Funken der Freude

Die verzweifelte Rettung und das Bündnis der Feinde Pieps lag regungslos im Gras. Der Schmerz hatte ihn verlassen, ersetzt durch eine eisige Stille. Die Welt schwand. Er blickte schwach auf das, was über ihm geschah: Der Falke flog triumphierend davon und die Katze verschwand zischend in der Ferne. Der Falke, sein alter Feind, hatte ihm das Leben gerettet. Doch eine absurde Gedanke, die ihm die letzte Kraft raubte. Er merkte Weiter lesen…

Zu nah

Die Ankunft der Sandläuferin Pieps, erschöpft von der Reise und den vielen neuen Eindrücken des Meeres, sank im Sand in einen tiefen Schlaf. Er hatte sich direkt am Rand des Lagerplatzes eingerollt, wo die Menschen Kisten und Fässer abgeladen hatten. Zur selben Zeit kämpfte sich Mina, die Sandläuferin, durch die spärlichen Küstenbüsche. Ramiro hatte sie geschickt, weil Pieps den schwierigen Weg durch die Schlucht vermutlich nicht alleine bewältigen würde. Die Weiter lesen…

Nur noch ein Schritt

Die Nacht war still und friedlich gewesen, hoch oben in den Ästen des alten Baumes. Pieps hatte sich dort ein kleines Nest aus Moos gebaut. Doch so richtig wohl fühlte er sich trotzdem nicht. Der Wind strich kalt durch die Blätter, irgendwo quietschte leise ein Ast wie eine schlecht geschmierte Tür, und das Echo hallte unheimlich durch die Felsen ringsum. Zum Glück spannte die leuchtende Spinne, die in diesem alten Weiter lesen…

Der Pfad im Berg

Pieps wachte auf. Er war müde von dem gestrigen, langen Weg durch das Grasmeer, doch der neue Tag brachte eine leichte, hoffnungsvolle Wärme. Langsam stand er auf und bereitete sich auf den Weiterweg vor. Das tiefe Grollen des Wasserfalls erinnerte ihn schnell daran, wo er sich befand. Er packte seine Sachen, ging zum See und machte sich dort ein wenig frisch. Die Begegnung im Gischt Von den Spuren der Vielbeinigen, Weiter lesen…

Hinter dem Gras

Die unerwartete Begegnung Doch Pieps’ Hoffnung, dass das Kratzen und Zischen aufgegeben hätte, verflog, als die Stille durchbrochen wurde. Es klopfte leise an seine Tür. „Schläfst du, Pieps?“, flüsterte eine Stimme. Die Tür öffnete sich einen Spalt. Im Licht einer kleinen Lampe, die er in der Hand hielt, stand Elias – im Schlafanzug und mit Schlafmütze. Er wirkte beunruhigt, ja fast ein wenig unglücklich, Pieps wecken zu müssen. „Nein! Ich Weiter lesen…

Grasmeer der Entscheidung

Der Morgen am Waldrand Pieps erwachte genau dort, wo ihn die Müdigkeit am Abend zuvor überwältigt hatte. Die Sonne kitzelte seine Nase, und die Luft roch kühl und würzig nach frischem Tau. Seine Füße steckten noch in den Stiefeln, und sein prall gefüllter Rucksack hatte als perfektes Kopfkissen gedient. „Was wohl Mama dazu gesagt hätte?“, dachte er lächelnd, während er sich streckte. Doch als er den Kopf hob, blieb ihm Weiter lesen…

Die Wächterin des Waldes

Nachdem die Höhle von dem unheimlichen Wesen besetzt schien, ging Pieps weiter, um einen Platz für die Nacht zu suchen. Es war schon dunkel. Die Wolken, die am Nachmittag aufgezogen waren, hatten nicht nur Regen mitgebracht. Es begann zu pfeifen. Irgendwann fand Pieps eine geschützte Stelle – nicht ganz trocken, aber zumindest ein wenig vom Wind abgeschirmt. Es war ein guter Ort, um sich auszuruhen. Er schlief sofort ein. Ein Weiter lesen…

Der dunkle Wald

Ein kalter Tropfen glitt über Pieps’ Nase und kitzelte ihn wach. Blinzelnd öffnete er die Augen. Über ihm spannte sich das grüne Dach eines großen Blattes, das ihn in der Nacht vor dem Regen geschützt hatte. Auf der Oberfläche funkelten noch kleine Wassertropfen, als wären hunderte Diamanten darüber gestreut. Pieps streckte sich genüsslich. Zum ersten Mal hatte ihn kein Geschwisterchen angestupst oder aus dem Schlaf gedrängt. Niemand drängte ihn zur Weiter lesen…