Zwischen Wetterkapriolen, Bettruhe und der Schönheit der Edeldistel
Draußen toben die Wetterkapriolen, und drinnen hat mich die Bettruhe fest im Griff. Wenn der eigene Körper einen unter die Decke verfrachtet, wird der Radius klein. Ein Foto im Freien? Aktuell unmöglich. Doch die Natur findet ihren Weg zu mir – heute in Form eines Blumenstraußes meiner Frau.
Mein Beitrag für Nature Thursday 2026 #03
Makrofotografie aus der Isolation: Die Edeldistel
Da ich keine Kraft für große Fototouren hatte, habe ich mir die Zeit genommen, jede einzelne Pflanze des Straußes vor die Kamera zu holen. Ein Motiv hat mich besonders fasziniert: Die Edeldistel (Eryngium).
Sie gehört vielleicht nicht zu den „klassisch schönen“ Blumen, aber sie hat eine fast schon mystische, wehrhafte Ausstrahlung. Die knappe Schärfe im Bild macht die Aufnahme unruhig – ein Spiegelbild meiner eigenen Verfassung. Doch muss jedes Foto ein perfektes Kunstwerk sein? In der Natur ist auch das Unperfekte absolut sehenswert.
Botanische Details zur Edeldistel:
Symbolik: Standhaftigkeit und Schutz.
Optik: Stahlblaue Blütenköpfe und dornige Hochblätter.
Wirkung: Sie wirkt im Garten oft wie ein kleiner, natürlicher Schutzwall.
Dieses Foto ist mein persönlicher Gruß zum Nature Thursday Projekt. Ein Symbol für das Durchhalten, wenn es mal stachelig wird.
Ich frage mich, wieso meistens nichts daraus wird, wenn ich etwas plane. Den ganzen Morgen habe ich mich auf den Feierabend gefreut. Im Kopf habe ich schon Pläne geschmiedet, was wir (ich und meine Frau – sie hat diese Woche noch Urlaub) machen können. So schönes Weiß hält bei uns meistens nicht lange; dass es bis jetzt durchgehalten hat, ist schon fast ein Wunder. Aber wenn seit dem ersten Januar die Temperaturen nicht über null Grad gestiegen sind, brauchen wir uns nicht zu wundern, dass der Schnee so lange hält. Bis heute war es jedoch trockene Kälte, kaum Neuschnee kam dazu … bis heute, wohlgemerkt!
Mein Beitrag für Nature Thursday 2026 #02
Schon kurz vor eins kamen die ersten Leute zur Spätschicht mit einer Hiobsbotschaft: Draußen herrscht Armageddon! Überall um Wuppertal und Solingen steht alles still, die Busse fahren nur teilweise. Wie es aussieht, wird aus meinem Spaziergang heute nichts. Vorerst muss ich erst mal glücklich nach Hause kommen.
Und es war genau so, wie die Menschen berichtet haben: Autos mit frischem Schnee bedeckt und die Fahrt nach Hause war ein echtes Abenteuer. Nicht mal aus dem Industriegebiet kam man vernünftig raus. Die Autobahn sollte angeblich auch dicht sein, also habe ich mich in Richtung Innenstadt gewagt. Schlechte Entscheidung! Hier war es alles andere als angenehm. Für 19 km habe ich zwei Stunden gebraucht. Wahnsinn! Können die Menschen nicht Autofahren oder wieso passiert sowas? Dass manche versucht hatten, mit Sommerreifen die Steigungen zu bewältigen, hat man sofort erkannt. Solchen Leuten sollte man wirklich den Führerschein entziehen!
Egal … nach zwei Stunden war ich zu Hause. Nur den Spaziergang, den müssen wir auf einen späteren Termin verschieben.
Übrigens: Die Rose für den „Nature Thursday“ habe ich auf dem Friedhof gefunden. Extra bin ich dorthin gegangen, um zumindest eine Aufnahme für das Projekt zu finden.
