all4one Neujahrscup 2026

Ich muss ehrlich zugeben: Ich war schon auf vielen Turnieren, aber was der HSV Wuppertal hier mit dem Neujahrscup auf die Beine gestellt hat, ist beeindruckend. Innerhalb von nur einem Jahr (letztes Jahr war Premiere) hat sich das Ganze zu einer fast semiprofessionellen Veranstaltung entwickelt – und das trotz eines Termins, den eigentlich nur Pinguine lieben können.

Vom Auslachen zur Begeisterung

Rückblick: Als mein Sohn vor zwei Jahren mit der Idee um die Ecke kam, habe ich ihn ausgelacht. Wer macht bitteschön ein Jugendturnier im tiefsten Winter, mitten in der Weihnachtspause? Die Leute wollen Ruhe und nicht ihre Töchter bei Minusgraden durch die Gegend kutschieren. Tja, wie so oft im Leben: Ich habe mich gewaltig getäuscht!

Trotz Chaos auf den Straßen und gefühlt einem halben Meter Neuschnee (vielleicht war es etwas weniger, aber draußen war alles strahlend weiß) standen fünf von sechs gemeldeten Mannschaften pünktlich in der Halle. Und bei dieser „Aura“ standen die Helfer tatsächlich draußen am Grill, um Fans und Teams zu bewirten. Hut ab – das ist wahre Leidenschaft!

Anpfiff mit Hindernissen

Geplant waren 10 Spiele à 25 Minuten, insgesamt sechs Stunden Handball pur. Wie das bei solchen Events so ist: Der erste Anpfiff verzögerte sich wegen einer technischen Störung kurz, aber dann ging es Schlag auf Schlag.

Das Eröffnungsspiel bestritten der Gastgeber HSV Wuppertal gegen den HSV Solingen-Gräfrath. Genau jener Gegner, gegen den sich unsere Mädels zuletzt so schwergetan und nur mit Glück ein Remis geholt hatten. Eine harte Aufgabe, wenn man gerade erst aus dem Bett gekrochen ist!

Lektionen für die Regionalliga

Die Wuppertalerinnen hielten lange einen Vorsprung von zwei Toren. Doch Trainer-Wort hielt: „Heute spielt jeder! Es geht nicht darum, in der eigenen Halle zu dominieren, sondern das Teamgefühl zu stärken.“ Ein solches Turnier bietet die Chance, dass die jüngeren oder spiel schwächeren Mädchen Verantwortung übernehmen und von den Erfahrenen lernen.

Diesmal war der Druck vielleicht ein Quäntchen zu groß. Der Vorsprung schmolz gegen starke Solingerinnen dahin. Was mich überraschte: Das Trainerteam griff nicht ein, nahm keine Auszeit, sondern ließ die Mädels bis zum Ende kämpfen. Eine richtige Entscheidung! Wer in der Regionalliga spielt, muss lernen, in jeder Minute alles zu geben. Diese knappe Niederlage mit zwei Toren Rückstand tut weh, ist aber eine wertvolle Lektion für die Entwicklung.

Der Krimi gegen Tönisvorst

Im vierten Spiel wartete der Favorit: Die Zweitvertretung aus Tönisvorst. Deren erste Mannschaft führt ungeschlagen die Regionalliga, und auch die Zweite ist bärenstark – was sie mit einem 23:5 gegen Aldekerk eindrucksvoll bewiesen hatten.

In der eigenen Halle „wegpoliert“ zu werden, ist nicht cool. Der Coach stellte um und ließ die Formationen taktisch klug rotieren. Der Plan ging auf! Der HSV Wuppertal gewann das Spiel und blieb bis zum Ende im Rennen um den Pokal.

Ein emotionaler Abschied

Ich musste das Turnier leider vorzeitig verlassen, aber das Netz vergisst nichts: Die Mädels haben ein tolles Turnier gespielt und am Ende einen hervorragenden dritten Platz belegt (nur die Tordifferenz verhinderte eine bessere Platzierung). Gratulation!

Die Herren an der Pfeife: Souveränität pur

Was wäre ein Turnier ohne die Schiedsrichter? Ein besonderes Lob geht an das eingesetzte Duo und vor allem an einen jungen C-Jugend-Schiedsrichter. Man darf nicht vergessen: In der Hitze des Gefechts und bei dem Tempo der Regionalliga-Mädels den Überblick zu behalten, ist kein Pappenstiel.

