Black & White 2022 – AUGUST


Grabstätte: Adolf Wollstein
Wuppertal – Lutherischer Friedhof Hochstraße
Objektiv: PORST WW 28mm/f2,8

Ein auffälliges Grabmal mit eine Engelsfigur aus Bronze.
Grundlage bildet eine dreiteilige Architekturwand, in deren mittleren Teil eine sitzender weibliche Engel aus Bronze eingefügt ist.
Während diese Grabstellenbezeichnung im oberen Abschluss vertieft erheben in den Stein eingearbeitet ist, werden die Inschriften im Sockelbereich aus aufgedübelten Bronzelettern gebildet.

Die Engelsfigur ist derartig harmonisch in die Architektur eingepasst, dass wir davon ausgehen können, dass die Entwürfe der Stein und der Metallarbeiten aus einer Hand stammen, bzw. zumindest eng aufeinander abgestimmt als Ganzes geplant wurde(Quelle – Historische Grabdenkmäler der Wuppertalregion)



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Angela


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JuttaK


Black & White


Black & White


Black & White

Drei-Räderuhr

Mit dem Drei Räder Uhr will ich mich wieder ein wenig an dem Projekt 365 beteiligen.
Die 365 Bilder im 2022 werde ich nicht mehr schaffen , aber die kurze Pause…(fast zwei Wochen kurz zu nennen ist schon krass) habe ich einfach gebraucht. Eine Pause nicht nur von dem Blog und den Projekt aber überhaupt den Rechner, Fotografie und jeglichen Aktivitäten habe ich zu minimum untergeschraubt. Ob wird sich das auf meine weiter Aktivitäten auswirken… Schauen wir! Vorerst ist es Zeit gekommen die gesparte Energie ausnutzen und den Blog ins „leben zu erwecken“, bevor die letzte Besucher und Freunde ganz fern bleiben.


Am 24. März 1955 ersteigerte der Wuppertaler Goldschmiedemeister und Uhrmacher Georg Abeler auf dem Hohenzollernring in Köln die Uhrensammlung des verstorbenen Rechtsanwalts Heinrich Nils Antoine-Feill. Dieses Ereignis wird als die Geburtsstunde des Wuppertaler Uhrenmuseums gewertet. Als Krönung seines Uhrensammler-Hobbys eröffnete Georg Abeler 1958 das Wuppertaler Uhrenmuseum in den Gewölben des Stammhauses an der Poststraße, das sich im Laufe der Zeit mit ca. 2000 Exponaten aus 5000 Jahren zu einer der universellsten Sammlungen zum Thema Uhren und Zeitmessung entwickelte. Leiter des Museums war bis zu seinem Tod 2010 sein Sohn Jürgen Abeler, seitdem dessen Sohn Henrick Abeler.

Am 10. September 2016 wurde das Museum geschlossen. Henrick Abeler erklärte dazu:

    „In den vergangenen Jahren ging die Besucherzahl kontinuierlich zurück, was die Folge hatte, dass wir zum Schluss nur noch samstags für drei Stunden geöffnet hatten und Führungen nach Vereinbarung anboten“

geblieben sind nur die Drei-Räder-Uhr an der Hausfassade des Gebäudes Ecke Post- und Schwanenstraße wurde in den Jahren vor 1962 von Georg Abeler aus einem bei einem Unfall zerborstenen Pferdefuhrwerk samt Deichsel gebaut.

JULI 2022 Bilder / Alles auf Einmal
20/31

Black & White 2022 – JULI


Grabstätte: Familie Rudolf Ibach
Wuppertal – Unterbarmer Friedhof
Objektiv: PORST WW 28mm/f2,8

Bei dem Grabdenkmal der Familie des Klavierproduzenten Rudolf Ibach handelt es sich um eine kapellenartige Sandstein-Architektur. Darin befindet sich eine weibliche Trauerfigur aus weißem feinkörnigen Marmor. Der Eingangsbereich ist durch seitliche, leicht geböschte und rechteckige Säulen mit darauf lastendem Rundbogen gebildet. Darauf ruht ein dem Rundbogen in der Grundform angepasster Schlussstein, der folgende Inschrift „Familie Rud. Ibach“ trägt.