Wie sagt man so schön? Gut Ding will Weile haben! Eigentlich war der erste Nature Thursday des Jahres schon gestern fällig, aber das Black & White Projekt hat sich am ersten Donnerstag des Monats den Vorrang geschnappt – Tradition schlägt Pünktlichkeit! 😉
Aber kein Stress: Ihr habt noch bis Samstagmittag Zeit, eure Beiträge zu verlinken und uns eure Natur-Entdeckungen zu zeigen.
Mein heutiges Motiv ist eine echte „Last-Minute-Rettung“ aus dem alten Jahr. Ich habe es am 31.12. ganz frisch in der Blumenvase auf dem Tisch aufgestöbert. Manchmal liegt das Gute eben direkt vor der Nase (oder zwischen den Blumen).
Ich bin wahnsinnig gespannt, was ihr für den ersten Donnerstag im Jahr vorbereitet habt!
P.S.: Damit 2026 auch optisch richtig durchstartet, habe ich uns ein brandneues 2026-Logo gebastelt.
Ich bereite gerade meinen ersten Beitrag für das Black and White Projekt 2026 vor!
Wie gewohnt wird das Fotoprojekt immer am ersten Tag des Monats eröffnet. Da wir am 1. Januar alle noch mit dem Neujahr beschäftigt waren, starten wir diesmal mit einer kleinen Verspätung – aber keine Sorge: Da jeder Teilnehmer 15 Tage Zeit hat, reicht das völlig aus. Ihr seid also alle wieder herzlich eingeladen!
Nachdem ich mir im letzten Jahr kein festes Thema gesetzt habe, möchte ich 2026 öfter im Skulpturenpark Waldfrieden vorbeischauen. Es sieht ganz danach aus, als würde ich euch in nächster Zeit öfter mit Werken von Tony Cragg ‚langweilen‘ – aber ich hoffe natürlich, dass euch die Einblicke gefallen! Mein Ziel ist es, meine Technik in der Schwarz-Weiß-Fotografie zu verfeinern und mich künstlerisch weiterzuentwickeln
Tony Cragg “ Migrant“ (2015)
Die Skulptur von Tony Cragg, die ich heute präsentiere, trägt den Namen ‚Migrant‘. Ein gewagter Titel, der zum Nachdenken anregt. Man muss sich intensiv mit der Form auseinandersetzen, um die Aussage dahinter zu verstehen. Ich selbst habe den tieferen Sinn noch nicht ganz entschlüsselt, aber das Werk fasziniert mich sehr.
Besonders beeindruckend ist die Oberfläche der Bronzeskulptur: Wenn man direkt davor steht, wirken die feinen Strukturen fast organisch. Man kann kaum glauben, dass dieses Werk aus hartem Metall besteht – es wirkt in der Nahaufnahme beinahe weich wie flüssiges Wachs. Ich bin absolut begeistert von dieser Dynamik!
Was denkt ihr über die Skulpturen von Tony Cragg? Schreibt es mir gerne in die Kommentare!
1Bild in Monat / 12 Bilder & Monate ….
„Man sagt, das Beste kommt zum Schluss – und in diesem Fall stimmt es wortwörtlich. Auch wenn das neue Jahr schon fast an die Tür klopft, möchte ich mir die Zeit nehmen, das vergangene Jahr 2025 noch einmal Revue passieren zu lassen.
Es ist für mich eine liebgewonnene Tradition geworden: Ich krame in meinen Fotoalben, suche die emotionalsten, lustigsten oder einfach schönsten Bilder jedes Monats heraus und halte kurz inne. Was ist passiert? Was hat mich bewegt? Auch wenn ich dieses Mal etwas spät dran bin, geht es mir gar nicht um die Pünktlichkeit, sondern darum, diese besonderen Momente noch einmal ganz bewusst zu erleben, bevor die Reise im neuen Jahr weitergeht.