Der junge Kollege hat das fantastisch gelöst. Er agierte wie ein „alter Wolf“ auf der Platte und hat den Mädels klipp und klar gezeigt, wo ihr Platz ist. Souverän, unaufgeregt und mit einer Autorität, die man in dem Alter selten sieht – da wächst ein echtes Schiri-Talent heran!
Zum Schluss ein persönliches Wort:
Danke an die Mädels und die Eltern für die Riesen-Überraschung!
Es hat mich sehr berührt. Ich werde euer Trikot mit Würde tragen (sobald es ankommt und passt 😉 ). Es ist mir eine große Freude, bei euren Spielen direkt von der Grundlinie aus zuzusehen, wie ihr den Handballsport lebt und lernt.


Ein Punkt der Herzen zum Jahresabschluss


Es war das Duell, auf das alle gewartet haben. Am vergangenen Sonntag trafen in Solingen zwei Teams aufeinander, deren gemeinsame Geschichte eigentlich erst vor einem Jahr so richtig begann. Damals lud der HSV Wuppertal zum eigenen Weihnachtsturnier in Wuppertal ein – der Moment, in dem man sich zum ersten Mal auf der Platte gegenüberstand.

Während der HSV Wuppertal sein Heimturnier damals souverän gewann, mussten sich die Solingerinnen mit dem vierten Platz begnügen. Doch wer dachte, dass dies eine klare Angelegenheit für die Zukunft sein würde, irrte sich. Inzwischen kennen sich beide Mannschaften so gut wie kaum ein anderes Team in der Liga.

Derby Krimi

Dass die Solingerinnen seit ihrem Gastspiel in Wuppertal einen riesigen Sprung gemacht haben, zeigten sie von Beginn an. Sie lieferten eine wirklich gute Leistung ab. Obwohl Wuppertal früh in Führung ging, glichen die Gastgeberinnen nach nur einer Minute aus und krallten sich die Führung, die sie lange nicht mehr abgeben wollten. Es war ein Spiel, in dem Solingen zeigte, was in ihnen steckt – auch wenn beide Teams an diesem Tag vielleicht noch nicht ganz ihr volles Potenzial abrufen konnten.

Erst nach 40 Minuten – tief in der zweiten Halbzeit – gelang es den Wuppertalerinnen endlich, den Rückstand abzuarbeiten. Was folgte, waren zehn Minuten purer Schlagabtausch. Ein Nervenkrieg, bei dem bis zur letzten Minute völlig unklar war, wer als Sieger vom Platz gehen würde

Herzschlagfinale in der Schlussminute

Zwei Minuten vor dem Ende schien das Blatt sich endgültig zu wenden: Wuppertal übernahm die Führung! Doch die Freude währte nur kurz. Nur 30 Sekunden später stand es wieder Unentschieden.

Die Spannung in der Halle war greifbar, als der Wuppertaler Trainer 40 Sekunden vor Schluss das letzte Timeout nahm. Ein letzter Spielzug, eine letzte Chance. Es musste jetzt alles passen, doch am Ende fehlte das Quäntchen Glück im Abschluss.

Fazit: Ein gerechtes Remis

Das Spiel endete mit einem glücklichen, aber verdienten Unentschieden. Man merkte beiden Teams den Respekt voreinander an – vielleicht waren die Gedanken auch schon ein wenig bei der Weihnachtspause. Solingen hat bewiesen, dass sie ein ernstzunehmender Gegner auf Augenhöhe sind, während Wuppertal einmal mehr seinen Kampfgeist bewies.
Egal: Ein Punkt ist ein Punkt. Wir verabschieden uns stolz in die Pause!

Regionaliga-Thriller in Wuppertal

Der Druck nach der Gummersbach-Pleite

Nach der schmerzhaften Niederlage gegen Gummersbach – neun Tore Rückstand und eine Rückfahrt, bei der die Stimmung wohl irgendwo zwischen Eiszeit und Weltuntergang lag (zum Glück war ich nicht dabei!) – mussten die HSV Wuppertal Mädchen ihren Fans und sich selbst beweisen, dass sie wirklich Handball spielen können.

Der Gegner, die angereiste HSG Grefrath/Hand, schien auf dem Papier die perfekte Wiedergutmachung-Gelegenheit. Ein Gegner, den man eigentlich „problemlos schlagen sollte“. Nun ja, das dachten wir letzte Woche auch.

Überraschungen, Beben und wilde Platte

Die Motivation war vor dem Spiel da, versicherten die HSV-Mädchen. Was dann auf der Platte geschah, war allerdings ein kleiner Schock. Die körperlich kleinere HSG-Mannschaft trat auf, als hätte sie Red Bull zum Frühstück getrunken. Von der ersten Sekunde an: Druck, Druck, Druck!

