Vor einem Monat startete mein persönliches Black & White Fotoprojekt mit einer festen Vision: Ich wollte die beeindruckenden Skulpturen von Tony Cragg porträtieren. Seine Werke sind aus dem Wuppertaler Stadtbild und dem berühmten Skulpturenpark Waldfrieden nicht wegzudenken. Die organischen Formen seiner Kunst bieten in der Schwarz-Weiß-Fotografie ein faszinierendes Spiel aus Licht und Schatten.
Planänderung: Fotografie ohne Druck
Doch im Laufe des Monats kam die Erkenntnis: Ich möchte mich nicht durch ein starres Thema einschränken. Mein Ziel für dieses Jahr ist es, das Projekt ohne jeglichen Druck fließen zu lassen. Die reine Ästhetik der monochromen Fotografie soll im Mittelpunkt stehen – ganz gleich, welches Motiv mir vor die Linse kommt.
125 Jahre Schwebebahn – Ein Motiv für sich
Im Februar schweifte mein Blick kurzzeitig ab zur Wuppertaler Schwebebahn. Da wir im Jahr 2026 das 125. Jubiläum dieses technischen Wunderwerks feiern, ist sie ein gefragtes Motiv. Doch obwohl die Schwebebahn auf Schwarz-Weiß-Aufnahmen eine starke grafische Wirkung hat, bin ich der Meinung: In Farbe wirkt sie oft noch lebendiger. Daher werde ich die Schwebebahn zwar fotografisch begleiten, sie aber nicht zum festen Bestandteil meines Black & White Projekts machen.
Kennt ihr das? Man kommt völlig ausgelaugt von der Arbeit nach Hause, draußen peitscht der Regen gegen die Scheiben, und der Grauwert des Tages drückt aufs Gemüt. In solchen Momenten hilft mir der Blick auf meine Fensterbank. Dort wartet mein neuester Fotobeitrag für den Nature Thursday: Eine faszinierende Pflanze, die fast wie ein abstraktes Kunstwerk wirkt
Geometrie der Natur: Das Geheimnis der Tillandsia cyanea
Schon vor ein paar Monaten hatte ich diese Schönheit – eine Tillandsia cyanea (auch bekannt als Blaue Tillandsie oder Fan-Pflanze). Doch leider war unsere gemeinsame Zeit kurz; sie ist mir nach einiger Zeit eingegangen. War es zu viel Wasser? Zu wenig? Oder hat ihr das direkte Sonnenlicht am Fenster nicht gefallen?
Diesmal mache ich es anders! Um sie zu schützen, durfte sie erst einmal in die Mitte des Zimmers umziehen. Aber wie pflegt man dieses „ungewöhnliche Objekt“ eigentlich richtig, damit die Freude länger hält?
Profi-Tipps (Gemini…) für die Tillandsia-Pflege:
Damit eure (und meine) Tillandsie diesmal überlebt, hier die wichtigsten Fakten:
Wenig gießen, mehr sprühen: Als Epiphyt liebt sie eine hohe Luftfeuchtigkeit. Besprüht die fächerartigen Hochblätter lieber mit kalkfreiem Wasser, statt die Erde zu ertränken.
Der perfekte Standort: Sie mag es hell, aber keine pralle Mittagssonne. Ein Platz mit indirektem Licht ist ideal.
Geduld nach der Blüte: Wenn die kräftige Farbe verblasst, ist das kein Zeichen von Krankheit, sondern das Ende des Blühzyklus. Achtet auf kleine Ableger (Kindel) an der Basis!
Habt ihr Erfahrungen mit Bromeliengewächsen? Was sind eure Geheimtipps gegen den „braunen Daumen“?
Schreibt es mir in die Kommentare!
Ich bereite gerade meinen ersten Beitrag für das Black and White Projekt 2026 vor!
Wie gewohnt wird das Fotoprojekt immer am ersten Tag des Monats eröffnet. Da wir am 1. Januar alle noch mit dem Neujahr beschäftigt waren, starten wir diesmal mit einer kleinen Verspätung – aber keine Sorge: Da jeder Teilnehmer 15 Tage Zeit hat, reicht das völlig aus. Ihr seid also alle wieder herzlich eingeladen!
Nachdem ich mir im letzten Jahr kein festes Thema gesetzt habe, möchte ich 2026 öfter im Skulpturenpark Waldfrieden vorbeischauen. Es sieht ganz danach aus, als würde ich euch in nächster Zeit öfter mit Werken von Tony Cragg ‚langweilen‘ – aber ich hoffe natürlich, dass euch die Einblicke gefallen! Mein Ziel ist es, meine Technik in der Schwarz-Weiß-Fotografie zu verfeinern und mich künstlerisch weiterzuentwickeln
Tony Cragg “ Migrant“ (2015)
Die Skulptur von Tony Cragg, die ich heute präsentiere, trägt den Namen ‚Migrant‘. Ein gewagter Titel, der zum Nachdenken anregt. Man muss sich intensiv mit der Form auseinandersetzen, um die Aussage dahinter zu verstehen. Ich selbst habe den tieferen Sinn noch nicht ganz entschlüsselt, aber das Werk fasziniert mich sehr.
