Von der Nordbahntrasse direkt in die Pollenfalle

Gestern – also am Montag, ich verliere bei diesem Auf und Ab der Gefühle langsam echt das Zeitgefühl – habe ich das herrliche Wetter ausgenutzt. Ich musste einfach mal wieder raus an die frische Luft!

Warum in die Ferne schweifen?

Eigentlich liegt der Nordpark direkt vor meiner Haustür. Ich mag ihn, aber inzwischen kenne ich dort wirklich jeden einzelnen Stein. Er reizt mich momentan einfach nicht mehr, weil ich dort in letzter Zeit viel zu oft unterwegs war. In die Stadt wollte ich auch nicht – der ganze Trubel, das muss heute einfach nicht sein. Aber dann kam mir ein Gedanke: Der Botanische Garten auf der Hardt! Da war ich dieses Jahr gefühlt noch gar nicht, vielleicht ein- oder zweimal kurz, wenn überhaupt. Also nichts wie hin!

14 Kilometer Freiheit (und teurer Sprit)

Damit es nicht zu einfach wird, habe ich das Auto ganz bewusst zu Hause gelassen. Bei Spritpreisen von mittlerweile 2,30 € pro Liter überlegt man es sich sowieso zweimal, ob man für so eine Strecke den Motor anwirft. Laut Google Maps sind es eigentlich nur knapp 5 km, aber ich hatte keine Lust auf die lauten, stinkigen Hauptstraßen.


Stattdessen habe ich mich für den schöneren Weg entschieden: die Nordbahntrasse. Dieser Wander- und Radweg quer durch Wuppertal ist einfach Gold wert. Man entkommt dem Lärm der Stadt und ist trotzdem zügig unterwegs. Na ja, was soll ich sagen? Am Ende des Tages standen inklusive Hin- und Rückweg stolze 14 km auf dem Tacho. Nach einer Woche voller Faulenzerei (auch wenn ich mich auf der Arbeit zumindest ein bisschen bewege) war das mit dem Fotorucksack und dem fast kompletten Equipment auf dem Rücken eine echte kleine Herausforderung. Aber es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht, sich mal wieder richtig auszupowern!

Das Blütenmeer auf der Hardt

Als ich endlich oben auf der Hardt ankam – dieser riesigen Parkanlage, in der sich auch der Botanische Garten befindet – wurde ich sofort belohnt. Der Großteil der Bäume ist zwar noch kahl und wartet auf den echten Frühling, aber dazwischen leuchten sie: die wunderschönen Magnolien und Kirschbäume in ihrer vollen Blüte. Ein herrlicher Anblick, der jedes Fotografenherz höherschlagen lässt.

Die Rache der Natur: Wenn die Pollen zuschlagen

Doch der Spaß hielt leider nicht lange an. In dem Moment, als ich den Duft der Blumen und die Bäume in ihrer vollen Pracht so richtig genießen wollte, schlug das Schicksal zu. Anscheinend waren in der Luft jede Menge Pollen unterwegs (und nein, ich meine nicht meine netten Nachbarn aus Polen! ;-)). Diese kleinen Biester haben sofort angefangen, in meiner Nase ordentlich zu wühlen und Unruhe zu stiften.

Von einer Minute auf die andere ging es los: Ich musste niesen – und zwar nicht nur einmal, sondern in einer Tour! Ich habe zwar versucht, das Beste daraus zu machen und ein paar schöne Erinnerungen mitzunehmen, aber am Ende hat es einfach keinen Spaß mehr gemacht. So einen heftigen Heuschnupfen-Anfall hatte ich schon ewig nicht mehr. Als Jugendlicher hatte ich im Frühling oft mit geschwollenen Augen zu kämpfen, aber das ist zum Glück lange her. Doch diese Nies-Attacken, die mich sogar bis heute verfolgen, kamen völlig unerwartet.

Fazit: Taschentücher statt Kamera

Heute bleibe ich konsequent zu Hause. Das Wetter hat sich ohnehin verschlechtert, die Sonne hat sich hinter den Wolken versteckt und es ist grau draußen. Also genieße ich den Tag mit einer frischen Packung Taschentücher in Griffweite auf dem Sofa und lasse den gestrigen Ausflug Revue passieren.

