Ich bereite gerade meinen ersten Beitrag für das Black and White Projekt 2026 vor!
Wie gewohnt wird das Fotoprojekt immer am ersten Tag des Monats eröffnet. Da wir am 1. Januar alle noch mit dem Neujahr beschäftigt waren, starten wir diesmal mit einer kleinen Verspätung – aber keine Sorge: Da jeder Teilnehmer 15 Tage Zeit hat, reicht das völlig aus. Ihr seid also alle wieder herzlich eingeladen!
Nachdem ich mir im letzten Jahr kein festes Thema gesetzt habe, möchte ich 2026 öfter im Skulpturenpark Waldfrieden vorbeischauen. Es sieht ganz danach aus, als würde ich euch in nächster Zeit öfter mit Werken von Tony Cragg ‚langweilen‘ – aber ich hoffe natürlich, dass euch die Einblicke gefallen! Mein Ziel ist es, meine Technik in der Schwarz-Weiß-Fotografie zu verfeinern und mich künstlerisch weiterzuentwickeln
Tony Cragg “ Migrant“ (2015)
Die Skulptur von Tony Cragg, die ich heute präsentiere, trägt den Namen ‚Migrant‘. Ein gewagter Titel, der zum Nachdenken anregt. Man muss sich intensiv mit der Form auseinandersetzen, um die Aussage dahinter zu verstehen. Ich selbst habe den tieferen Sinn noch nicht ganz entschlüsselt, aber das Werk fasziniert mich sehr.
Besonders beeindruckend ist die Oberfläche der Bronzeskulptur: Wenn man direkt davor steht, wirken die feinen Strukturen fast organisch. Man kann kaum glauben, dass dieses Werk aus hartem Metall besteht – es wirkt in der Nahaufnahme beinahe weich wie flüssiges Wachs. Ich bin absolut begeistert von dieser Dynamik!
Was denkt ihr über die Skulpturen von Tony Cragg? Schreibt es mir gerne in die Kommentare!
1Bild in Monat / 12 Bilder & Monate ….
„Man sagt, das Beste kommt zum Schluss – und in diesem Fall stimmt es wortwörtlich. Auch wenn das neue Jahr schon fast an die Tür klopft, möchte ich mir die Zeit nehmen, das vergangene Jahr 2025 noch einmal Revue passieren zu lassen.
Es ist für mich eine liebgewonnene Tradition geworden: Ich krame in meinen Fotoalben, suche die emotionalsten, lustigsten oder einfach schönsten Bilder jedes Monats heraus und halte kurz inne. Was ist passiert? Was hat mich bewegt? Auch wenn ich dieses Mal etwas spät dran bin, geht es mir gar nicht um die Pünktlichkeit, sondern darum, diese besonderen Momente noch einmal ganz bewusst zu erleben, bevor die Reise im neuen Jahr weitergeht.
Kommt mit auf eine kleine Zeitreise durch mein 2025!“
Lebensader… noch einmal
Der Januar 2025 fing bei mir ziemlich ruhig an. Nach einem langen Klinikaufenthalt und der Zeit in der Tagesklinik war meine wichtigste Aufgabe, erst einmal meinen eigenen Weg und einen neuen Rhythmus zu finden. Das war jedoch gar nicht so einfach, denn die schlechten Nachrichten von meinem Arbeitsplatz wollten einfach nicht abreißen – im Gegenteil, es wurde sogar noch schlimmer.
Vielleicht habe ich genau deswegen meine Spaziergänge so gerne an Orten verbracht, die ich einfach liebe. Ein besonderer Rückzugsort war dabei für mich die Kunst: Die faszinierenden Skulpturen von Tony Cragg haben mich auf meinen Wegen begleitet und mir geholfen, für einen Moment abzuschalten.
Allein
Das miese Wetter im Februar hatte leider großen Einfluss auf mein Gemüt. Irgendwie hat mir dieser Monat wieder einen Stoß nach hinten versetzt. Ich merkte, wie ich ständig nach Ausreden suchte und anfing, an mir selbst zu zweifeln. Aber ich kämpfe weiter – ich will nicht wieder dort ankommen, von wo ich gerade erst mühsam zurückgekehrt bin.
Spaziergänge, selbst bei diesem Wetter, sollten eigentlich helfen. Doch manchmal ließen sie mich nur noch mehr grübeln. Trotz der gedrückten Stimmung habe ich zumindest ein interessantes Bild mit nach Hause gebracht, das diesen Monat gut einfängt.
