Black & White 2025 – OKTOBER


Mein OKTOBER 2025 Beitrag

Für einen Skulpturen- und Kunstfan wie mich ist eine Location wie der Skulpturenpark Waldfrieden in Wuppertal einfach ein Muss. Wenn man Tony Cragg verehrt, sowieso… aber auch Neues, was man noch nicht auf dem Schirm hatte, kann man dort entdecken. Wie zum Beispiel Eva Hild mit ihrer fantastischen Skulptur „Wave“ aus dem Jahr 2017.

Der Skulpturenpark Waldfrieden in Wuppertal ist nicht nur eine Ansammlung von Kunstwerken; er ist ein Ort, an dem Natur und Form in einen einzigartigen Dialog treten. Genau hier, inmitten des grünen Bergischen Landes, entfaltete die schwedische Bildhauerin Eva Hilds mit ihrer Arbeit eine besondere Magie. Ein echtes Highlight ihrer Einzelausstellung „Entity“ (2018/2019) war die Skulptur „Wave“. Hilds Markenzeichen sind ihre organischen, fließenden Formen, die aussehen, als wären sie in einem Moment extremer Bewegung erstarrt.

Bei „Wave“ sieht man eine dünne, geschwungene Haut aus weiß lackiertem Aluminium, die sich in sich selbst verdreht und wendet. Es ist keine einfache Form, sondern ein kompliziertes Gebilde aus Leere und Fülle, aus inneren Kurven und äußeren Rundungen. Man blickt durch Öffnungen in das Innere, das sogleich wieder zum Äußeren wird. Dieses Spiel spiegelt Hilds Faszination wider:

    „Meine Faszination gilt dem Verhältnis zwischen innerlichen und äußerlichen Wirklichkeiten, dem Dualismus zwischen Innen und Außen, Inhalt und Form… Meine Arbeit reflektiert meine inneren Formenlandschaften.“

Gerade im Waldfrieden, wo das Licht ständig wechselt und die Bäume Schatten werfen, konnte „Wave“ ihre volle Wirkung entfalten. Die Skulptur, die an eine riesige, weiße Muschel oder eben eine dynamische Welle erinnert, trat mit der lebendigen Natur in Kontakt und schien selbst zu atmen.

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Morgen beginnt das Abenteuer!

Vor ein paar Tagen ist mir ein Gedanke durch den Kopf geschossen, so ein richtiger Geistesblitz: Warum die Montag „Gemeinsam mit KI erzählt“-Aktion nicht in etwas Echtes verwandeln? Eine richtige Geschichtenerzählung!
Was ich schon alles auf czoczo.de von mir gebe, das soll jetzt einen festen Platz bekommen. Ein Abenteuerbuch für Groß und Klein.

Mein Plan?

Jeden Montag eine Fortsetzung. Ein neues Kapitel.
Ob ich die Zeit dafür finde? Tja, das ist die große Frage. Mittwoch starte ich in einen neuen Lebensabschnitt. Wir werden sehen, wie das wird. Aber ich habe es mir fest vorgenommen! Einmal vorgenommen, heißt: wird gemacht.

Inzwischen bastle ich schon am nächsten Teil vom Abenteuer von Pieps.


Und wer sie ist Pieps?

Sein Zuhause ist sicher, aber sein Traum ist zu groß.
​Jeder kennt die Angst vor dem Dunklen. Aber was passiert, wenn diese Angst die Tür zur größten Entdeckung versperrt?
​Morgen erzählen wir die Geschichte der jungen Maus Pieps, die den Mut findet, ihren gemütlichen Unterschlupf zu verlassen und in den tiefen, magischen Wald aufzubrechen. Mit nichts als einer leuchtenden Blumen-Laterne in der Pfote stellt sich Pieps seinen schlimmsten Schatten.
​Wird der kleine Pieps den Waldgeist besiegen? Und was liegt wirklich hinter den knorrigen Bäumen?
​➡️ Folge uns, um morgen früh dabei zu sein!
​Die „Abenteuer von Maus Pieps: Laterne des Mutes“ starten am Montag bei uns!
​Lies die ganze Geschichte und sieh die fantastischen Bilder zuerst auf unserem Blog: www.czoczo.de
​Wir brauchen deine Hilfe!
​Wenn dir die Idee von Pieps‘ mutiger Reise gefällt, dann teile diesen Beitrag mit allen, die Märchen und Abenteuer lieben!
​Wir hoffen sehr auf eure Kommentare auf www.czoczo.de! Erzählt uns: Wie wirkt die Geschichte auf euch? Welche Abenteuer wünscht ihr Pieps? Euer Feedback hilft uns, Pieps‘ Reise in den nächsten Wochen zu gestalten!