Kommt mit auf eine kleine Zeitreise durch mein 2025!“
Lebensader… noch einmal
Der Januar 2025 fing bei mir ziemlich ruhig an. Nach einem langen Klinikaufenthalt und der Zeit in der Tagesklinik war meine wichtigste Aufgabe, erst einmal meinen eigenen Weg und einen neuen Rhythmus zu finden. Das war jedoch gar nicht so einfach, denn die schlechten Nachrichten von meinem Arbeitsplatz wollten einfach nicht abreißen – im Gegenteil, es wurde sogar noch schlimmer.
Vielleicht habe ich genau deswegen meine Spaziergänge so gerne an Orten verbracht, die ich einfach liebe. Ein besonderer Rückzugsort war dabei für mich die Kunst: Die faszinierenden Skulpturen von Tony Cragg haben mich auf meinen Wegen begleitet und mir geholfen, für einen Moment abzuschalten.
Allein
Das miese Wetter im Februar hatte leider großen Einfluss auf mein Gemüt. Irgendwie hat mir dieser Monat wieder einen Stoß nach hinten versetzt. Ich merkte, wie ich ständig nach Ausreden suchte und anfing, an mir selbst zu zweifeln. Aber ich kämpfe weiter – ich will nicht wieder dort ankommen, von wo ich gerade erst mühsam zurückgekehrt bin.
Spaziergänge, selbst bei diesem Wetter, sollten eigentlich helfen. Doch manchmal ließen sie mich nur noch mehr grübeln. Trotz der gedrückten Stimmung habe ich zumindest ein interessantes Bild mit nach Hause gebracht, das diesen Monat gut einfängt.
Nature Thursday 2025 #13
Kirschbäume – wo findet man sie zahlreicher als in Düsseldorf? An diesem Tag hat mich mein Sohnemann nach Düsseldorf in den Japanischen Garten gezerrt, denn dort sollten sie zu finden sein. „Sollten“ ist allerdings das richtige Wort, denn leider haben wir nicht viele entdeckt. Und die wenigen, die wir sahen, standen noch nicht ganz in ihrer vollen Blütenpracht. Aber egal: Trotz des schlechten Wetters war es ein wirklich schöner Spaziergang – einfach, weil ich mit meinem Sohnemann unterwegs war.
Nature Thursday 2025 #17
Im April erreichte meine Gesundheit ihren absoluten Tiefpunkt. Die Nachricht war endgültig: Meine Firma ist dicht. Nach 23 Jahren flatterte mir die Kündigung ins Haus, und ich stand plötzlich vor einem großen schwarzen Loch – ohne Abfindung, ohne Urlaub, einfach am Ende.
In dieser schweren Verfassung stand mein erster Besuch bei der Arbeitsagentur an. Doch ich hatte Glück: Vor mir saß eine Mitarbeiterin, die ganz anders war, als man es oft hört. „Bleiben Sie erst einmal gesund und machen Sie sich keine Sorgen“, sagte sie. Das hat mir ein wenig Mut gemacht.
Einen der wenigen Momente, die ich mit einem positiven Gefühl festgehalten habe, zeigt mein Bild des Monats: Es sind die Bäume an der Sporthalle, in der die Mädchen vom HSV spielten. Es war ein wunderschöner April-Tag, und das frische Grün der Bäume vor der Halle war für einen Augenblick wichtiger als all der Ärger.
Wochenend-Blues? Nicht mit mir!
Im Mai stand meine Reha an. Der Anfang war unglaublich schwer. Schon die Hinfahrt fühlte sich für mich wie eine Endstation an – und das, obwohl ich eigentlich so gerne mit dem Zug reise. Aber ich möchte gar nicht über die Anreise erzählen, sondern über das Wochenende.