Nature Thursday 2025 #13
Kirschbäume – wo findet man sie zahlreicher als in Düsseldorf? An diesem Tag hat mich mein Sohnemann nach Düsseldorf in den Japanischen Garten gezerrt, denn dort sollten sie zu finden sein. „Sollten“ ist allerdings das richtige Wort, denn leider haben wir nicht viele entdeckt. Und die wenigen, die wir sahen, standen noch nicht ganz in ihrer vollen Blütenpracht. Aber egal: Trotz des schlechten Wetters war es ein wirklich schöner Spaziergang – einfach, weil ich mit meinem Sohnemann unterwegs war.
Nature Thursday 2025 #17
Im April erreichte meine Gesundheit ihren absoluten Tiefpunkt. Die Nachricht war endgültig: Meine Firma ist dicht. Nach 23 Jahren flatterte mir die Kündigung ins Haus, und ich stand plötzlich vor einem großen schwarzen Loch – ohne Abfindung, ohne Urlaub, einfach am Ende.
In dieser schweren Verfassung stand mein erster Besuch bei der Arbeitsagentur an. Doch ich hatte Glück: Vor mir saß eine Mitarbeiterin, die ganz anders war, als man es oft hört. „Bleiben Sie erst einmal gesund und machen Sie sich keine Sorgen“, sagte sie. Das hat mir ein wenig Mut gemacht.
Einen der wenigen Momente, die ich mit einem positiven Gefühl festgehalten habe, zeigt mein Bild des Monats: Es sind die Bäume an der Sporthalle, in der die Mädchen vom HSV spielten. Es war ein wunderschöner April-Tag, und das frische Grün der Bäume vor der Halle war für einen Augenblick wichtiger als all der Ärger.
Wochenend-Blues? Nicht mit mir!
Im Mai stand meine Reha an. Der Anfang war unglaublich schwer. Schon die Hinfahrt fühlte sich für mich wie eine Endstation an – und das, obwohl ich eigentlich so gerne mit dem Zug reise. Aber ich möchte gar nicht über die Anreise erzählen, sondern über das Wochenende.
Nach einer knochenharten Woche im Therapie-Marathon sehnt man sich einfach nur nach Ruhe. Diese fand ich am Samstag gemeinsam mit meiner Frau, die mich besucht hat. Mein Bild des Monats zeigt jedoch den Sonntag und meinen ersten richtigen Ausflug in Bad Kreuznach, genauer gesagt nach Bad Münster am Stein. Es war eine echte Herausforderung, die teilweise wie eine Bergsteigerung aussah. Aber der Wahnsinn ist: Hier fange ich endlich wieder an zu leben!
Der ewige Kampf mit dem Bericht: Mein Ausflug zu der Germania
Noch immer spüre ich bei Bahnfahrten diese Unruhe. Sind es die Menschen, die mich anschauen? Ich weiß es nicht genau. Aber dieses Mal dauerte die Fahrt nicht lange, und dann stand sie plötzlich in der Ferne auf dem Berg vor mir: die Germania.
Ich liebe solche monumentalen Denkmäler, und die Germania stand schon so lange auf meiner To-do-Liste. An diesem Tag habe ich mir einen jahrzehntelangen Traum verwirklicht. Und ich bin nicht mit der Seilbahn gefahren – nein, ich habe den Weg komplett zu Fuß bezwungen. Es war ein fantastischer Tag, an den ich mich bis heute mit feuchten Augen zurückerinnere.
Himmelsblicke JULI 2025
Die Reha-Zeit ist zu Ende und ich merke: Ich bin ein ganz anderer Mensch geworden. Ist das nur Einbildung? Ich glaube nicht. Jeden Tag bin ich draußen und gehe spazieren, genau so, wie ich es in der Reha gelernt habe. 10.000 bis 15.000 Schritte müssen es täglich sein. Auch Momente wie diesen hier auf dem Bild spüre ich mit meiner ganzen Seele. Es ist ein unglaubliches Gefühl: Endlich bin ich ich selbst.
Schloss Moyland und Beuys
Joseph Beuys – es gibt Künstler, die man sofort erkennt. Nicht unbedingt nur an ihren Werken, sondern als Mensch. Wieso gerade er dazu gehört, weiß ich gar nicht genau. Er war einer der wenigen Weltstars der deutschen Kunstszene, der mich zwar nicht unbedingt direkt anspricht, der mich aber durch sein Anderssein fasziniert.
Deswegen fiel mir die Entscheidung leicht, Schloss Moyland zu besuchen. Es war die perfekte Gelegenheit, ein neues Schloss zu entdecken und mich intensiver mit Beuys zu befassen. Eine gute Entscheidung!
Nature Thursday 2025 #39
Warum ich gerade dieses Bild gemacht habe? Wenn ich ehrlich bin, weiß ich es gar nicht genau. Aber ich spüre, dass es eine gute Entscheidung war. Es gab keinen Plan und keinen besonderen Grund, aber jetzt, wo ich es betrachte, bin ich einfach froh, dass ich diesen Moment festgehalten habe.
