Nature Thursday 2026 – #06

Frühlingserwachen im Februar

Die Naturfotografie im Botanischen Garten war heute genau das Richtige für mich. Ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr ich mich auf diesen kurzen Ausflug gefreut habe! Sobald Feierabend war, bin ich förmlich aus der Firma los gerannt, nur um dann prompt in einen Stau zu geraten. Über 40 Minuten auf die A46 hat mich das Zeit gekostet – eine Ewigkeit, wenn man die Sonne draußen locken sieht.


Mein Beitrag für Nature Thursday 2026 #06

Doch das Warten hat sich gelohnt: Trotz der Verzögerung hatte ich noch genügend Zeit, um endlich das erste Mal in diesem Jahr durch den Garten zu schlendern. Bei milden 10 °C konnte ich die Kamera zücken und die ersten Boten des Frühlings einfangen.

Es ist kaum zu glauben, wie schnell die Natur dieses Jahr erwacht ist. Überall im Garten blüht es bereits – kleine Farbtupfer ragen aus der Erde. Für jeden, der die Naturfotografie liebt, ist dieser Moment, in dem die Welt wieder bunt wird, die spannendste Zeit des Jahres.

Trotz der vielen bunten Blüten habe ich mich heute auf ein ganz besonderes Detail konzentriert: eine kleine, noch fest geschlossene Knospe. Sie ist für mich das perfekte Beispiel dafür, dass es zwar „so weit ist“, wir aber dennoch Geduld brauchen. Auch wenn die Sonne wärmt, ist es noch lange kein echter Frühling. Diese Knospe wartet auf den perfekten Moment, genau wie wir Fotografen auf das perfekte Licht warten.

Wissenswertes von Gemini…

Es handelt sich um eine Rhododendron-Knospe. Diese Knospen sind im Winter sehr robust. Die braunen Ränder an den Schuppen, die man auf dem Foto sieht, sind ganz normal – sie dienen als zusätzlicher Schutz gegen kalte Winde. Erst wenn die Kombination aus Lichtdauer und Temperatur stimmt, sprengt die Kraft der Blüte diese Hülle auf.

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