Nach einer knochenharten Woche im Therapie-Marathon sehnt man sich einfach nur nach Ruhe. Diese fand ich am Samstag gemeinsam mit meiner Frau, die mich besucht hat. Mein Bild des Monats zeigt jedoch den Sonntag und meinen ersten richtigen Ausflug in Bad Kreuznach, genauer gesagt nach Bad Münster am Stein. Es war eine echte Herausforderung, die teilweise wie eine Bergsteigerung aussah. Aber der Wahnsinn ist: Hier fange ich endlich wieder an zu leben!
Der ewige Kampf mit dem Bericht: Mein Ausflug zu der Germania
Noch immer spüre ich bei Bahnfahrten diese Unruhe. Sind es die Menschen, die mich anschauen? Ich weiß es nicht genau. Aber dieses Mal dauerte die Fahrt nicht lange, und dann stand sie plötzlich in der Ferne auf dem Berg vor mir: die Germania.
Ich liebe solche monumentalen Denkmäler, und die Germania stand schon so lange auf meiner To-do-Liste. An diesem Tag habe ich mir einen jahrzehntelangen Traum verwirklicht. Und ich bin nicht mit der Seilbahn gefahren – nein, ich habe den Weg komplett zu Fuß bezwungen. Es war ein fantastischer Tag, an den ich mich bis heute mit feuchten Augen zurückerinnere.
Himmelsblicke JULI 2025
Die Reha-Zeit ist zu Ende und ich merke: Ich bin ein ganz anderer Mensch geworden. Ist das nur Einbildung? Ich glaube nicht. Jeden Tag bin ich draußen und gehe spazieren, genau so, wie ich es in der Reha gelernt habe. 10.000 bis 15.000 Schritte müssen es täglich sein. Auch Momente wie diesen hier auf dem Bild spüre ich mit meiner ganzen Seele. Es ist ein unglaubliches Gefühl: Endlich bin ich ich selbst.
Schloss Moyland und Beuys
Joseph Beuys – es gibt Künstler, die man sofort erkennt. Nicht unbedingt nur an ihren Werken, sondern als Mensch. Wieso gerade er dazu gehört, weiß ich gar nicht genau. Er war einer der wenigen Weltstars der deutschen Kunstszene, der mich zwar nicht unbedingt direkt anspricht, der mich aber durch sein Anderssein fasziniert.
Deswegen fiel mir die Entscheidung leicht, Schloss Moyland zu besuchen. Es war die perfekte Gelegenheit, ein neues Schloss zu entdecken und mich intensiver mit Beuys zu befassen. Eine gute Entscheidung!
Nature Thursday 2025 #39
Warum ich gerade dieses Bild gemacht habe? Wenn ich ehrlich bin, weiß ich es gar nicht genau. Aber ich spüre, dass es eine gute Entscheidung war. Es gab keinen Plan und keinen besonderen Grund, aber jetzt, wo ich es betrachte, bin ich einfach froh, dass ich diesen Moment festgehalten habe.
Der erste Schuss nach zwei Jahren: Mein Panorama-Comeback
Tony Cragg – ein Künstler, dessen Werke ich einfach bewundere. Seine Skulpturen schmücken viele öffentliche Plätze in Wuppertal und sind einfach grandios. Doch obwohl ich sie so liebe, war ich bisher noch nie in seinem Skulpturenpark, den er vor Jahren in Wuppertal eröffnet hat.
Endlich fand ich die Zeit dafür – und Zeit ist seit dem 1. Oktober ein kostbares Gut, denn ich arbeite wieder! Nach eineinhalb Jahren Pause stelle ich mich einer neuen Aufgabe und einer neuen Herausforderung.
Aber zurück zum Skulpturenpark: Es ist ein 14 Hektar großes Areal, auf dem fast 40 Skulpturen von Tony Cragg und anderen Künstlern ihren Platz gefunden haben. Im Laufe der Zeit werden hier bestimmt noch mehr Bilder aus dem Park zu sehen sein, denn ich habe jetzt eine Jahreskarte! 🙂
Black & White 2025 – November
Und schon wieder eine Skulptur aus dem Skulpturenpark! Irgendwie greife ich in letzter Zeit oft auf Bilder zurück, die ich schon vor einigen Tagen oder Wochen gemacht habe. Seit ich wieder arbeite, ist Zeit wirklich Mangelware geworden.