Der erste Schuss nach zwei Jahren: Mein Panorama-Comeback
Tony Cragg – ein Künstler, dessen Werke ich einfach bewundere. Seine Skulpturen schmücken viele öffentliche Plätze in Wuppertal und sind einfach grandios. Doch obwohl ich sie so liebe, war ich bisher noch nie in seinem Skulpturenpark, den er vor Jahren in Wuppertal eröffnet hat.
Endlich fand ich die Zeit dafür – und Zeit ist seit dem 1. Oktober ein kostbares Gut, denn ich arbeite wieder! Nach eineinhalb Jahren Pause stelle ich mich einer neuen Aufgabe und einer neuen Herausforderung.
Aber zurück zum Skulpturenpark: Es ist ein 14 Hektar großes Areal, auf dem fast 40 Skulpturen von Tony Cragg und anderen Künstlern ihren Platz gefunden haben. Im Laufe der Zeit werden hier bestimmt noch mehr Bilder aus dem Park zu sehen sein, denn ich habe jetzt eine Jahreskarte! 🙂
Black & White 2025 – November
Und schon wieder eine Skulptur aus dem Skulpturenpark! Irgendwie greife ich in letzter Zeit oft auf Bilder zurück, die ich schon vor einigen Tagen oder Wochen gemacht habe. Seit ich wieder arbeite, ist Zeit wirklich Mangelware geworden.
Aber auch das Wetter lässt langsam sehr zu wünschen übrig. Wenn es draußen ungemütlich wird, bin ich froh, auf meine Sammlung schöner Momente zurückgreifen zu können. Die Kunst gibt mir auch an grauen Novembertagen die nötige Energie.
Das Licht von Altenberg
Der Dezember war ein Monat, der mit der Fotografie nicht viel am Hut hatte. Das Wetter war eine gute – wenn auch ziemlich treffende – Ausrede. Vorweihnachtlicher Stress, gemischt mit der Arbeit an meinem Blog und einer gewissen Dauermüdigkeit nach der Arbeit, ließen wenig Raum für Neues. Zudem steht fest: Irgendwann demnächst werde ich in das Dreischichtsystem aufgenommen. Es wird also ein spannendes nächstes Jahr!
Mein letztes Bild des Jahres zeigt ein Fenster, das bei einem Ausflug nach Altenberg entstand. Die Glasmalerei ist ein Kunstobjekt, das mich einfach fasziniert und einen Moment der Ruhe in diesen hektischen Monat gebracht hat.
Die Königsdisziplinen – Meine Best-of 2025
„Aber das war noch nicht alles! In den letzten Jahren hat es sich bei mir eingebürgert, zum Abschluss noch meine persönlichen ‚Königsdisziplinen‘ zu krönen. Hier sind meine Highlights des Jahres:
DAS ERFOLGREICHTE BILD
Doch für 2025 sieht die Bilanz anders aus: Keines meiner Bilder fand in diesem Jahr den Weg in die Medien, und es wurde auch keines außerhalb irgendwie geehrt. Deshalb habe ich mich entschieden, auch in diesem Jahr kein Bild für diese Kategorie auszusuchen. In einem Jahr, in dem es primär darum ging, gesund zu werden und wieder zu sich selbst zu finden, ist die größte Belohnung nicht ein Preis, sondern der Moment, den das Foto für mich persönlich festgehalten hat DAS SCHÖNSTE SPORT BILD DES JAHRES
Hier wird es mir wirklich schwer gemacht! Die Mädchen vom HSV spielen inzwischen in der höchsten Jugendliga, und das bedeutet Sport auf Top-Niveau. Material für diese Kategorie habe ich also massenweise! Jedes Spiel bietet so viel Dynamik und Leidenschaft, dass es fast unmöglich ist, sich nur für ein Bild zu entscheiden.
Aber am Ende ist es nicht allein das Spiel der Mädels, das mich so stolz macht. Es ist das Bild meines Sohnes. Als Trainer der Mannschaft hat er so viel Herzblut investiert, um das Team auf diesen Erfolgskurs zu bringen. Der Erfolg seiner Mädels ist eben auch sein Erfolg – und das ist es, was mich als Vater so unglaublich stolz macht.
DAS SCHÖNSTE HANDYFOTO DES JAHRES
DAS Seit ein paar Jahren habe ich das Handy eigentlich ständig in der Hand. Aber das Fotografieren damit war für mich lange Zeit so eine Sache – obwohl ich es oft ausprobiert habe, mochte ich die Ergebnisse nicht immer. Das hat sich jedoch geändert, seit ich das S24 besitze. Da es ziemlich gute Bilder macht, verzichte ich mittlerweile manchmal ganz bewusst auf den Fotoapparat und nehme nur noch das Handy mit. In letzter Zeit sind dabei wirklich viele Bilder entstanden, die sich absolut sehen lassen können!
