Sonntagsspaziergang am Morgen: Ruhe finden vor der neuen Woche

​Ein Sonntagsspaziergang am Morgen fühlt sich oft wie eine viel zu kurze Atempause an. Erinnert ihr euch noch an früher? Als man jünger war, schien man in diese zwei Tage ein ganzes Leben packen zu können: Disco-Nächte, ausgiebige Wandertouren oder ein Kinobesuch. Doch seit einiger Zeit verfliegt das Wochenende schneller, als mir lieb ist.

Der Ausbruch aus der Routine

​Heute habe ich mich dem normalen Sonntags-Ablauf bewusst entgegengestellt. Anstatt mich morgens mit Kopfhörern und einem Podcast noch einmal einlullen zu lassen, bin ich bereits um sechs Uhr aufgestanden. Ich habe die kurze Regenpause genutzt und bin einfach losgelaufen.
​Oh, wie lange war ich um diese Uhrzeit nicht mehr draußen! Ich hatte fast vergessen, wie friedlich die Welt an einem Sonntagmorgen sein kann. Fotografisch hatte ich mir eigentlich gar nichts vorgenommen; ich hatte nicht einmal meine Kamera dabei. Mein einziges Ziel war es, die Einsamkeit auf den leeren Straßen zu genießen.


Ein unerwarteter Moment für die Galerie

​Doch ganz ohne Bilder? Das schaffe ich dann doch nicht. Als ich an einer alten Tür stehen blieb, zückte ich das Handy. Was mich an ihr so fasziniert hat? Ich kann es bis jetzt nicht genau sagen. Es war dieser eine Moment, dieses eine Detail, das mich stoppte. Ein perfekter Beitrag für meine Tür-Galerie, die in letzter Zeit etwas vernachlässigt wurde.
​Kurz darauf musste ich den Rückweg antreten, da es wieder zu tröpfeln begann. Meine Entscheidung war goldrichtig: Kaum war ich zur Tür herein, fing es draußen richtig an zu schütten.

​Die Herausforderung: Probezeit und Grenzen

​Den Rest des Sonntags werde ich wohl vor der Flimmerkiste verbringen und mich mental auf die nächste Woche vorbereiten. Meine Probezeit nähert sich langsam dem Ende. Mein Eindruck von der Firma, bei der ich seit Oktober beschäftigt bin, ist großartig – aber die Aufgaben dort sind eine echte Herausforderung für mich.
​Ich bin schon längst an meine Belastungsgrenzen gestoßen. Wie die Geschichte wohl ausgehen wird? Momentan sieht es schwierig aus, aber wie man so schön sagt: Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Erleuchtung


Gestern, auf meinem kurzen Spaziergang, bin ich einer alten Laterne begegnet. Eigentlich nichts Besonderes, doch in diesem einen Moment hat die tiefstehende Sonne sie so perfekt getroffen, dass sie förmlich von innen heraus erstrahlte.

Es war fast magisch: In der Laterne ist keine Birne mehr, sie ist eigentlich leer. Und doch schafften es die Sonnenstrahlen, die sich im alten Glas brachen, das Gehäuse komplett mit Licht zu füllen. Ein paar Minuten später wäre der Winkel der Sonne schon wieder ein anderer gewesen und der Zauber verflogen. Aber für diesen Augenblick war es das schönste Bild des Tages.

Um dieses warme Gefühl, das ich beim Anblick hatte, noch zu unterstreichen, habe ich bei der Bearbeitung ein wenig an Kontrast und Sättigung gedreht. Ich hoffe, die Stimmung kommt rüber, ohne dass es zu künstlich wirkt!

Wenn der Körper streikt und die Angst mitspielt

Eigentlich bin ich krank. So richtig krank. Nachdem ich am letzten Freitag noch mit letzter Kraft und der Hoffnung an der Maschine stand, dass das Wochenende alles richten würde, kam am Montag der Zusammenbruch. Ich stand nassgeschwitzt in der Arbeit, der Kreislauf am Boden. Das Wetter hat mich diesmal voll in die Knie gezwungen.