Zum Marmorblock der Trauernden gelangt man über drei Eingangsstufen. Auf dem zweifach gestuften Marmorsockel erhebt sich eine 1,40 m hohe vollplastische Figur, die
mit ihrem aufwendig mit Faltenwurf versehenen Gewand seitlich vor einem Sarkophag ähnlichen Aufbau sitzt und mit ihrem linken Arm darauf auflehnt. Ebenso
detailliert wie die gesamte Frauengestalt sind die Lyra und der Lorbeerkranz ausgeführt, die zu Füßen der Trauernden ineinander verschlungen lehnen. Sie symbolisieren die Verbundenheit mit der Musik und den Erfolg der Familie Ibach.
Die aufwendig und technisch hervorragend gearbeitete Marmorskulptur ist von dem
Düsseldorfer Bildhauer Gustav Rutz signiert. (Quelle – Historische Grabdenkmäler der Wuppertalregion)



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Bei den alten Barbarossa zu besuch


Jedes Jahr wen ich nach Polen unterwegs bin, fahre ich an dem Denkmal vorbei. Schon von weiten ist es zu sehen und lädt den Entdeckung lustigen Reisenden, kurzen stop zu machen. Dies mal war es so weit.

Schon alleine die Zufahrtstrasse zu dem Denkmal war ein Erlebnis.
Zwanzig… oder doch waren das 40 Doppelkurven, auf jeden Fall so eine Serpentine strecke habe ich schon Jahrzehnte nicht befahren.
Gut das wir Morgen früh dort waren… also Gefahr einem Motorradfahrer den Kopf abzurasieren war nicht gegeben.
Kurze Zeit danach standen wir schon auf dem Parkplatz unter dem Denkmal. Von dort muss man nur noch eine ca. 1km lange Aufstieg zu Fuß „überleben“ der man aber als kleine Spaziergang gut überwinden kann – was macht man nicht um Jahre lange Vorhaben endlich zu lösen. (für Faulen und Wenig Trainierten waren dort auch Mitfahrt Gelegenheiten zu sehen… aber dafür sind wir nicht vier stunden im Auto gesessen). Wunderschöne Weg durch den Wald hat nur den Spannung erhöht und den Eingeschlafenen Beinen der kurze Bewegung hat auch gut getan.
Zwanzig Minuten… vielleicht halbe Stunde hat es gedauert bis wir ganz oben waren. .

Das Kyffhäuser-Denkmal
Das Kaiser-Wilhelm-Nationaldenkmal auf dem Kyffhäuser, so die offizielle Bezeichnung, wurde durch den Volksmund schon kurz nach der Einweihung gekürzt. Kyffhäuser-Denkmal oder Kyffhäuser sind seitdem gebräuchliche Namen.

Allerdings verrät nur der offizielle Name die Bezugsperson für die Errichtung dieses, nach dem Völkerschlachtdenkmal in Leipzig, zweitgrößten Nationaldenkmals in Deutschland. Wilhelm I. – preußischer König und deutscher Kaiser. Er, der mit der Reichseinigung von 1871 die Barbarossasage erfüllt und den alten Rotbart erlöst hat, wurde oft überschwänglich als der „Weißbart auf Rotbarts Throne“ bezeichnet. Von großen Teilen des Volkes verehrt löste sein Tod 1888 einen Denkmalkult aus, der typisch für die jungen Nationalstaaten des 19. Jahrhunderts war.
Jede größere Stadt, jede Region wollte mit der Errichtung eines Denkmals seiner Person huldigen. Über 300 Kaiser-Wilhelm-Denkmäler wurden in Deutschland gebaut. Von ihnen existieren heute allerdings nur noch 43. Die meisten dieser Denkmäler befanden sich in den Stadtzentren und wurden zum Ende des 2. Weltkrieges zerstört.