DAS SCHÖNSTE KI-KUNST
Und jetzt folgt ein echtes Novum auf czoczo.de: das KI-Foto des Jahres. Seit geraumer Zeit nutze ich künstliche Intelligenz als Unterstützung – sei es, um meine Texte zu kontrollieren oder um spezielle Bilder für die sozialen Medien und diesen Blog zu erstellen.
Diese neue Form der Kreativität soll ebenfalls geehrt werden. Die KI ist für mich zu einem wertvollen Werkzeug geworden, das mir hilft, meine Visionen noch besser auszudrücken. Deswegen ist es nun so weit: Hier ist es, das erste offizielle KI-Bild des Jahres auf meinem Blog!
DAS SCHÖNSTE BILD DES JAHRES
Und nun zum allerbesten Bild des Jahres … Es ist wirklich schwer, das eine beste Foto auszusuchen. Eigentlich ist das eine Aufgabe, die mir riesigen Spaß machen sollte, aber sie bereitet mir auch echtes Kopfzerbrechen. Man möchte schließlich den schönsten Moment präsentieren – das Bild, das dann über viele Jahre hinweg an vielen Stellen auf czoczo.de zu sehen sein wird. Es ist die eine Aufnahme, die dieses besondere Jahr 2025 am besten zusammenfasst. Aber was muss, das muss – hier ist es!
So war es also, mein Jahr 2025. Die Bilder selbst sind zwar nur Momentaufnahmen, aber sie zeigen sehr deutlich, was ich im Laufe dieses Jahres alles erlebt habe. Heute würde ich viele der Aufnahmen vielleicht anders machen – aber aus der Perspektive der Zeit lässt sich im Nachhinein immer alles besser machen. Wichtig ist nicht die Perfektion des Bildes, sondern dass es mich an den Moment erinnert, in dem ich angefangen habe, wieder ich selbst zu sein.
Ich bin bereit für das, was kommt. Auf ein spannendes Jahr 2026!
Nachdem ich am Ersten den letzten aktiven Beitrag für dieses Jahr veröffentlicht habe, ist es heute Zeit für ein ehrliches Resümee. 12 Monate lang hat mich die Schwarz-Weiß-Fotografie durch dieses Jahr begleitet. Es war eine Saison mit Höhen und Tiefen, die mich vor allem eines gelehrt hat: Kreativität lässt sich nicht erzwingen.
Die Suche: Wenn das Thema fehlt
Wer mein Projekt länger verfolgt, weiß, dass ich mir jedes Jahr eine besondere Hürde setze: Ein festes Thema, das sich wie ein roter Faden durch alle Monate zieht. Doch dieses Jahr war es anders. Die Ideenlosigkeit hat mich hartnäckig verfolgt, und ich habe das Thema, nach dem ich suchte, einfach nicht gefunden.
Wenn ich heute auf meine Bilder von 2025 zurückblicke, bin ich ehrlich gesagt nicht ganz zufrieden. Für mich wirken sie streckenweise ein wenig „seelenlos“, weil der verbindende Kern fehlte. Aber auch das gehört zur Fotografie dazu – es gibt Jahre, in denen man sucht, um im nächsten Jahr wieder zu finden.
InLinkz: Mein persönliches Highlight im Workflow
Trotz der kreativen Flaute gab es eine technische Neuerung, die ich nicht mehr missen möchte: Die Umstellung auf InLinkz. Obwohl die Einführung sehr abrupt war, habt ihr das Tool wunderbar angenommen.
Ich muss InLinkz an dieser Stelle loben: Es ist unkompliziert und nimmt mir den Stress der manuellen Verlinkung. Auch wenn es optisch schlichter ist als meine früheren Linklisten, schenkt es mir wertvolle Zeit für die Kamera. Deshalb bleibt InLinkz auch 2026 unser treuer Begleiter!
Ein herzliches Dankeschön an meine Community
An dieser Stelle ist es mir ein großes Anliegen, danke zu sagen. Mein Dank gilt allen Lesern, aber ganz besonders allen Bloggern und Bloggerinnen, die Monat für Monat dabei sind. Danke für eure Treue und eure Leidenschaft, die Schwarz-Weiß-Fotografie auf euren Blogs so lebendig zu präsentieren.
In einer Zeit, in der die bunte Farbfotografie oft dominiert, kommt die monochrome Kunst manchmal zu kurz. Doch genau deshalb ist jeder einzelne eurer Beiträge so wertvoll: Er hilft dabei, die Black & White Fotografie am Leben zu erhalten und ihr die Aufmerksamkeit zu schenken, die sie verdient. Ohne euch wäre dieses Projekt nicht das, was es heute, nach 10 Jahren, ist.