Seit Freitag wütet diese Grippe so stark in mir, dass mir inzwischen gefühlt ein paar Tage Lebenszeit fehlen. Am Montag habe ich noch versucht, mich in den Arbeitsanzug zu quälen, doch als der Schweiß schon floss, bevor die Maschine lief, musste ich diesen Wahnsinn abbrechen. Es reicht. Eigentlich hätte ich schon am Freitag die Reißleine ziehen müssen.

Aber man ist in der Probezeit. Mit 56 Jahren, nach gerade einmal drei Monaten im neuen Betrieb, versucht man krampfhaft, Stärke zu zeigen. Man will beweisen, dass man unzerstörbar ist, dass auf einen Verlass ist. Doch das ist eine kontraproduktive Einstellung, die ich in meinem Alter eigentlich längst hätte ablegen müssen.

Jetzt, wo das Fieber ein wenig nachlässt und der Kopf klarer wird, kriechen die Sorgen zurück: Was erwartet mich am Montag? Braucht ein Arbeitgeber wirklich einen Mitarbeiter, der nach so kurzer Zeit schon die erste Schwäche zeigt? Ein guter, sicherer Arbeitsplatz ist in Deutschland heutzutage Mangelware. Man überlegt zweimal, ob der Gang zum Arzt wirklich notwendig ist. Aber am Ende riskiert man nicht nur die eigene Gesundheit, sondern auch die der Kollegen.

Egal… ich muss jetzt noch ein paar Tage durchhalten, die Tabletten nehmen und gesund werden. Und am Montag sehen wir weiter, was passiert.

Das ehemalige Amtsgericht Wuppertal-Barmen

: Das ehemalige Amtsgericht Wuppertal-Barmen an der Sedanstraße
Wuppertal-Barmen birgt viele architektonische Schätze, und manchmal sind es die Details, die die größte Faszination ausüben. Heute möchte ich euch ein ganz besonderes Highlight vorstellen, das ich euch, wenn ich mich nicht irre, bisher noch vorenthalten habe: das beeindruckende Eingangsportal des ehemaligen Amtsgerichts an der Sedanstraße.


Dieses Gebäude, das heute eine Musikschule beherbergt, strahlt noch immer die Würde und Ernsthaftigkeit seiner ursprünglichen Bestimmung aus. Und nirgendwo wird das deutlicher als am Haupteingang.
Man muss nur einen Moment innehalten und den Blick nach oben schweifen lassen, um die meisterhafte Handwerkskunst zu bewundern. Das Portal ist ein wahres Fest für die Augen, gefertigt aus robustem Stein, der die Zeit überdauert hat. Üppige Verzierungen mit floralen Motiven und fantasievollen Fabelwesen schmücken den Rundbogen und zeugen von einer Epoche, in der Funktionalität und ästhetische Gestaltung Hand in Hand gingen.
Über dem Bogen prangt deutlich der Schriftzug „AMTSGERICHT“ – ein stummer Zeuge vergangener Tage, als hier Recht gesprochen wurde. Darunter findet sich ein Wappenschild, dessen Details mit der Zeit vielleicht etwas verblasst sind, aber dessen Präsenz unbestreitbar ist. Darüber hinaus wird das Portal von weiteren Skulpturen und Reliefs gekrönt, die dem Ganzen eine fast majestätische Ausstrahlung verleihen.
Es ist faszinierend zu sehen, wie ein Gebäude seine Geschichte in sich trägt, auch wenn sich seine Funktion im Laufe der Jahre geändert hat. Derzeit mögen keine Urteile mehr gesprochen werden, und keine Akten mehr über diese Schwelle getragen werden. Stattdessen füllt sich das Gebäude nun mit den Klängen von Musik, von jungen Talenten, die hier ihre Fähigkeiten entfalten. Doch das steinerne Portal bleibt – ein Anker in der Zeit, ein Denkmal für die Baukunst und die Geschichte Barmens.
Wenn ihr das nächste Mal an der Sedanstraße unterwegs seid, nehmt euch einen Moment Zeit, um dieses wunderschöne Eingangsportal genauer zu betrachten. Es ist ein Detail, das die Geschichte Wuppertals lebendig werden lässt und beweist, dass Schönheit oft in den unerwartetsten Ecken zu finden ist.