Beim Sichten der Bilder kam dann leider noch eine kleine Ernüchterung dazu: Der gestrige Spaziergang sollte eigentlich die perfekte Gelegenheit sein, mal wieder ein paar meiner alten analogen Schätze (Gläser) auszuführen. Aber die Ergebnisse waren enttäuschend. Viele Bilder sind schlichtweg unscharf und eigentlich nicht zu gebrauchen.

Ich frage mich jetzt: Habe ich über die Zeit tatsächlich verlernt, wie man mit manuellem Fokus und analogen Objektiven richtig umgeht? Oder war schlichtweg die Nies-Attacke schuld, die mich beim Auslösen jedes Mal durchgeschüttelt hat? Wahrscheinlich eine Mischung aus beidem. Die Natur ist eben wunderschön – aber gestern war sie für mich und meine Linse einfach ein bisschen zu unerbittlich!

Wechsel von Adobe zu ON1: Genug ist genug

Bei meinen Übungen mit ON1 suche ich gezielt nach Motiven, die mich ansprechen. Dabei festigt sich mein Entschluss: Der Wechsel von Adobe zu ON1 ist für mich der richtige Weg. Ein Beispiel dafür sind meine Aufnahmen aus Bad Kreuznach vom letzten Jahr

Während meines siebenwöchigen Aufenthalts dort habe ich viele Fotos gemacht, die mich anfangs nicht wirklich überzeugt haben. Vielleicht sind sie deshalb so schnell in den Tiefen meiner Festplatte verschwunden. Doch wenn man ab und zu mit etwas Abstand genau hinschaut, findet man Bilder, die zwar vielleicht nicht perfekt sind, aber eine Geschichte erzählen oder eine Galerie wunderbar ergänzen.

Der Reiz des Unscheinbaren

So erging es mir mit dieser Tür. Es war eine ganz spontane Aufnahme – eine Tür, wie man sie zu Tausenden am Wegesrand trifft. Aber der üppige Bewuchs rund um den Eingang hat es mir angetan. Es wirkt harmonisch, fast verwunschen und sieht einfach toll aus. Also: Ab damit auf den digitalen Arbeitstisch!

Die Software-Frage: Luxus vs. Nutzen

Ich arbeite schon seit vielen Jahren mit ON1. Damals begann mein Abenteuer mit Perfect Effects 8, als ich auf der Suche nach einer Alternative zu Adobe Lightroom und Photoshop war.

Versteht mich nicht falsch: Das Adobe-Abo ist für Profis, die die Kosten von der Steuer absetzen können, ein fantastisches Produkt. Aber für einen Hobby-Knipser wie mich? Da wird es schnell zu einem teuren Luxus. Jedes Jahr über 100 € für eine Software auszugeben, die man nicht einmal zur Hälfte ausnutzt, fühlt sich irgendwann einfach nicht mehr richtig an.

Der radikale Schnitty

Früher war die Stabilität von ON1 nicht immer zufriedenstellend, weshalb ich eine Zeit lang zweigleisig gefahren bin. Das war jedoch nicht nur doppelt teuer, sondern auch kompliziert: Zwei Programme, zwei Workflows, doppelte Arbeit. Damit muss jetzt Schluss sein!

Obwohl ON1 kein Abo-System erzwingt und man eine Version theoretisch lebenslang nutzen kann, locken die neuen Updates natürlich immer wieder mit interessanten Funktionen. Aber doppelte Kosten für zwei Systeme? Nein, danke.

Meine Entscheidung ist gefallen: In Kürze lasse ich mein Adobe-Abo auslaufen. Diesmal bleibe ich allein bei ON1. Und ehrlich gesagt: Das ist gut so. Ich bin nun gezwungen, mich endlich tiefer mit der Materie zu beschäftigen, ohne bei Schwierigkeiten sofort wieder auf die gewohnte Adobe-Umgebung auszuweichen.

Genug ist genug – der Fokus liegt jetzt voll auf der Kreativität!

Neuanfang mit 58 Jahren: Mein Abenteuer als Schleifer in Solingen

Wie ihr euch vielleicht erinnert, habe ich vor fast genau einem halben Jahr eine neue Arbeit gefunden. Ich weiß noch wie heute, wie sehr ich mich gefreut habe. Nicht, weil ich lange arbeitslos war – im Gegenteil, meine Zeit ohne Job dauerte gerade einmal 13 Tage. Davor war ich jedoch lange krank, und dieser Job fühlte sich für mich an wie ein Sprung in die Freiheit. Ich weiß nicht, ob ich mich jemals zuvor so gefühlt habe wie an diesem Tag und in der Zeit danach. Ich habe förmlich darauf gebrannt, endlich wieder arbeiten zu dürfen. Ja, zu dürfen!
Alles schien perfekt: Die Kollegen waren klasse, die Atmosphäre in der Firma war unglaublich – so etwas hatte ich zuvor noch nie erlebt. Es gab jedoch eine kleine Herausforderung: Das, was ich dort lernen sollte, grenzte fast an Raketenwissenschaft.