Besonders beeindruckend ist die Oberfläche der Bronzeskulptur: Wenn man direkt davor steht, wirken die feinen Strukturen fast organisch. Man kann kaum glauben, dass dieses Werk aus hartem Metall besteht – es wirkt in der Nahaufnahme beinahe weich wie flüssiges Wachs. Ich bin absolut begeistert von dieser Dynamik!
Was denkt ihr über die Skulpturen von Tony Cragg? Schreibt es mir gerne in die Kommentare!
Es ist Montag. Vor ein paar Tagen, am 29. September, habe ich angefangen, euch meine Geschichten vorzustellen. Diese kurze Zeit hat mich und meine Arbeitsweise schon jetzt verändert. Mit diesem Beitrag will ich euch erzählen, wieso meine Texte plötzlich ganz anders zu lesen sind und wie ich damit klarkomme.
Das Schreiben: Voll aus der Seele (mit digitalem Rettungsring)
Obwohl… wenn ich meine Texte sehe, bevor sie durch die KI überprüft werden, sehe ich, dass ich mit der Zeit immer „schlechter“ schreibe. Mein Deutsch wirkt noch konfuser als früher, aber dafür schreibe ich jetzt voll aus meiner Seele! Ich achte kaum noch darauf, wie ich die Sätze bauen soll oder welche Fehler ich mache.
Das Beste daran: Die KI versteht sogar das, was ich selbst nach ein paar Minuten nicht mehr verstehen würde. Trotz der vielen Fehler und Buchstabenverwechslungen begreift sie alles.
Das „Gedanken-Dumping“
Traut euch, einfach alles so hinzuschreiben, wie es aus dem Kopf purzelt. Die KI ist wie ein Sieb: Der Dreck bleibt hängen, das Gold (eure Geschichte) kommt unten sauber raus.
Ich kann ihr sagen, wie sie den Text bearbeiten soll: Entweder sie nutzt meinen Schreibstil (auch wenn ich mich frage, was das genau ist – sie macht ja zum Glück nicht so viele Fehler wie ich!) oder sie verwendet einen „gehobenen“ Stil. Die KI peppt den Text auf und macht die Geschichte spannender. Sie ist wie ein Partner an meiner Seite, der meine Erzählung verschönert.
Das größte Problem: Wenn die Bilder-KI „durchdreht“
Das Schwierigste sind aber die Bilder. Ich will meine Welt bildlich machen. Mit der KI geht das eigentlich fantastisch leicht – man kann es kaum glauben. Es reicht ein wenig Erzählen, Was man haben will und erledigt. Das Problem ist nur: meine Vorstellung gegen die Dickköpfigkeit der KI.
Ein Bild ist kein Problem. Aber je mehr Bilder man braucht, desto „brutaler“ wird es. Gerade schreibe ich an einer neuen Geschichte und mache gerade die Bilder dazu. Und wie schon bei der Maus Pieps habe ich auch diesmal nach einer halben Stunde die Nase voll.
Die Logik der KI
Ich wollte ein Bild von einer Maus, die müde guckt. Die KI gab mir eine Maus die wie besoffen anschaut, „Nein, traurig!“. Manchmal fragt man sich: Hat die KI getrunken oder ich?
Warum die KI so störrisch ist
Es ist nicht zu fassen, wie störrisch eine KI sein kann! Egal welche man nimmt – seid vorsichtig, vor allem wenn ihr Dinge auf mehreren Bildern wiederholen wollt. Es ist unglaublich, was für „Anfälle“ die Technik haben kann.
Konsistenz-Tricks
Wenn ihr wollt, dass eine Figur (wie Maus Pieps) immer gleich aussieht, gebt ihr feste Merkmale: „Maus mit einem roten Schal und einem kleinen Fleck am linken Ohr“. Das hilft der KI, die Spur zu halten.
ABER: Man bekommt auch Bilder, die man im Leben nie so hinbekommen hätte. Die Profis wie Anne haben es bewiesen – da werde ich wohl nie ankommen. Aber ich werde auch kein Geld für KI ausgeben. Solange es „Free“-Versionen gibt, nutze ich sie. Danach ist der Hype eben aus und man muss auf neue Ideen kommen.
Und wie geht es weiter?