2026 Mitmachen: Und deine Schwarz-Weiß-Bilder einreichen
Wer Lust hat, kann seine Beiträge zur Schwarz-Weiß-Fotografie immer am Ersten des Monats bei mir anmelden.
Zeitraum: Das InLinkz-Tool ist jeweils bis zum 15. des Monats geöffnet.
Kein Stress: Ihr habt genug Zeit, eure besten Aufnahmen zu zeigen.
Neues Logo: Ich habe ein frisches Logo für das Projekt entworfen! Nehmt es gerne mit auf eure Blogs und teilt es mit euren Besuchern.
Einladung: Werde Teil meines Foto-Rings für Schwarz-Weiß-Fotografie
Übrigens habe ich noch eine besondere Neuigkeit für euch: Erinnert ihr euch an den Interessen-Foto-Ring auf czoczo.de? Ich habe diesen Ring bereits vor vielen Jahren gegründet. Auch wenn er in letzter Zeit ein wenig in Vergessenheit geraten ist – er existiert noch immer!
Ich möchte dieses Verzeichnis wieder beleben. Wenn du deine eigene Black & White Galerie, deine Webpräsenz oder deinen Blog in diesem speziellen Verzeichnis sehen möchtest, bist du herzlich eingeladen.
So einfach bist du dabei: Schick mir einfach eine kurze E-Mail mit dem Link zu deiner Galerie oder deinem Blog. Kurz darauf nehme ich dich auf und du wirst Teil unserer Gruppe. Ich freue mich darauf, das Netzwerk wieder wachsen zu sehen!
Vom Reha-Blues zur Punktlandung: Warum 2025 trotz Chaos mein Rekordjahr wurde
Eigentlich wollte ich gar nichts schreiben. Ich dachte mir: „Komm, lass das Jahr einfach still und leise zu Ende gehen.“ Aber dann habe ich den wunderschönen Beitrag von Anne gelesen und mein Ehrgeiz war gepackt. Wenn Anne so vorlegt, kann ich ja schlecht einfach mich ausruhen, oder?
Zugegeben, eine schicke Collage wie bei ihr bekommt ihr hier heute nicht zu sehen (vielleicht lerne ich das in 2026…), aber dafür habe ich tief in meinem 2025 Archiv gewühlt. Ich habe euch die schönsten Bilder aus Nature Thursday 2025 herausgesucht und im Beitrag verlinkt. Wer also Lust auf eine kleine visuelle Zeitreise hat: Klickt euch gerne noch einmal durch!
Ein Jahr zwischen Tagesklinik und Reha
Machen wir uns nichts vor: 2025 war… chaotisch. Mit dem Besuch in der Tagesklinik fing es an, gefolgt von einer siebenwöchigen Reha. Man könnte sagen: Ich hatte dieses Jahr ordentlich mit mir selbst zu tun. Dass dabei der Blog und mein Herzensprojekt „Nature Thursday“ ein wenig leiden mussten, lässt sich nicht leugnen.
Aber – und jetzt kommt der Moment, an dem ich mir selbst ordentlich auf die Schulter klopfe: Ich habe die 100 % geschafft! Trotz aller Termine und Therapiesitzungen gab es keinen „Nature Thursday“ ohne mich. Dass mir so eine Beständigkeit gelingt, ist alles andere als selbstverständlich. Diesmal hat es geklappt – und das fühlt sich verdammt gut an.
Qualität vs. Schnappschuss: Der Plan für 2026
Trotz der 100 % bin ich ehrlich zu euch (und zu mir selbst): So richtig zufrieden bin ich nicht. Viele Bilder waren eher „Schnappschüsse unter Zeitdruck“, nur damit das Projekt Material hat. Das hat mich künstlerisch nicht wirklich weitergebracht. Wer sich mit Mittelmaß zufrieden gibt, tritt auf der Stelle – und meine Ansprüche an meine Fotografie sind eigentlich viel höher.
Trotz der vielen Stunden beim Psychotherapeuten bin ich wohl immer noch nicht ganz „komplexlos“ – ich will mehr, ich will besser werden und endlich diesen Punkt erreichen, an dem ich meine Kamera in die Hand nehme und sage: „Ja, genau DAS ist es!“
Mein Ziel für das neue Jahr: Weniger „Material liefern“, mehr Fotografie mit Seele. Ich will diesen Blog bekannter machen und euch Qualität zeigen, die hängen bleibt.
Danke und Ausblick
An dieser Stelle möchte ich mich bei euch allen bedanken, die ihr mitgelesen und kommentiert habt. Ich wünsche euch ein wunderschönes, friedliches Weihnachtsfest und einen fantastischen Rutsch in ein (hoffentlich weniger chaotisches) neues Jahr
Nature Thursday 2026 – Seid ihr dabei?