Ich sollte Schleifer werden. Und das in einer Firma in Solingen – dem „Silicon Valley“ der Klingenproduktion. Früher wurden hier Schwerter und Säbel geschmiedet, heute kommt aus Solingen alles, was rasiermesserscharf ist: von Teppichmessern bis hin zu Präzisions-Skalpellen. Weltbekannte Riesen wie Wilkinson oder Gillette lassen hier produzieren. Und genau hier, zwischen all diesen namhaften Größen, steht die Firma Lutz Blades, bei der ich Anfang Oktober meine große Chance bekam.

Der Kampf gegen die eigene Unruhe

Ich stellte mich dieser Herausforderung mit einer Mischung aus Angst und riesiger Motivation. Doch der Alltag war alles andere als einfach. Schon nach wenigen Tagen merkte ich, dass der erste Eindruck täuschte: Die Arbeit war vielleicht nicht hochkompliziert, aber verdammt gefährlich – erst recht für einen „Chaoten“ wie mich.

Es verging kaum eine Woche, in der ich meine Finger nicht mit Tape verarzten musste. Immer wieder gab es kleine Schnittwunden. Mit der Zeit sah das wirklich blöd aus. Meine zitternden Hände waren das Problem – der starke Wille, es unbedingt zu schaffen, erzeugte eine Unruhe, die genau zum Gegenteil führte. Und dennoch: Es war die Arbeit, die ich machen wollte. Es war mir völlig egal, dass ich manchmal anderthalb Stunden für den Heimweg brauchte. Zum ersten Mal machte mir Arbeit so richtig Spaß.

Doch die Wochen verflogen, und ich spürte den Druck, den ich mir vor allem, selbst machte. Die Enttäuschung darüber, dass ich nicht so schnell lernte, wie ich wollte, brachte mich immer öfter aus der Ruhe. Nach zwei Monaten war ein durchgeschwitztes Shirt schon um halb sieben morgens mein Markenzeichen. Mein Teamleiter gab mir immer wieder den Rat: „Du musst ruhig bleiben. Unruhe ist hier der erste Schritt zur Verletzung.“ Manchmal half das, meistens aber nur kurz. Der Wille, es mir selbst und allen anderen mit 58 Jahren noch einmal zu beweisen, war so groß, dass er am Ende kontraproduktiv wurde.

Das Erwachen am Freitag, dem 13.

Ende Februar kam das Gespräch mit dem Meister. Sie waren begeistert von meinem Einsatz und meinem Willen – aber sie sahen auch, dass ich ständig unter Strom stand. An einer Schleifmaschine ist das eine gefährliche Kombination.

Am Freitag, den 13., wurde mir schließlich mit großem Bedauern mitgeteilt, dass ich meine Zukunft wohl woanders suchen müsse. Es fiel uns allen schwer. Ich verstand die Entscheidung vollkommen – wahrscheinlich hätte ich mir an ihrer Stelle selbst gekündigt. Trotzdem hoffte ich bis zuletzt, vielleicht irgendwo anders in der Firma Fuß fassen zu können. Es blieben mir nur noch zwei Tage. Der Dienstag sollte mein letzter Arbeitstag sein.

Die Ironie des Schicksals

Es kam jedoch anders. Mein letzter Tag war bereits der Montag, der 16. März – und das nicht ganz freiwillig. Mein fast letzter Handgriff des Tages war es, einen geschliffenen Ring zu verkleben. Danach hätte ich nur noch die Dokumentation ausgefüllt und mich in den Feierabend verabschiedet.

Doch beim Verkleben passierte es: Ich geriet so unglücklich an eine Klinge, die noch in der Maschine steckte, dass sie sich zwei Zentimeter tief in meinen Unterarm bohrte. Man gönnt sich ja sonst nichts – am vorletzten Tag steckt mir dieses rasiermesserscharfe Ding im Arm. Das Beste daran? Ich habe den Schnitt nicht einmal gespürt. Wenigstens hatte ich also gute Arbeit geleistet: Die Klinge war saucharf.