Wie 12 Tage mein Leben veränderten

Es gab Zeiten in meinem Leben, da habe ich ganz offen über private Schwierigkeiten gesprochen. Meistens waren das Momente, in denen mein Leben aus den Fugen geraten ist. Und genau so ein Moment ist kürzlich gekommen.

Es war eine Zeit, die ich am liebsten versteckt hätte, die von Stress und Überforderung geprägt war. Der Druck von der Arbeit, der sich unerträglich mit privatem Chaos vermischte, hat mich fast zerbrechen lassen. Die vielen Klinikaufenthalte in den letzten anderthalb Jahren waren die Folge. Es war ein tiefer Fall, ein Kampf, den ich allein führen musste. Aber ich bin ihn gegangen. Und es hat geholfen.

Die alte Firma, der Ort, der so viel Stress verursacht hat, existiert nicht mehr. Vielleicht ist das Schicksal. Ich bin frei, nicht mehr abhängig. Die Ärzte sagten, ich sei bereit für den nächsten Schritt. Für mich hieß das: endlich wieder das Leben selbst in die Hand nehmen. Es fühlt sich riskant an, doch ich bin zu ehrlich, um mich zu verstecken. Es war an der Zeit, eine neue Aufgabe für die Zukunft zu suchen.

Ich habe viele, wirklich viele Bewerbungen geschrieben. Und was mich am meisten überrascht hat: Es gibt noch Firmen, die einen 57-Jährigen einstellen wollen. Die letzte Bewerbung hat das bewiesen. Sie war ein Wettlauf gegen die Zeit. Am Freitag abgeschickt, am Montag die Einladung zum Video-Gespräch. Am Freitag die persönliche Vorstellung in der Firma. Und am Dienstag – nur 12 Tage nach der ersten Mail – der unterschriebene Arbeitsvertrag.


Ab dem 1. Oktober beginne ich wieder regelmäßig zu arbeiten. Ja, ich habe ein mulmiges Gefühl. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Ich habe nichts zu verlieren, nur ein Leben zu gewinnen. Ich muss nur noch mir und meinem neuen Arbeitgeber beweisen, dass ich das hinkriege. Ich bin mir sicher: Das ist ein neuer Abschnitt, der mich neu motivieren wird. Und darauf freue ich mich.

Spiegelungen des Alltags: Eine Momentaufnahme

Manchmal sind es die unerwarteten Perspektiven, die den Alltag besonders machen. Vor Kurzem schlenderte ich durch die charmanten Straßen Wuppertals – einer Stadt, die für ihre einzigartige Schwebebahn und ihre bergige Landschaft bekannt ist. Doch an diesem Tag war es nicht die Architektur selbst, die meine Aufmerksamkeit fesselte, sondern ihre Reflexion.


Fotoprojekt Spiegelungen – powered by blitzeria.eu
Das beigefügte Bild zeigt genau so einen Moment. Die Chromoberfläche eines Seitenspiegels wird zu einer Leinwand, auf der sich ein Stück Wuppertal spiegelt. Man sieht deutlich die robuste Steinarchitektur eines Gebäudes, dessen Fenster sich auf dem gewölbten Spiegel verzerren und doch erkennbar bleiben. Es ist faszinierend zu sehen, wie die harte Realität der Gebäude in der spiegelnden Fläche weicher und fast traumhaft wirkt.

Interessant ist auch die Reflexion in der Autoscheibe darüber. Hier scheint sich ein anderer Teil der Umgebung zu zeigen, vielleicht weitere Gebäude oder sogar der Himmel, was dem Bild eine zusätzliche Ebene der Tiefe verleiht. Es ist eine subtile Erinnerung daran, dass unsere Wahrnehmung der Welt oft durch die Linse, durch die wir sie betrachten, geformt wird – sei es ein Kamerabild, ein Autospiegel oder einfach unsere eigene subjektive Sichtweise.
Solche kleinen Details im Alltag erinnern mich daran, wie viel Schönheit und interessante Perspektiven es gibt, wenn man nur innehält und genauer hinsieht. Wuppertal, mit seinen vielen Ecken und Kanten, bietet dafür unzählige Gelegenheiten.

Was sind eure liebsten „versteckten“ Perspektiven in eurer Stadt? Teilt es gerne in den Kommentaren!

Fast 35 Jahre Handy-Erfahrung und trotzdem im App-Dschungel verirrt.


Liebe Leidensgenossen,
ich muss euch eine Geschichte erzählen. Eine Geschichte von Hoffnung, Enttäuschung und der ewigen Suche nach dem richtigen App. Man könnte meinen, mit meinen 57 Jahren Lebenserfahrung und, ja, stolzen 35 Jahren Handy-Nutzung – okay, vielleicht nicht ganz 35, aber gefühlt seit der Erfindung des Mobiltelefons klebt das Ding an meiner Hand – sollte ich doch jedes digitale Hindernis spielend überwinden können.

Falsch gedacht!