Diese unerwartete Intensität überraschte nicht nur die Zuschauer, sondern auch die Gastgeberinnen. Nach nur fünf Minuten stand es 1:3 für Grefrath. Die Halle bebte, die Stimmung schwappte von den Rängen direkt auf die Spielerinnen – und machte das Spiel schnell unüberschaubar.

Hier wurde es wild: Zu viele nicht geahndete Fouls und eine Überdosis an „Freiheit“ auf der Platte führten zu einer härteren Gangart beider Teams. Ich möchte ungern über Schiedsrichter urteilen, vor allem wenn die Unparteiischen selbst noch so jung sind. Aber die nicht gezeigten Zwei-Minuten-Strafen – die jeder Mannschaft mal eine beruhigende Pause verschaffen – haben das Spiel leider nur unnötig härter gemacht.

Eltern-Ecke: Ein Appell an die Tribüne

Schwamm drüber – Hauptsache, alle Mädchen sind hoffentlich gesund nach Hause gekommen, das ist am Ende das Wichtigste.

Und an die lieben Eltern auf der Tribüne: Die Stimmung war nicht schlecht, aber bitte, bleibt sportlich! Klatscht für die Kids, weil SIE auf der Platte stehen, laufen und kämpfen – nicht Ihr! Ja, es sieht manchmal schmerzhaft aus. Aber wer selbst austeilt, muss auch einstecken können. Vor allem, wenn die Schiedsrichter das Chaos nicht bändigen können, sollte zumindest von der Tribüne aus klar sein, was wir hier sehen: Jugendhandball mit voller Leidenschaft, nicht UFC.

Zweite Halbzeit: Hektik, Tränen und der Akku-GAU

Nach der Pause kamen die Gäste wie erwartet gestärkt aus der Kabine. Die Spielweise beruhigte sich nicht, dafür zog das Tempo nur noch mehr an. Hektik machte sich breit! Verlorene Bälle, Fouls, die zu Tränen führten, und eine Stimmung auf der Tribüne, die langsam zum Kochen neigte.

Irgendetwas lag in der Luft… und diesmal war ich das: Meine Akkus waren leer! Misst, ich hatte die Kamera-Akkus nicht geladen! So etwas ist mir wirklich schon lange nicht passiert. Der Berichterstatter selbst war machtlos, als das Drama seinen Höhepunkt erreichte.

Fazit: Der siegreiche Chaos-Coup

Am Ende gewannen die HSV-Mädchen dieses chaotische Spiel! Ein Sieg, der nicht nur zwei wichtige Punkte brachte, sondern auch den Beweis lieferte: Ja, sie können Handball spielen!

Dieser Erfolg war hart erkämpft, dramatisch und ein bisschen verrückt – aber genau das macht Regionaliga-Handball aus. Glückwunsch an die Mädels des HSV Wuppertal, aber auch für den starken HSG Grefrath/Hand

HSV Wuppertal verliert Duell der direkten Konkurrenten gegen TuS Königsdorf

Handball Regionalliga wC: 26:28 (12:09) – Königsdorf dreht das Spiel in Wuppertal

Am Samstag, dem 15.11., empfingen die C-Juniorinnen des HSV Wuppertal in der heimischen Halle den TuS Königsdorf. Ein echtes Spitzenspiel stand an, denn die Gastgeberinnen (Platz 5) und die Gäste (Platz 4) waren direkte Tabellennachbarn. Nach zwei Siegen und einem Unentschieden in Folge war der Appetit groß. Der Trainer hatte von seinen Mädels nichts weniger als einen Sieg erwartet – leicht sollte diese Aufgabe allerdings nicht werden.

Erste Halbzeit: Voller Einsatz und knapper Vorsprung

Die erste Halbzeit war ein reiner Schlagabtausch, Tor um Tor. Die Partie war hart, aber stets regelkonform geführt. Die Abwehrreihen beider Teams arbeiteten auf Hochtouren, doch am Ende waren es die HSV-Mädchen, die das glücklichere Händchen hatten. Mit einem knappen Drei-Tore-Vorsprung ging es beim Stand von 12:09 in die Kabine.

Zweite Halbzeit: Der Königsdorfer Turbo zündet

Was in der Königsdorfer Kabine genau besprochen wurde, bleibt ein Geheimnis. Vielleicht gab es Zaubertrank, denn die mitgereisten TuS-Mädchen kamen wie ausgewechselt aus der Pause. Vom Start weg setzten sie den HSV massiv unter Druck und übernahmen in kurzer Zeit die Führung. Die Wuppertalerinnen suchten verzweifelt nach Lösungen, konnten aber leider nicht zu ihrem gewohnten Spiel finden.