Statt Feierabend hieß es nun Krankenhaus und Nähen. Damit endete mein Abenteuer beim Klingenhersteller schon am Montag. Ein Abgang mit echtem Solinger Schliff, sozusagen. Vielleicht sind am Ende alle Beteiligten erleichtert, dass ich jetzt weg bin – nur mit diesem einen kleinen Schnitt im Unterarm. Denn es hätte viel schlimmer kommen können: Die Klinge hätte auch im Auge oder im Hals landen können.

Ein Wort des Dankes

Zum Schluss möchte ich mich von Herzen bedanken. Danke an alle meine Arbeitskollegen für dieses halbe Jahr, für die Geduld und die Kameradschaft. Danke an die Chefs und die gesamte Belegschaft für die Chance, die ihr mir gegeben habt. Es tut mir aufrichtig leid, dass ich anscheinend nicht der Richtige für diese spezielle Aufgabe an der Maschine war.

Und dennoch: Ich trage kein Bitternis in mir. Ich bin glücklich, dass ich diesen Neuanfang mit 58 Jahren gewagt habe. In mir brennt trotz des Unfalls ein Gefühl von Stolz. Stolz darauf, dass ich nicht stehen geblieben bin, sondern gesprungen bin – auch wenn die Landung diesmal etwas unsanft im Krankenhaus endete.

Ein Rat an alle, die in einer ähnlichen Situation stecken:

Vielleicht liest das hier jemand, der sich auch in einer schwierigen Lebenslage befindet oder vor einer großen beruflichen Veränderung steht und zweifelt. Mein Rat an euch: Habt keine Angst vor dem Versagen. Das wirkliche Versagen ist nicht, eine Aufgabe nicht zu schaffen. Das wirkliche Versagen ist, es aus Angst erst gar nicht zu versuchen. Ein Neuanfang – egal in welchem Alter – ist immer ein Gewinn an Erfahrung. Ich habe in diesen sechs Monaten mehr über mich gelernt als in manchen Jahren zuvor. Ich habe gesehen, dass ich noch brennen kann, dass ich Willen habe und dass ich bereit bin, zu lernen. Dass es am Ende an der Feinmotorik und der inneren Unruhe scheiterte, ist eine fachliche Erkenntnis, keine persönliche Niederlage.

Nehmt die Chancen an, die das Leben euch bietet. Manchmal ist ein Weg nur dazu da, uns zu zeigen, wo unsere Grenzen liegen – damit wir den nächsten Weg mit noch mehr Klarheit gehen können.

Und jetzt?

Wie es aussieht, werde ich in naher Zukunft wieder mehr Zeit für diesen Blog und für euch haben… sobald der Schmerz über das „Nicht-Gepackt-Haben“ ein wenig abgekühlt ist. In der Zwischenzeit werde ich natürlich weiter nach einer neuen Herausforderung suchen – nach einer Aufgabe, die mir einfach die Ruhe lässt, so zu funktionieren, wie es meine Gesundheit und meine psychische Situation erlauben.

Nature Thursday 2026 – #12


Naturfotografie und Bildbearbeitung gehören für mich untrennbar zusammen. Aktuell bereite ich meinen neuen Blogbeitrag vor. Dabei stand ich vor einer echten Herausforderung. Welches Foto fängt die Frühlingsstimmung am besten ein? In der modernen Naturfotografie und Bildbearbeitung zählt schließlich oft das Gefühl, das ein Bild vermittelt.

Zunächst hatte ich ein Bild gewählt, das vor elf Tagen entstand. Damals war die Welt für mich noch ganz in Ordnung (Darüber vielleicht morgen mehr). Deshalb habe ich jede Gelegenheit genutzt, um hochwertiges Fotomaterial zu sammeln. Auf diese Weise kann ich es später flexibel für meine Projekte nutzen.

Naturfotografie und Bildbearbeitung: Ein Vergleich der Perspektiven

Inzwischen bin ich von einem neuen Spaziergang zurückgekehrt. Meine Kamera ist nun voll mit frischen Eindrücken. Der Himmel strahlte dabei in einem leuchtenden Blau. Dennoch fiel mir die Entscheidung für diesen Nature Thursday sehr schwer. Welches Motiv besitzt die größere Kraft? Ist es die blühende Allee von heute oder der stille Moment von vor elf Tagen?