Eigentlich sollte dieser Beitrag schon längst fertig sein, zusammen mit ein paar Bildern, die es damals nicht in das Abenteuer von Maus Pieps geschafft haben. Hier zeige ich sie euch nun – sie waren zu schade für den digitalen Mülleimer, auch wenn die KI dort mal wieder mal ihren eigenen Kopf hatte. Die Bilder werden auch in eine Galerie von Maus Pieps KI-Reihe gezeigt
Ob es diesmal wieder jeden Montag eine Geschichte gibt? Ich glaube nicht. Letztes Mal hat mich das am Ende ein wenig gestresst. Aber es kommen bald die ersten Teile der neuen Geschichte – sie liegt thematisch ziemlich nah an der Maus Pieps.
Nachdem ich am Ersten den letzten aktiven Beitrag für dieses Jahr veröffentlicht habe, ist es heute Zeit für ein ehrliches Resümee. 12 Monate lang hat mich die Schwarz-Weiß-Fotografie durch dieses Jahr begleitet. Es war eine Saison mit Höhen und Tiefen, die mich vor allem eines gelehrt hat: Kreativität lässt sich nicht erzwingen.
Die Suche: Wenn das Thema fehlt
Wer mein Projekt länger verfolgt, weiß, dass ich mir jedes Jahr eine besondere Hürde setze: Ein festes Thema, das sich wie ein roter Faden durch alle Monate zieht. Doch dieses Jahr war es anders. Die Ideenlosigkeit hat mich hartnäckig verfolgt, und ich habe das Thema, nach dem ich suchte, einfach nicht gefunden.
Wenn ich heute auf meine Bilder von 2025 zurückblicke, bin ich ehrlich gesagt nicht ganz zufrieden. Für mich wirken sie streckenweise ein wenig „seelenlos“, weil der verbindende Kern fehlte. Aber auch das gehört zur Fotografie dazu – es gibt Jahre, in denen man sucht, um im nächsten Jahr wieder zu finden.
InLinkz: Mein persönliches Highlight im Workflow
Trotz der kreativen Flaute gab es eine technische Neuerung, die ich nicht mehr missen möchte: Die Umstellung auf InLinkz. Obwohl die Einführung sehr abrupt war, habt ihr das Tool wunderbar angenommen.
Ich muss InLinkz an dieser Stelle loben: Es ist unkompliziert und nimmt mir den Stress der manuellen Verlinkung. Auch wenn es optisch schlichter ist als meine früheren Linklisten, schenkt es mir wertvolle Zeit für die Kamera. Deshalb bleibt InLinkz auch 2026 unser treuer Begleiter!
Ein herzliches Dankeschön an meine Community
An dieser Stelle ist es mir ein großes Anliegen, danke zu sagen. Mein Dank gilt allen Lesern, aber ganz besonders allen Bloggern und Bloggerinnen, die Monat für Monat dabei sind. Danke für eure Treue und eure Leidenschaft, die Schwarz-Weiß-Fotografie auf euren Blogs so lebendig zu präsentieren.
In einer Zeit, in der die bunte Farbfotografie oft dominiert, kommt die monochrome Kunst manchmal zu kurz. Doch genau deshalb ist jeder einzelne eurer Beiträge so wertvoll: Er hilft dabei, die Black & White Fotografie am Leben zu erhalten und ihr die Aufmerksamkeit zu schenken, die sie verdient. Ohne euch wäre dieses Projekt nicht das, was es heute, nach 10 Jahren, ist.
2026 Mitmachen: Und deine Schwarz-Weiß-Bilder einreichen
Wer Lust hat, kann seine Beiträge zur Schwarz-Weiß-Fotografie immer am Ersten des Monats bei mir anmelden.
Zeitraum: Das InLinkz-Tool ist jeweils bis zum 15. des Monats geöffnet.
Kein Stress: Ihr habt genug Zeit, eure besten Aufnahmen zu zeigen.
Neues Logo: Ich habe ein frisches Logo für das Projekt entworfen! Nehmt es gerne mit auf eure Blogs und teilt es mit euren Besuchern.
Einladung: Werde Teil meines Foto-Rings für Schwarz-Weiß-Fotografie
Übrigens habe ich noch eine besondere Neuigkeit für euch: Erinnert ihr euch an den Interessen-Foto-Ring auf czoczo.de? Ich habe diesen Ring bereits vor vielen Jahren gegründet. Auch wenn er in letzter Zeit ein wenig in Vergessenheit geraten ist – er existiert noch immer!
Ich möchte dieses Verzeichnis wieder beleben. Wenn du deine eigene Black & White Galerie, deine Webpräsenz oder deinen Blog in diesem speziellen Verzeichnis sehen möchtest, bist du herzlich eingeladen.
So einfach bist du dabei: Schick mir einfach eine kurze E-Mail mit dem Link zu deiner Galerie oder deinem Blog. Kurz darauf nehme ich dich auf und du wirst Teil unserer Gruppe. Ich freue mich darauf, das Netzwerk wieder wachsen zu sehen!