück: Was erwartet mich am Montag? Braucht ein Arbeitgeber wirklich einen Mitarbeiter, der nach so kurzer Zeit schon die erste Schwäche zeigt? Ein guter, sicherer Arbeitsplatz ist in Deutschland heutzutage Mangelware. Man überlegt zweimal, ob der Gang zum Arzt wirklich notwendig ist. Aber am Ende riskiert man nicht nur die eigene Gesundheit, sondern auch die der Kollegen.
Egal… ich muss jetzt noch ein paar Tage durchhalten, die Tabletten nehmen und gesund werden. Und am Montag sehen wir weiter, was passiert.

Moin Marius,
gute Besserung. Ich lag auch mit Gripp flach und war dann direkt nach dem Urlaub krank geschrieben. Es ist unangenehm, aber ich denke ein Arbeitgeber kann und wird es einschätzen können. Du bist ja von der Arbeit aus nach Hause, da wird Dein Arbeitgeber oder die Kollegen gewiss bemerkt haben, wie es Dir ging.
Ganz liebe Grüße
Angela
Ach Mist. Ich wünsche dir gute Besserung und hoffe, dass du es schnell und bald überstanden hast.
Lieber Marius,
ein vernünftiger Arbeitgeber weiß, dass die grippalen Infekte derzeit grassieren. Wenn man krank ist, ist man krank. Ich habe es gerade hinter mir und wäre auch nicht arbeitsfähig gewesen.
Ich wünsche dir gute Besserung und mach dir mal keine voreiligen Sorgen.
Herzliche Grüße – Elke
Ach herrje, das ist ja dumm gelaufen.
Aber du kannst ja nix dafür, wenn es ein guter Arbeitgeber ist, dann wird er das verstehen !
Ich wünsche es dir von Herzen.
Aber jetzt schon dich ,
Gute Besserung lieber Marius, Kopf hoch.
Liebe Grüße
Jutta
Och Mensch, wie blöd. Gute Besserung erst einmal!!!