Da ich mich nicht entscheiden konnte, breche ich heute die Regel. Ich zeige euch einfach beide Seiten meiner Woche. Falls ihr meine früheren Beiträge zum Nature Thursday kennt, wisst ihr, dass ich Abwechslung sehr schätze.

Die Ästhetik des Quadrats in der Bildkomposition

Beide Aufnahmen haben ihren ganz eigenen Reiz. Doch das „alte“ Bild besitzt eine besondere Ästhetik. Das liegt vermutlich an meiner neuen Vorliebe für die quadratische Präsentation. Das Quadrat zwingt den Blick nämlich zur Ruhe. Außerdem isoliert es die zarten Blüten perfekt.

Die Welt im Hintergrund verschwimmt in einem malerischen Bokeh. Daher wirkt das Foto wie ein Fenster in eine Zeit, in der die Welt stillstand. Schließlich sagt ein kleiner Ausschnitt oft mehr aus als das gesamte Panorama.

Der Kontrast: Weite Allee und frühlingshafte Pracht
Im direkten Vergleich dazu steht das heutige Bild der Allee. Es bietet einen weiten Blick in die Natur. Dieser fängt den Frühling in seiner vollen Pracht ein. Das Bild wirkt hell und zudem sehr optimistisch. Obwohl ich diesen weiten Weg liebe, zieht es mich zur quadratischen Nahaufnahme zurück.

Neuer Workflow: Wechsel zu ON1 Photo RAW
Auch technisch gibt es Neuigkeiten bei meiner Naturfotografie und Bildbearbeitung. Mein Adobe-Abo läuft in wenigen Tagen aus. Da ich aktuell keine Verlängerung plane, kehre ich zurück zu ON1 Photo RAW.

Zwar muss ich mich erst wieder an den Workflow gewöhnen, doch ich freue mich darauf. In der Adobe Creative Cloud gehen manche Schritte zwar schneller, aber der Wechsel bietet eine spannende Herausforderung. Er belebt meine Projekte auf eine ganz neue Weise.

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Derby-Drama im Saisonfinale: HSV Wuppertal vs. Solingen/Gräfrath

Spannung bis zur letzten Sekunde: Im Bergischen Derby gegen den HSV Solingen/Gräfrath boten die C-Mädchen des HSV Wuppertal in der Sporthalle Kothen einen packenden Fight. Trotz einer starken spielerischen Leistung und einer neuen Torschützenkönigin endete die Saison mit einer knappen Niederlage.

Es war angerichtet für ein Handball-Spektakel in der Regionalliga: Am gestrigen Samstag empfing der HSV Wuppertal zum letzten Saisonspiel den HSV Solingen/Gräfrath. Die Spannung in der Halle Kothen war greifbar, denn beide Teams wollten zum Abschluss noch einmal alles zeigen.

Ein Schlagabtausch auf Augenhöhe

Von der ersten Sekunde an sahen die Zuschauer ein Duell, wie man es sich im Bergischen Derby wünscht. Keine Mannschaft wollte nachgeben, jeder Treffer der einen Seite wurde postwendend gekontert. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase fanden die Wuppertalerinnen ab der 16. Minute den Rhythmus. Durch schnelle, präzise Aktionen erspielte sich das Heimteam einen Vorsprung von fünf Toren. Mit einer verdienten 17:13-Führung ging es in die Halbzeitpause – ein Zwischenergebnis, das den Kampfgeist des Teams unterstrich.

Die Wende nach der Pause

Handball bleibt jedoch ein Spiel der Läufe. Nach dem Seitenwechsel stellten die Gäste aus Solingen taktisch auf Manndeckung um. Diese Umstellung brachte das Wuppertaler Spiel in der zweiten Hälfte spürbar ins Wanken. Der mühsam erarbeitete Vorsprung schmolz dahin, und trotz einer zwischenzeitlichen Aufholjagd schwanden in den letzten fünf Minuten – auch durch eine Unterzahlsituation – die Kräfte und die Konzentration. Das Spiel endete mit einem 25:29 für die Gäste.

Ein glänzender Lichtblick: Lia ist Torschützenkönigin

Trotz des bitteren Spielausgangs gab es nach dem Abpfiff einen großen Grund zum Jubeln: Nella hat sich den Titel der Torschützenkönigin der Regionalliga gesichert! Diese herausragende Einzelleistung krönt ihre beeindruckende Saison. Herzlichen Glückwunsch, Lia – ein absolut verdienter Erfolg für deinen unermüdlichen Einsatz!

