Das am 3. Juli 1983 unter großer Anteilnahme der Bevölkerung seiner Bestimmung übergebene Mahnmal steht auf der anderen Seite der Beyenburger Straße gegenüber dem ehemaligen Lagergelände. An einer halbrunden gemauerten Wand, Symbol für Fabrik und Lager, hängt ein großes Relief, in der Mitte eine herausgestreckte Hand. Bahngleise in dem Relief sind ein Hinweis darauf, dass Kemna für viele Gefangene Durchgangsstation auf dem Weg in andere Konzentrationslager war; Mauer und Hügel symbolisieren den Tatort Kemna.
Aber wie es dazu kommen konnte
Nach der Machtübernahme Hitlers am 30. Januar 1933 versuchten die Nationalsozialisten, die politischen Gegner „auszuschalten“.
Wie in fast allen Städten waren auch in Wuppertal die Gefängnisse sehr bald überfüllt. Der SA-Oberführer Willi Veller, der am 10. Juli 1933 als kommissarischer Polizeipräsident eingeführt worden war, beschloss daher, ein Konzentrationslager in dem leerstehenden Gebäude einer Putzwollfabrik in Kemna (zwischen den Ortsteilen Laaken und Beyenburg) einzurichten. Weiter lesen…

Nach bislang sehr erfolgreichen drei Langen Tischen, steht in diesem Jahr bereits der vierte Lange Tisch vor der Tür. Am 27. Juni werden wieder alle interessierten Wuppertaler ihre Tische und Bänke, Stühle und Hocker herausholen und in die wahrscheinlich längste Festtafel Deutschlands einreihen. Ab 19.00 Uhr wird die Talachse auf knapp 14 Kilometern, zwischen Vohwinkel und Oberbarmen, wieder zum Langen Tisch. Die Feststrecke führt entlang der Talachse und der Wupper, natürlich auch durch die Innenstadtbereiche in Barmen und Elberfeld. Auch die entlang der Feststrecke liegenden Plätze werden wieder mit in die Feiermeile integriert.