Aber auch das Wetter lässt langsam sehr zu wünschen übrig. Wenn es draußen ungemütlich wird, bin ich froh, auf meine Sammlung schöner Momente zurückgreifen zu können. Die Kunst gibt mir auch an grauen Novembertagen die nötige Energie.
Das Licht von Altenberg
Der Dezember war ein Monat, der mit der Fotografie nicht viel am Hut hatte. Das Wetter war eine gute – wenn auch ziemlich treffende – Ausrede. Vorweihnachtlicher Stress, gemischt mit der Arbeit an meinem Blog und einer gewissen Dauermüdigkeit nach der Arbeit, ließen wenig Raum für Neues. Zudem steht fest: Irgendwann demnächst werde ich in das Dreischichtsystem aufgenommen. Es wird also ein spannendes nächstes Jahr!
Mein letztes Bild des Jahres zeigt ein Fenster, das bei einem Ausflug nach Altenberg entstand. Die Glasmalerei ist ein Kunstobjekt, das mich einfach fasziniert und einen Moment der Ruhe in diesen hektischen Monat gebracht hat.
Die Königsdisziplinen – Meine Best-of 2025
„Aber das war noch nicht alles! In den letzten Jahren hat es sich bei mir eingebürgert, zum Abschluss noch meine persönlichen ‚Königsdisziplinen‘ zu krönen. Hier sind meine Highlights des Jahres:
DAS ERFOLGREICHTE BILD
Doch für 2025 sieht die Bilanz anders aus: Keines meiner Bilder fand in diesem Jahr den Weg in die Medien, und es wurde auch keines außerhalb irgendwie geehrt. Deshalb habe ich mich entschieden, auch in diesem Jahr kein Bild für diese Kategorie auszusuchen. In einem Jahr, in dem es primär darum ging, gesund zu werden und wieder zu sich selbst zu finden, ist die größte Belohnung nicht ein Preis, sondern der Moment, den das Foto für mich persönlich festgehalten hat DAS SCHÖNSTE SPORT BILD DES JAHRES
Hier wird es mir wirklich schwer gemacht! Die Mädchen vom HSV spielen inzwischen in der höchsten Jugendliga, und das bedeutet Sport auf Top-Niveau. Material für diese Kategorie habe ich also massenweise! Jedes Spiel bietet so viel Dynamik und Leidenschaft, dass es fast unmöglich ist, sich nur für ein Bild zu entscheiden.
Aber am Ende ist es nicht allein das Spiel der Mädels, das mich so stolz macht. Es ist das Bild meines Sohnes. Als Trainer der Mannschaft hat er so viel Herzblut investiert, um das Team auf diesen Erfolgskurs zu bringen. Der Erfolg seiner Mädels ist eben auch sein Erfolg – und das ist es, was mich als Vater so unglaublich stolz macht.
DAS SCHÖNSTE HANDYFOTO DES JAHRES
DAS Seit ein paar Jahren habe ich das Handy eigentlich ständig in der Hand. Aber das Fotografieren damit war für mich lange Zeit so eine Sache – obwohl ich es oft ausprobiert habe, mochte ich die Ergebnisse nicht immer. Das hat sich jedoch geändert, seit ich das S24 besitze. Da es ziemlich gute Bilder macht, verzichte ich mittlerweile manchmal ganz bewusst auf den Fotoapparat und nehme nur noch das Handy mit. In letzter Zeit sind dabei wirklich viele Bilder entstanden, die sich absolut sehen lassen können!
DAS SCHÖNSTE KI-KUNST
Und jetzt folgt ein echtes Novum auf czoczo.de: das KI-Foto des Jahres. Seit geraumer Zeit nutze ich künstliche Intelligenz als Unterstützung – sei es, um meine Texte zu kontrollieren oder um spezielle Bilder für die sozialen Medien und diesen Blog zu erstellen.