Mit etwas Glück und dem Kunst- und Kulturverständnis russischer Offiziere überstand das Kyffhäuser-Denkmal seine schwierigste Phase – die Nachkriegsjahre. Sprengungsabsichten Frankenhäuser Kommunisten wurden durch die Standortkommandantur abgelehnt. Begründung: „Ihr Deutschen müsst endlich lernen mit eurer Geschichte und euren Denkmälern zu leben.“ (Quele- Kyffhaeuserdenkmal)

Der Kyffhäuserdenkmal ist wirklich was gewaltiges. Als zweit größte Denkmal Deutschland ist ohne Menschen als vergleicht auf den Bildern nicht mal zu erahnen. Aber wirklich es ist groß… sehr groß. Die 247 Stufen die ich in meinem Ersten Handy Urlaubs Projekt erwähnt haben … waren 247 Stufen in den Denkmal, die nach oben auf die Aussieht eben führten. Es gab aber noch 60 Stufen die man noch davor überwinde müste Es sind also 306 Stufen!
Viel … aber der Blick von Ganz Oben ist fantastisch !

Die Barbarossa Sage
Zur Zeit der Kreuzzüge zog im Hochmittelalter auch der deutsche Kaiser Friedrich I., genannt Barbarossa, zum Kampf ins heilige Land. Während des dritten Kreuzzuges kam der Kaiser im Jahre 1190 fernab der Heimat auf tragische Weise ums Leben: Der Nichtschwimmer ertrank in Kleinasien im Fluß Saleph bei dessen Durchquerung.
Doch schon bald entstanden Gerüchte und aus diesen die Sage, daß er gar nicht tot sei und wiederkommen werde. Man erzählte sich, dass er sich mit seinem gesamten Hofstaat verzaubert in den Bergen des Kyffhäusers aufhalten soll. Dort, in einem unterirdischen Schloss, sitzt der Kaiser an einem Tisch mit seiner goldenen Krone auf dem Kopf. Des Kaisers Bart sei bereits durch diesen Tisch hindurch gewachsen und reicht schon zweimal um diesen herum.

Wenn die Zeit reif ist, wird Barbarossa aus dem Berg herauskommen und sein Reich wieder neu errichten. Alle einhundert Jahre schickt er deshalb einen Zwerg hinaus, welcher nachsehen soll, ob die Raben noch immer um den Berg herumfliegen. Ist dies der Fall, ist die Zeit des Erwachens für den Kaiser Barbarossa noch nicht gekommen. Er verfällt für weitere einhundert Jahre in seinen Zauberschlaf.

Nach dem Tod des letzten Stauferkaisers Friedrich II. im Jahre 1250 zerbrach das deutsche Kaiserreich nach einer etwa einhundertjährigen Blütezeit in viele Kleinststaaten mit teilweise sehr gegensätzlichen Interessen. Die Sage spiegelte die Sehnsucht des einfachen Volkes nach einem einheitlichen Staat und einem weisen und gerechten Herrscher wider.

Ursprünglich bezog sich die Kaisersage auf jenen Friedrich II., einen Nachfolger und Enkel Barbarossas. Doch bereits im Mittelalter ging man dazu über, in Barbarossa selbst den schlafenden Kaiser im Berg zu sehen.


Zu Beginn des 19. Jahrhunderts gab es starke Bestrebungen zur Schaffung eines einheitlichen deutschen Nationalstaates. Die Barbarossa-Sage wurde in dieser Zeit des Umbruchs zur deutschen Nationalsage. In Kaiser Wilhelm I. sahen nach dem Jahre 1871 dann auch viele Zeitgenossen jenen Mann, welcher die mythisch erwartete Erneuerung des Reiches vollendete. (Quele-Die Barbarossa Sage)

Diese Sage( die ich bis dem Tag nicht mal gehört habe) nutze ich um das Hit zu Sonntag wieder nach dem Urlaub aufzunehmen.
Das Deutsche Volkslied als Hit zu bezeichnen ist vielleicht ein fahler… trotz dem, bei mir verursacht er ein wenig Gänsehaut.
Also wieso den nicht

Interessante Links zu Kyffhäuserdenkmal und umgebung
Kyffhäuserdenkmal

Es werde Licht

Und Gott sprach: Es werde Licht! 
und es ward Licht.
Und Gott sah, daß das Licht gut war.
Da schied Gott das Licht von der Finsternis…
Mose 1

Langsam, langsam… ich bin natürlich kein Got! Und trotz dem habe ich diese Laterne ein wenig Licht gezaubert… Und mit solche schönen Himmel im Hintergrund – Siecht doch schick aus , nicht war?.