An dieser Stelle möchte ich euch schon jetzt ganz herzlich zur neuen Saison 2026 von Nature Thursday einladen! Ich war in der Zwischenzeit fleißig: Das neue Logo für das Projekt ist fertig. Wer möchte, darf (und soll!) es sich sehr gerne nehmen und in die eigenen Beiträge einbauen. Es wäre toll, wenn wir 2026 gemeinsam noch sichtbarer werden.
Da der erste Donnerstag im neuen Jahr direkt auf den 1. Januar fällt, machen wir es ganz entspannt: Schlaft euch ruhig erst einmal ordentlich aus! Das InLinkz-Tool wird, wie jedes Mal, bis Samstagmittag für euch offen sein. Es gibt also keinen Stress beim Start ins neue Foto-Jahr.
In diesem Sinne: Einen guten Rutsch ins Jahr 2026 – wir sehen uns am Neujahrstag (oder kurz danach)!
Das Finale eines bewegten Jahres 2025
Hier ist er nun: der letzte Beitrag des Jahres für Nature Thursday 2025. Es ist die 51. Ausgabe – und ich kann mit Stolz sagen: Ich habe wieder ein komplettes Jahr durchgehalten! Trotz einiger Schwierigkeiten und meinem Reha-Aufenthalt war immer Zeit für den Nature Thursday.
Ein kleiner Rückblick und ein Geständnis
Eigentlich lag die ursprüngliche Idee für dieses Projekt bei Elke. Ich hatte es fast vergessen, aber nachdem Elke damals eine kleine Pause brauchte, habe ich das Projekt kurzerhand übernommen. Und irgendwie ist es dann bei mir hängengeblieben. Es tut mir leid, Elke! Aber inzwischen ist das Projekt hier auf czoczo.de so stark gewachsen, dass ein „Umtopfen“ wohl schwierig wäre.
Danke an die Community
An dieser Stelle ein riesiges Dankeschön an euch alle! Ihr habt mir in schwierigen Momenten Kraft gegeben und das Nature Thursday Projekt so zahlreich mit euren wunderschönen Bildern unterstützt.
Auch der Umstieg auf InLinkz war ein voller Erfolg. Es erspart mir viel Arbeit und wird daher nicht nur beim Nature Thursday, sondern auch bei meinem Black & White Projekt fester Bestandteil bleiben. So kann ich mich mehr auf die Inhalte konzentrieren und muss eure Beiträge nicht mehr jedes Mal händisch integrieren.
Ein kleiner Gruß zum Jahresabschluss
Da dies mein letzter Beitrag für 2025 ist, habe ich mir etwas Besonderes überlegt und eine kleine Grußkarte mit Blumen für euch erstellt. Sie ist vielleicht ein wenig lustig geworden – eigentlich war es eine Notlösung, die in meinen Augen aber ziemlich amüsant aussieht.
Ich wünsche euch allen ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Ich hoffe, wir sehen uns am 08. Januar 2026 wieder. Den 01. Januar lassen wir aus, da ist noch Neujahr/Silvester-Stimmung und ich möchte niemanden unter Druck setzen. In der Zwischenzeit werde ich am neuen Logo für 2026 basteln. Schaut also ab und zu mal rein!
Wenn der Blog 17 Jahre alt ist und seine Pubertät gerade erst beginnt…
Aus der zeitlichen Distanz betrachtet, wirken manche Probleme oft erstaunlich simpel – und ja, es gibt immer eine Lösung. Nur bevor man zu dieser Erleuchtung gelangt, kostet es Nerven, Schlaf und manchmal unnötig viel Zeit. Aber fangen wir von vorne an…
Als quasi „erwachsener“ Blogger mit czoczo.de, das inzwischen stolze 17 Jahre auf dem Buckel hat, bin ich schon oft auf die Nase gefallen. Und jedes Mal bin ich wieder aufgestanden, bereichert um neue, meist schmerzhafte, Erfahrungen. Normalerweise brauchte ich nur ein paar Minuten oder Stunden, um die Blog-Katastrophen in den Griff zu bekommen… Manchmal waren es ein paar Tage. Aber es ist mir immer gelungen, den Blog wieder ans Laufen zu bringen.
Auch dieses Mal ist es im Grunde nicht anders. Nur das Ausmaß des Ärgers und der verlorenen Zeit fühlen sich diesmal exponentiell größer an. Die ursprüngliche Vision, wie der Blog einmal aussehen sollte, wird wohl künftig nur noch eine nostalgische Erinnerung sein.