Diese neue Form der Kreativität soll ebenfalls geehrt werden. Die KI ist für mich zu einem wertvollen Werkzeug geworden, das mir hilft, meine Visionen noch besser auszudrücken. Deswegen ist es nun so weit: Hier ist es, das erste offizielle KI-Bild des Jahres auf meinem Blog!
DAS SCHÖNSTE BILD DES JAHRES
Und nun zum allerbesten Bild des Jahres … Es ist wirklich schwer, das eine beste Foto auszusuchen. Eigentlich ist das eine Aufgabe, die mir riesigen Spaß machen sollte, aber sie bereitet mir auch echtes Kopfzerbrechen. Man möchte schließlich den schönsten Moment präsentieren – das Bild, das dann über viele Jahre hinweg an vielen Stellen auf czoczo.de zu sehen sein wird. Es ist die eine Aufnahme, die dieses besondere Jahr 2025 am besten zusammenfasst. Aber was muss, das muss – hier ist es!
So war es also, mein Jahr 2025. Die Bilder selbst sind zwar nur Momentaufnahmen, aber sie zeigen sehr deutlich, was ich im Laufe dieses Jahres alles erlebt habe. Heute würde ich viele der Aufnahmen vielleicht anders machen – aber aus der Perspektive der Zeit lässt sich im Nachhinein immer alles besser machen. Wichtig ist nicht die Perfektion des Bildes, sondern dass es mich an den Moment erinnert, in dem ich angefangen habe, wieder ich selbst zu sein.
Ich bin bereit für das, was kommt. Auf ein spannendes Jahr 2026!
Nachdem ich am Ersten den letzten aktiven Beitrag für dieses Jahr veröffentlicht habe, ist es heute Zeit für ein ehrliches Resümee. 12 Monate lang hat mich die Schwarz-Weiß-Fotografie durch dieses Jahr begleitet. Es war eine Saison mit Höhen und Tiefen, die mich vor allem eines gelehrt hat: Kreativität lässt sich nicht erzwingen.
Die Suche: Wenn das Thema fehlt
Wer mein Projekt länger verfolgt, weiß, dass ich mir jedes Jahr eine besondere Hürde setze: Ein festes Thema, das sich wie ein roter Faden durch alle Monate zieht. Doch dieses Jahr war es anders. Die Ideenlosigkeit hat mich hartnäckig verfolgt, und ich habe das Thema, nach dem ich suchte, einfach nicht gefunden.
Wenn ich heute auf meine Bilder von 2025 zurückblicke, bin ich ehrlich gesagt nicht ganz zufrieden. Für mich wirken sie streckenweise ein wenig „seelenlos“, weil der verbindende Kern fehlte. Aber auch das gehört zur Fotografie dazu – es gibt Jahre, in denen man sucht, um im nächsten Jahr wieder zu finden.
InLinkz: Mein persönliches Highlight im Workflow
Trotz der kreativen Flaute gab es eine technische Neuerung, die ich nicht mehr missen möchte: Die Umstellung auf InLinkz. Obwohl die Einführung sehr abrupt war, habt ihr das Tool wunderbar angenommen.
Ich muss InLinkz an dieser Stelle loben: Es ist unkompliziert und nimmt mir den Stress der manuellen Verlinkung. Auch wenn es optisch schlichter ist als meine früheren Linklisten, schenkt es mir wertvolle Zeit für die Kamera. Deshalb bleibt InLinkz auch 2026 unser treuer Begleiter!
Ein herzliches Dankeschön an meine Community
An dieser Stelle ist es mir ein großes Anliegen, danke zu sagen. Mein Dank gilt allen Lesern, aber ganz besonders allen Bloggern und Bloggerinnen, die Monat für Monat dabei sind. Danke für eure Treue und eure Leidenschaft, die Schwarz-Weiß-Fotografie auf euren Blogs so lebendig zu präsentieren.