Letzten Donnerstag war es mal wieder so weit. Feiertag! Keine Reha, keine Therapien, einfach nur Freiheit. Mein Plan: Bingen entdecken! Genauer gesagt, den Rhein und das majestätische Niederwalddenkmal. Bad Kreuznach und Umgebung hatte ich ja schon rauf und runter gewandert. Das Wetter? Nun ja, „einladend“ wäre gelogen. Eher so „grau in grau mit Tendenz zu Nieselregen“. Aber der Plan stand! Rucksack gepackt, Wanderschuhe geschnürt und kurz vor neun Uhr marschierte ich Richtung Bahnhof.
Der anderthalb Kilometer lange Spaziergang sollte die perfekte Gelegenheit sein, um entspannt die Fahrkarte für den Zug zu organisieren. Am Mittwochabend hatte ich ja schon akribisch recherchiert, wo und wie ich das Ticket am besten buche. Die entsprechende Seite war schnell gefunden. 7,40 € nach Bingen. Nicht gerade ein Schnäppchen, aber was ist heutzutage schon billig?
Doch dann der Lichtblick! Ein Angebot! Für die gleiche Fahrt gab es die Möglichkeit, schlappe 4,45 € zu bezahlen. Mein Gehirn rechnete: „Das sind ja fast 40 % Ersparnis! Da schlägt das Schlesierherz schon höher!“ Der Haken? Man musste eine App nutzen.

App? Was für eine App?!

Liebe Deutsche Bahn, ich schwöre, ich habe mein Bestes gegeben. Ich habe angefangen zu suchen. Mehrere DB Apps wurden heruntergeladen. Meine Startseite sah aus wie ein digitaler Flohmarkt der Deutschen Bahn. DB Navigator, DB Streckenagent, DB Regio – ich hatte das Gefühl, ich hatte den gesamten App Store der Deutschen Bahn auf meinem Handy. Und das Ergebnis? Ich stand am Schalter und kaufte mein Ticket für 7,40 €. Die entsprechende App – die goldene Gans, die mir die 40 % Ersparnis beschert hätte – habe ich einfach nicht gefunden.
Mal ehrlich, liebe Deutsche Bahn: Wenn ihr schon solche großzügigen Angebote macht, dann packt doch bitte, bitte, bitte den Link zur besagten App direkt auf die Seite! Für Leute wie mich, die trotz jahrelanger digitaler Erfahrung immer wieder im App-Dschungel verloren gehen. Wir wollen doch nur sparen!

Jetzt meine Frage an euch da draußen:Welche App ist gemeint in diesem ominösen Angebot? Hat die Deutsche Bahn eine geheime Super-App, von der nur die Auserwählten wissen? Oder bin ich einfach hoffnungslos veraltet? Ich bin für jeden Hinweis dankbar!

Süße Sünde


Wer kennt es nicht? Man ist in der Reha, ernährt sich vorbildlich von Grünzeug und Mineralwasser, und plötzlich schreit der innere Schweinehund nach Zucker. So erging es mir diesen Samstagvormittag auf unserer Reha-Station. Stationsaktivitäten standen auf dem Programm, und diesmal ging es nicht etwa zum Aqua-Jogging, sondern – haltet euch fest – in eine Eisdiele!
Morgens um 13°C, leicht bewölkt, aber trocken und ab und zu blinzelte sogar die Sonne durch die Wolken. Meine leichte Erkältung, die mich gestern noch plagte, war wie weggeblasen bei der Nachricht, dass wir dem süßen Ruf folgen würden. Drei Wochen diszipliniertes Essen haben mir leichte Unterzuckerung beschert. Aber gleichzeitig will man ja nicht mit mehr Kilos nach Hause fahren, als man gekommen ist. Das Dilemma!

Sollte ich mich lieber fernhalten? Meine innere Stimme flüsterte „Bleib stark!“. Aber die andere, viel lautere Stimme, rief „Pizza Eis mit viel Obst! Das ist gesund, oder?“ Und zack, da war es bestellt: Eine Pizza Eis, reichlich belegt mit Früchten. Das bisschen Eis, das sich darunter versteckte, würde ich später beim Spaziergang einfach wegschwitzen – eine geniale Strategie, wie ich finde!
Es war wirklich eine tolle Idee mit der Eisdiele. Schon ewig war ich in keiner mehr gewesen (der Sommer fängt ja auch gerade erst an!). Seit einiger Zeit scheint jeder Blick auf etwas Süßes direkt auf meinen Hüften zu landen. Dazu die Depressionen, die Tabletten… mein Kleiderschrank leidet mit.

Aber „einmal ist keinmal„, oder? In diesem Moment war mir das alles egal. Ich genoss das Eis in vollen Zügen und die gesellige Runde mit meinen Mitpatienten. Manchmal muss man sich einfach eine kleine Sünde gönnen!