Die Schuld daran trägt eine einzige App. Ein kleines, digitales Werkzeug, an das ich mich über die Jahre so gewöhnt hatte, dass es zu einem festen Bestandteil des Blogs geworden war. Klar, man kann den Blog auch ohne sie am Leben erhalten und weiterführen – aber nur, wenn man herbe Abstriche bei der Funktionalität akzeptiert. Oder eben: Man zückt das Portemonnaie und bezahlt.
Dass Software und Apps Geld kosten, ist vollkommen normal. Aber dass man für exakt denselben Funktionsumfang jedes Jahr aufs Neue zur Kasse gebeten wird, ist eine Hausnummer, die ich nicht akzeptieren will. Selbst wenn es bedeutet, dass ich jetzt meine wertvolle Zeit – die ich eigentlich genießen sollte – wieder tagelang in die Umschreibung alter Seiten investieren muss.
Die charmante Bescherung von Imagely
Ja, das ist die knallharte Realität, die uns die Firma Imagely kurz vor den Festtagen beschert hat. Die Pro-Version der NextGen Gallery – eine der besten WordPress-Apps für Fotografen – funktioniert bei mir einfach nicht mehr. Die Galerien, die diese Pro-Version nutzten, existieren zwar noch als Dateien im Hintergrund, werden aber auf den Seiten schlichtweg nicht mehr angezeigt. Blackout. Tot.
Die „Lösung“? Entweder man akzeptiert den Status quo und nutzt ab sofort NUR noch die kostenlose Version (mit all ihren Einschränkungen)… oder man setzt sich hin und sucht auf czoczo.de jeden einzelnen Beitrag auf und ändert den Code manuell. Zumindest das ist technisch noch möglich. Es kostet Zeit – viel Zeit! –, aber man kann den Blog so in einen Zustand versetzen, dass die Bilder mit einer anderen, wenngleich weniger eleganten, Präsentation immer noch gezeigt werden können.
Es wartet jede Menge Arbeit auf mich, aber ich hoffe, ich werde mich mit der Zeit irgendwie damit abfinden können. Jedes Jahr dafür bezahlen… NEIN! Nicht mit mir!
Vorerst muss ich mich also mit der Free-Version von NextGen neu anfreunden. Die neue Version hat nicht nur ein anderes Aussehen mitgebracht, sondern auch manche Vorgehensweisen. Nicht immer ist das schlüssig oder logisch. Aber das muss ich jetzt eben annehmen. Es ist, wie es ist.
Aufgeben ist keine Option
Natürlich gäbe es noch eine zweite, ganz einfache Möglichkeit: den Blog löschen und vielleicht neu anfangen. Aber das kommt erst recht nicht infrage! czoczo.de ist inzwischen eine der größten – wenn nicht die größte – Handball-Galerien im Wuppertal. Die Kids von damals sind heute erwachsen und freuen sich hoffentlich immer noch, ihre sportlichen Anfänge zu sehen.
Deshalb steht Aufgeben nicht zur Debatte. Die Kosten für Server und Co. kann ich (noch!) stemmen.
Also mache ich mich jetzt langsam an die Arbeit und hoffe, dass Ihr Euch rechtzeitig meldet, wenn Ihr einen Fehler seht.
Und an dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei Imagely bedanken, für dieses wundervolle, vorweihnachtliche Geschenk. Nichts bringt uns mehr in Festtagsstimmung, als tagelange, unbezahlte Mehrarbeit. Vielen Dank für die Bescherung, Jungs! Frohe Weihnachten!
Mein Beitrag für Himmelsblicke 2025 – #10
Normalerweise dreht sich bei meinem Projekt Himmelsblicke alles um Klarheit, die perfekte Linienführung und den Blick in die Weite. Leider war mein Blick am letzten Donnerstag nicht auf Sterne gerichtet, sondern auf das Rücklicht des Vordermanns.
Projekt Himmelsblicke vs. Projekt Höllen-Stau: Wenn das Universum nein sagt
Der Tag war eigentlich als Startschuss für meine persönliche Operation NextGen-Lösung geplant. Nachdem mich die Imagely-App (ihr erinnert euch an die charmante Bescherung) in die digitale Steinzeit zurückgeworfen hatte, wollte ich den Donnerstag nutzen, um mich in Code und Datenbanken zu wühlen. Stattdessen? Stau.
Die 10-Minuten-Hölle von Haan
Mein Tag begann, wie ein guter Tag nicht beginnen sollte: um vier Uhr morgens aufgestanden, um rechtzeitig bei der Arbeit zu sein. Um 18:00 Uhr stand ich endlich wieder zu Hause. Aber dazwischen? Ein kleiner Abstecher zu meinem Schwager, der mich über drei Stunden meines Lebens gekostet hat. Die zehnminütige Visite wurde zur unbezahlten Verlängerung meines Arbeitstags.