Den Himmel habe ich  aus ON1 einfach mitgenommen. Leider bis jetzt habe ich noch nie geschafft solche fantastische Milchstraße Ergebnis zu bekommen.

Aber ab Morgen bin ich im Urlaub— also kann ich weiter üben :-) Wer weis was ich noch bringen werde.
Auf jeden Fall jegliche Dauer Serien wie Montag vergessene Bilder, oder Hit zum Sonntag werden erst mal auf Eis gelegt… Ich hab einfach nicht geschafft der Blog für die paar Tage vorzubereiten… Deswegen eine neue Serie, kleine Überraschung für den Besucher und eine  Experimentale (für mich) Vorgehensweise, wird gestartet

Grüße aus dem Urlaub

Es ist fast wie eine Operation auf offenen herzen also nicht wundern wen irgendwann nichts mehr geht :-)

Denn so er spricht, so geschieht’s;
so er gebeut, so stehet’s da.
Psalm33:9

Viele Grüße und bis Bald !

Black & White 2022 – JUNI


Grabstätte: Kommerzienrath Carl Blanke
Wuppertal – Unterbarmer Friedhof
Objektiv: PORST WW 28mm/f2,8

Die aufwendige Architektur aus hochglanzpoliertem, grobkörnigem Labrador bildet den Hintergrund, sowie die seitliche und vordere Abgrenzung der Grabstelle, ergänzt durch die original erhaltene Einfriedung aus Schmiedeeisen.
Eine etwa 2 m hohe Figurengruppe bildet den Hauptblickfang. Den architektonischen Hintergrund bildet eine rückwärtige, breite Stele, die im unteren
Teil lediglich durch waagerechte leichte Vorsprünge und Einzüge rhythmisiert ist, die
sich aus dem Aufbau aus den vorgesagten Steinelementen ergeben.
Die unterschiedlichen Informationen der verschiedenen Details werden in der Figurengruppe gleichermaßen zusammengefasst.
Sie erhebt sich auf einer Plinthe mit den Maßen 1,04 m x 0,88 m, die Höhe der überlebensgroßen Engelsfigur erreicht
fast 2 m. Die sitzende, etwas kleinere weibliche Figur versinnbildlicht den Abschied und die Trauer durch ihre Haltung und ihren leicht gesenkten Kopf mit in die Ferne
gerichtetem Blick, vorbei am Betrachter.
Ihre Aussage wird durch den gesenkten Trauerstrauß in ihrer rechten Hand unterstrichen.

Die Inschriften geben einen Hinweis auf die Zeit der Entstehung und Errichtung:

    „Hier ruht Kommerzienrath Carl Blanke geb. 14. April 1845 gest. 13. Juni 1903 Sein Leben war Liebe und Treue“

Die Inschrift zur Linken erinnert an die wesentlich später verstorbene Ehefrau, wie damals teilweise noch üblich benannt als

    „Frau Kommerzienrath Carl Blanke“

von der wir annehmen können, dass sie das Grabmal in Auftrag gegeben hat.
Die Figurengruppe ist von Wilhelm Fassbinder signiert. Laut weiterer Signatur wurde
die Gruppe bei Gladenbeck gegossen. (Quelle – Historische Grabdenkmäler der Wuppertalregion)

Historische Grabdenkmäler der Wuppertalregion – Mein Internet Fund diese interessante Dokumentation ist ein Segen & Fluch für mein Projekt. Ich hätte nie geschafft so Präzise und vor allem interessant über die Grabkunstwerke erzählen können. Aber es ist auch ein Fluch, weil ich stränge mich nicht mehr an, und verlasse mich auf die Arbeit Mona Sabine Meis – Danke dafür!

ACHTUNG ! Das Black & White Projekt – JUNI

in ein paar Tage fahre ich für kurze Zeit nach Polen. Leider Eure Beiträge kann ich erst verlinken wenn ich zurück bin. Ich bitte um Verständnis das es diesmal ein wenig dauern wird. Aber spätestens in Zwei Wochen ist die Projektseite Aktualisiert 



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