Langsam machte sich Panik breit. Leichte Fehlpässe und unnötige Ballverluste verstärkten die missliche Lage. War es die Wechselpolitik des Trainers, die plötzlich zu dieser schwachen Leistung führte? Oder waren die Leistungsträgerinnen einfach platt? Es sah jedenfalls nicht gut aus.

Trotz einer Aufholjagd kurz vor Schluss, bei der der Abstand noch einmal verkürzt werden konnte, reichte es am Ende nicht einmal mehr für einen Punkt. Der HSV Wuppertal musste sich im Heimspiel mit 26:28 geschlagen geben.

Analyse: Verlieren ist auch lernen

Die große Enttäuschung nach dem Schlusspfiff war greifbar. Doch wie heißt es so schön: Wenn man gewinnen will, muss man auch lernen zu verlieren. Die Niederlage entstand diesmal durch individuelle Fehler, aber die Mädchen haben bis zur letzten Sekunde Kampfgeist bewiesen und versucht, das Spiel noch zu drehen. Das Spiel ist erst aus, wenn der Schiedsrichter pfeift – diese Lektion hat das Team an diesem Samstag eindrucksvoll verinnerlicht.

21:21-Krimi: HSV Wuppertal C-Jugend stoppt ungeschlagene Bonner JSG

Am vergangenen Sonntag fand in der Halle am Kothen das brisante Duell der weiblichen C-Jugend-Regionalliga statt. Die HSV Wuppertal-Mannschaft empfing die Mädchen der bisher ungeschlagenen Bonner JSG.

Nach einer einmonatigen Spielpause lautete das klare Ziel der HSV-Mädels: Zurück auf die Siegerstraße! Ein harter Brocken wartete, denn die Bonner standen auf dem dritten Platz der Tabelle und waren bisher noch ungeschlagen. Aber auf solche Fakten nimmt man am Kothen keine Rücksicht!

Der Blitzstart, der alle schockt

Von der ersten Minute an zeigten die Wuppertalerinnen: Auf heimischem Boden wird niemand die Punkte geschenkt bekommen!

Die ersten zehn Minuten ließen alle in der Halle staunen. Ein perfekter Vorwärtsdruck und eine herausragende Vorstellung unserer Torhüterin, die ihr Tor mit fantastischen Reflexen vernagelte, schockten nicht nur den Gegner, sondern rissen auch die versammelte Fangemeinde mit. In dieser Verfassung schien jede Mannschaft schlagbar zu sein!

Doch leider währte dieser Rausch nur zehn Minuten. Von Minute zu Minute entzauberten die Bonner Mädchen unser Spiel. Und wie so oft in solchen Situationen, verloren die HSV-Mädels die Ruhe. Fehler reihte sich an Fehler, was den Bonnerinnen natürlich nur in die Karten spielte.

Der Bonner Würgegriff

Die erste Halbzeit ging so mit einem Fünf-Tore-Rückstand zu Ende. Kein Drama, aber die Bonner JSG zeigte, warum sie so weit oben in der Tabelle stehen, und hielt uns fest im Würgegriff.

Der Start in die zweite Hälfte verlief zwar etwas besser, doch es war noch viel zu wenig, um den massiven Rückstand effektiv aufzuarbeiten. Die Zeit verrann, und der Vorsprung der Gäste schien sicher.

Die Auferstehung: Von 0 auf 100 in acht Minuten

Als das Spiel fast schon verloren schien, passierte das Unerwartete: Erst 17 Minuten vor Schluss fand die HSV-Mannschaft plötzlich ihren Rhythmus. Es fielen die Tore jetzt wie am Fließband in das Bonner Tor, und der Rückstand schmolz Minute um Minute. Die Halle wachte auf!

Acht Minuten vor Schluss stand es tatsächlich 17:17!

Nach 42 Minuten Kampf standen beide Teams wieder am Start. Jetzt blieben nur noch acht Minuten, um die Entscheidung zu erzwingen – die 8 längsten, lautesten Minuten dieser Saison! Die Halle tobte, es war eine Stimmung zum Anfassen, die sich direkt auf die Mädels übertrug.

Die HSV-Mädels bestanden diesen Nerven-Stress-Test mit Bravour. Anstatt einzuknicken, hielten sie ihre Nerven fest im Griff und sicherten sich diesen emotionalen Punkt zum 21:21-Endstand. Ein Unentschieden, das sich anfühlte wie ein Sieg gegen den ungeschlagenen Favoriten!