Ramen wie in Japan

Der Sonntag ist bei uns traditionell der Tag, an dem wir uns Zeit für ein gemütliches Essen außerhalb des Hauses nehmen. Früher haben wir das jede Woche gemacht, aber in letzter Zeit ist es leider etwas seltener geworden. Umso mehr haben wir uns auf unseren letzten Sonntagsausflug gefreut. Mein Sohn hatte uns schon lange von einem ganz besonderen japanischen Restaurant in Düsseldorf vorgeschwärmt, in dem es die beste Ramen-Suppe der Stadt geben soll.


Düsseldorf ist bekannt für seine große japanische Community. Hier leben mehr Japaner als in jeder anderen Stadt Europas. Das merkt man auch an den vielen japanischen Geschäften und Restaurants, die es hier gibt. Wenn man authentische japanische Küche sucht, ist Düsseldorf definitiv die richtige Adresse.
Gemeinsam mit meinem Sohn und meiner Familie sind wir also am Sonntag nach Düsseldorf gefahren. Zuerst haben wir einen kleinen Spaziergang durch das japanische Viertel gemacht. Überall sahen wir japanische Schriftzeichen auf den Schildern der Geschäfte und Restaurants. Es fühlte sich an, wie ein kleiner Ausflug nach Tokio.

Die Qual der Wahl
Als wir dann vor dem Restaurant standen, waren wir etwas überrascht. Vor dem Eingang hatte sich bereits eine lange Schlange gebildet. Aber das Warten hat sich gelohnt! Nach etwa 20 Minuten hatten wir endlich einen Tisch in dem kleinen, gemütlichen Restaurant ergattert.
Die Speisekarte war voller interessanter Gerichte, aber ich muss zugeben, dass ich bei der großen Auswahl etwas überfordert war. Jede Schale sah anders aus und die Zutaten waren für mich größtenteils unbekannt. Zum Glück hatte mein Sohn, der ein echter Ramen-Experte ist, ein paar gute Tipps.


Ich habe mich dann für eine Ramen-Suppe mit verschiedenen Fleischsorten und exotische Gemüse entschieden.
Als die dampfende Schale vor mir stand, war ich schon von dem Duft begeistert. Die Brühe war kräftig und aromatisch, die Nudeln perfekt und die verschiedenen Fleischsorten zart und saftig.
Ich muss sagen, dass ich noch nie eine so gute Ramen-Suppe gegessen habe. (geschrieben mit Hilfe von KI)

Das macht die japanische Nudelsuppe aus

    Ramen sind eine Nudel-Spezialität, die ihren Ursprung in Japan hat. Mittlerweile gibt es die leckere Suppe jedoch nahezu überall auf der Welt, auch in Deutschland finden sich zahlreiche Ramen-Restaurants. Anders als bei Rezepten wie der klassischen Bolognese- oder Béchamelsoße, gibt es kein striktes Originalrezept. Vielmehr werden für das Rezept Zutaten verwendet, die in Ramen nicht fehlen dürfen: Brühe, Nudeln sowie Gemüse- und Fleischeinlagen ganz nach dem eigenen Geschmack.

(Quelle hier)
Die Rezept muss ich einmal nachkochen 🙂

Projekt 52 – Comic


Mein Beitrag für Projekt 52 – Januar Themen
Klein, aber Oho> / Sportlich / Comic / Verbindung

Interessante Thema… nur ich hab wirklich keine Idee gehabt. Es ist nicht meine art von lesen, obwohl früher wo ich noch Jung war, war ich davon auch begeistert. Aber heute zieht mich diese Literatur überhaupt nicht an. Gut das mein Sohnemann ganze Schrank davon hat, also nutze ich sein Sammlung um irgendetwas zu dem Thema zu Zeigen.