Gerade am Donnerstag, einen Tag nach dem großen NextGen-Fiasko, musste mich das Schicksal auch noch auf die Probe stellen. Wieder einmal stand ich nicht mit der Kamera für ein schönes Bild draußen, sondern stand fest wie einbetoniert auf der Straße. Der Grund: Ein gigantischer LKW-Unfall auf der A46 bei Haan.
Die A46 – eine der meistbefahrenen Autobahnen Deutschlands – war für über 15 Stunden dicht! Das gesamte Verkehrsaufkommen musste runter von der Bahn, was ein Chaos mit sich brachte, wie ich es seit Jahren nicht mehr erlebt habe. Es war eine regelrechte Verkehrsapokalypse in der Region Solingen/Wuppertal.
Ich war so müde, so genervt und so verärgert, dass ich mein Auto am liebsten einfach abgestellt hätte, um nach Hause zu laufen. Während ich da stand und zuguckte, wie mein Plan, das Blog-Problem zu lösen, im zähflüssigen Stau-Brei versank, fragte ich mich: Hat das Universum gerade entschieden, dass ich dieses Jahr einfach keine Freizeit verdient habe?
Zuerst Imagely, dann der LKW. Man könnte meinen, irgendjemand möchte nicht, dass ich Bilder zeige – egal ob auf dem Blog oder in der Realität.
Trotz dieser Widrigkeiten und der Tatsache, dass ich mich fühle, als hätte ich gerade einen Marathon im Stop-and-Go absolviert: Ich lasse mich nicht unterkriegen! Mein Blog bekommt eine Lösung (irgendwann!) und meine Himmelsblicke gibt es trotzdem!
Eure Belohnung: Die Himmelsblicke des Jahres
Um diesen Beitrag mit etwas Positivem zu beenden und zu zeigen, dass sich das Aufstehen um vier Uhr morgens manchmal gelohnt hat:
Hier zeige ich euch alle Bilder, die ich dieses Jahr für das Projekt Himmelsblicke aufgenommen habe. Viel Spaß beim Anschauen! Und denkt daran: Auch wenn der Himmel mal voller Rücklichter statt Sterne ist – es gibt immer einen Weg.
Heute sollte mein 50. Nature Thursday-Beitrag erscheinen! Ein kleines Jubiläum, das ich gerne mit einem spektakulären Bild gefeiert hätte. Tja, hätte! Denn was soll ich sagen: Heute ist einfach nur ein Tag zum Vergessen.
Ich bin gerade unglaublich enttäuscht und ehrlich gesagt auch stinksauer.
Warum? Weil die Technik wieder einmal kapituliert hat! Genauer gesagt: das ach so tolle WordPress-Plugin von Imagely, die NextGen Gallery.
Es sieht ganz danach aus, als würden mein Jubiläumsbeitrag und alle zukünftigen Posts ohne Bilder erscheinen. Das ist der Dank dafür, dass man sich vor 15 Jahren dachte: „Ich will etwas Besonderes!“ Damals war die NextGen Gallery das Nonplusultra in diesem Bereich. Ich habe mir sogar die Plus-Version gegönnt! Aber anscheinend wollen die Betreiber nur noch mehr Kasse machen. Auf einmal funktioniert dieses Plugin bei mir nicht mehr.
Das ist wirklich das, was man davon hat, wenn man sich auf fremde Plugins verlässt, anstatt das Blog einfach selbst zu gestalten. Jetzt stehe ich vor einem riesigen Problem, das ich irgendwie lösen muss.
Was das für mich heißt:
Ich kann keine neuen Bilder mehr hochladen.
Mein Lizenzschlüssel scheint nicht mehr zu funktionieren.
Mir bleibt wohl nichts anderes übrig, als entweder eine neue Lizenz zu kaufen oder einen anderen Ausweg zu finden.
Ich werde morgen nach Lösungen und Hilfe suchen, aber jetzt gerade bin ich einfach nur fertig mit der Welt und diesem Plugin-Mist.
Also, entweder ich veröffentliche diesen Beitrag ohne Bild (was ich nur ungern tue), oder ich krame ein altes Bild hervor, um wenigstens etwas Buntes in diesen Frust-Post zu bekommen. Wir werden sehen.
Trotz allem wünsche ich euch allen einen wunderschönen Nature Thursday! Ich hoffe, euer Tag läuft besser als meiner!
NACHTRAG:
Was ist Passiert das ich auf einmal kann Bilder laden:
Weis ich nicht Ich hab bis jetzt also Samstag 04Uhr morgens nichts in dem Thema gemacht.
Einzige war zwei Emails geschrieben an Imagely geschrieben(auf der zweite nicht mal eine Antwort bekommen)
Jetzt werde ich überprüfen ob alles wirklich funktioniert oder aus Versehen habe ich ein anderer Weg gefunden.
Ich Wünsche allen schöne Wochenend start