Gratulation und Chaos-Dank:

Was für ein tolles Spiel! Ich möchte mich auf diesem Weg dafür bedanken, dass ich als Chronist dieser emotionalen Achterbahnfahrt dabei sein durfte. An dieser Stelle ein riesiges Dankeschön und Glückwunsch an:

-Die Trainer, deren Puls in den letzten 8 Minuten vermutlich nur noch aus Adrenalin bestand!

-Die Eltern und Fans, die so laut waren, dass man sie wahrscheinlich bis nach Bonn gehört hat!

-Und natürlich die Handballerinnen beider Mannschaften – Ihr wart fantastisch und habt uns einen Krimi geliefert, der uns alle um Jahre altern ließ (im positiven Sinne)!

Der Befreiungsschlag

Die HSV-Mädchen beweisen ihre Klasse

Was die Mädchen des HSV Wuppertal am Sonntagnachmittag zeigten, war der klare Beweis: Ihr Platz in der höchsten Jugendhandball-Liga ist keine Glückssache.

Nach zwei knappen Niederlagen musste der Wendepunkt für die Mannschaft kommen. Die eigene Heimhalle bot dafür die perfekte Bühne beim ersten Saisonspiel auf heimischem Boden.

Der Gegner, der TV Korschenbroich, wirkte mit seinen körperlich ziemlich großen Spielerinnen auf den ersten Blick gefährlich. Doch die Spielerinnen des HSV waren auf jede Situation vorbereitet. Diesen Sieg wollten sie nicht nur, er musste endlich her! Sie verfolgten dieses Ziel von der ersten Minute an.

Seit dem Anpfiff lief alles, was in den Spielen davor noch nicht immer funktioniert hatte. Es war förmlich ein Spiel auf ein Tor. Die Halbzeitführung von 15:4 war ein eindrucksvoller Beleg ihrer Stärke und des guten Zusammenspiels, das man in dieser Mannschaft immer öfter sieht.


In der zweiten Halbzeit wechselte das Team viel, um auch anderen Spielerinnen eine Chance zu geben. Hier sahen wir zwar noch die eine oder andere kleine Schwierigkeit, doch das lag auch daran, dass der TV Korschenbroich diese Niederlage nicht einfach so hinnehmen wollte.

Am Ende stand ein überzeugendes 27:11 für den HSV auf der Anzeigetafel. Ein gerechter Sieg und eine fantastische Vorstellung unserer Mädchen!

Was Schreiben die Vereine:
HSV Wuppertal :
TV Korschenbroich :

Ein Sonntagsausflug, der sich lohnte


Am gestrigen Sonntag ging es mit Vorfreude nach Kerken. Große Erwartungen hatte wohl niemand nach dem ersten Spiel gegen St. Tönis. Die Mannschaft des HSV ist gut, keine Frage, aber ob sie gut genug ist, um ganz oben mitzuspielen, schien nach der letzten Woche fraglich.

Doch schon beim Anpfiff spürte ich eine andere Energie. Die Mädels haben sich vorgenommen, mehr Tore zu werfen als letzte Woche, und das gegen Aldekerk, einen der Favoriten. Ich war gespannt, ob die Kameras genug Motive finden würden.

Die Herausforderung wurde angenommen und schon in der ersten Minute bewiesen sich die HSV-Mädchen selbst: Es ist alles möglich, solange man spielt. Was dann kam, war eine fantastische erste Halbzeit! Die 3-Tore-Führung zauberte jedem auf der Tribüne ein Lächeln ins Gesicht. Die Bilder, die ich in dieser Zeit schießen konnte, zeigen eine Mannschaft voller Selbstvertrauen und Freude.


In der zweiten Hälfte ließen dann langsam die Konzentration und die Kräfte nach. Am Ende stand zwar eine 10-Tore-Niederlage, die etwas zu hoch ausfiel, aber dennoch hat das Team gezeigt, dass es seinen Platz in der Regionalliga verdient hat. Auch wenn die Platzierung am Ende vielleicht nicht ganz oben sein wird, auf dieser Leistung lässt sich definitiv aufbauen.

Der Ausflug hat sich gelohnt – nicht nur für die Mannschaft, sondern auch für mich. Die Fotos spiegeln die Emotionen und den Kampfgeist wider, der dieses Spiel zu etwas Besonderem gemacht hat.

Und was kommt als Nächstes? Nächste Woche ist das erste Heimspiel! Die Kameras sind bereit.
Spiel gegen TV Adlekerk 22:32 (17:14)

Und was Schreiben die Vereine:
HSV Wie man Favoriten ärgert