Fazit zum Saisonabschluss

Das Fazit zum Finale fällt trotz der Niederlage positiv aus: Die Mannschaft hat bewiesen, dass sie in der Regionalliga absolut mithalten kann. Ein besonderes Dankeschön geht an die treuen Trommler, die das Team unermüdlich unterstützten. Mit dieser starken Entwicklung und der Torschützenkönigin in den eigenen Reihen blickt der HSV Wuppertal nun stolz auf die kommende Spielzeit.

Was ist passiert?

storung
Plötzlich sehe ich keine Bilder mehr auf czoczo.de.

Ist das nur bei mir so? Bisher habe ich keine Meldung von euch bekommen – oder es hat einfach noch niemand bemerkt, dass etwas nicht stimmt. Ich bin bereits intensiv auf der Suche nach einer Lösung, habe aber bisher nichts Verdächtiges gefunden.

Falls jemand von euch eine Idee hat, woran es liegen könnte, meldet euch bitte! Ein Fotoblog ohne Bilder – das kann einfach nicht sein.

Wie es aussieht, wird das ein arbeitsreicher Sonntag werden.

Nachtrag… Problem Gelöst!
Dankd en WordPress Support Foren und einen Einsatz von Hans-Gerd, der wie es aussieht eine echte WordPress Enziklopedie ist

Nature Thursday 2026 – #11

Der Kreislauf der Natur im grünen Wuppertal

Dass Wuppertal die grünste Großstadt Deutschlands ist, merkt man an jeder Ecke, sobald man die bebauten Straßen verlässt. Bei einem kurzen Spaziergang entdeckte ich diesen besonderen, gefällten Baumstamm. Es war einer von jenen Riesen, die bestimmt schon 100 Jahre lang alles auf der Welt gesehen und Generationen von Menschen ihren kühlen Schatten gespendet haben. Doch obwohl die Kettensäge ihn gezeichnet hat, findet die Natur ihren Weg: Aus dem alten Holz wachsen bereits neue, kräftige Triebe empor.


Bestimmt zeigen sich in ein paar Tagen die ersten frischen Blätter an diesen kleinen Trieben. In 20 oder 30 Jahren werden sie vielleicht so groß und stolz sein wie der Baum, aus dem sie einst entsprungen sind. Dieses Bild von Widerstandskraft passt perfekt zu unserem Stadtbild. Wer in Wuppertal, der grünsten Großstadt, lebt, weiß die Kraft der Natur zu schätzen, auch wenn sie manchmal durch menschliche Eingriffe oder das Alter gebremst wird.

Ein stiller Abschied auf dem Rathausplatz in Barmen

Dieser Anblick erinnert mich jedoch auch an die traurigen Ereignisse vor einem Monat direkt hier bei uns. Auf dem Rathausplatz in Barmen geschah das Unvorhersehbare: Eine alte, mächtige Linde stürzte plötzlich von ganz alleine um. Es war ein Riesenglück, dass in diesem Moment niemandem etwas passiert ist, denn der Platz ist normalerweise belebt.

Doch dieser Vorfall war der Auslöser für eine bittere Bestandsaufnahme durch die Stadtverwaltung. Die Experten nahmen den alten Baumbestand genau unter die Lupe – mit einem ernüchternden Ergebnis für unsere Stadt. Inzwischen mussten alle Linden auf dem Rathausplatz gefällt werden. Noch trauriger ist die Prognose für den Rest der Stadt: Für über 300 weitere Bäume im gesamten Stadtgebiet sind die Tage leider gezählt.

Sicherheit geht vor Naturschutz

Es schmerzt jedes Mal, wenn solche historischen Baumriesen aus dem Landschaftsbild verschwinden. Wenn Bäume jedoch eine Gefahr für Fußgänger und Autos darstellen, ist die Kettensäge leider die letzte, notwendige Konsequenz. In einer Stadt, die als Wuppertal grünste Großstadt bekannt ist, wiegt dieser Verlust besonders schwer. Dennoch gibt uns die Natur, wie auf meinem Foto zu sehen, immer wieder ein Zeichen der Hoffnung: Wo etwas Altes weichen muss, entsteht bereits der Raum für die nächste Generation.

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