In einer Zeit, in der die bunte Farbfotografie oft dominiert, kommt die monochrome Kunst manchmal zu kurz. Doch genau deshalb ist jeder einzelne eurer Beiträge so wertvoll: Er hilft dabei, die Black & White Fotografie am Leben zu erhalten und ihr die Aufmerksamkeit zu schenken, die sie verdient. Ohne euch wäre dieses Projekt nicht das, was es heute, nach 10 Jahren, ist.
2026 Mitmachen: Und deine Schwarz-Weiß-Bilder einreichen
Wer Lust hat, kann seine Beiträge zur Schwarz-Weiß-Fotografie immer am Ersten des Monats bei mir anmelden.
Zeitraum: Das InLinkz-Tool ist jeweils bis zum 15. des Monats geöffnet.
Kein Stress: Ihr habt genug Zeit, eure besten Aufnahmen zu zeigen.
Neues Logo: Ich habe ein frisches Logo für das Projekt entworfen! Nehmt es gerne mit auf eure Blogs und teilt es mit euren Besuchern.
Einladung: Werde Teil meines Foto-Rings für Schwarz-Weiß-Fotografie
Übrigens habe ich noch eine besondere Neuigkeit für euch: Erinnert ihr euch an den Interessen-Foto-Ring auf czoczo.de? Ich habe diesen Ring bereits vor vielen Jahren gegründet. Auch wenn er in letzter Zeit ein wenig in Vergessenheit geraten ist – er existiert noch immer!
Ich möchte dieses Verzeichnis wieder beleben. Wenn du deine eigene Black & White Galerie, deine Webpräsenz oder deinen Blog in diesem speziellen Verzeichnis sehen möchtest, bist du herzlich eingeladen.
So einfach bist du dabei: Schick mir einfach eine kurze E-Mail mit dem Link zu deiner Galerie oder deinem Blog. Kurz darauf nehme ich dich auf und du wirst Teil unserer Gruppe. Ich freue mich darauf, das Netzwerk wieder wachsen zu sehen!
Vom Reha-Blues zur Punktlandung: Warum 2025 trotz Chaos mein Rekordjahr wurde
Eigentlich wollte ich gar nichts schreiben. Ich dachte mir: „Komm, lass das Jahr einfach still und leise zu Ende gehen.“ Aber dann habe ich den wunderschönen Beitrag von Anne gelesen und mein Ehrgeiz war gepackt. Wenn Anne so vorlegt, kann ich ja schlecht einfach mich ausruhen, oder?
Zugegeben, eine schicke Collage wie bei ihr bekommt ihr hier heute nicht zu sehen (vielleicht lerne ich das in 2026…), aber dafür habe ich tief in meinem 2025 Archiv gewühlt. Ich habe euch die schönsten Bilder aus Nature Thursday 2025 herausgesucht und im Beitrag verlinkt. Wer also Lust auf eine kleine visuelle Zeitreise hat: Klickt euch gerne noch einmal durch!
Ein Jahr zwischen Tagesklinik und Reha
Machen wir uns nichts vor: 2025 war… chaotisch. Mit dem Besuch in der Tagesklinik fing es an, gefolgt von einer siebenwöchigen Reha. Man könnte sagen: Ich hatte dieses Jahr ordentlich mit mir selbst zu tun. Dass dabei der Blog und mein Herzensprojekt „Nature Thursday“ ein wenig leiden mussten, lässt sich nicht leugnen.
Aber – und jetzt kommt der Moment, an dem ich mir selbst ordentlich auf die Schulter klopfe: Ich habe die 100 % geschafft! Trotz aller Termine und Therapiesitzungen gab es keinen „Nature Thursday“ ohne mich. Dass mir so eine Beständigkeit gelingt, ist alles andere als selbstverständlich. Diesmal hat es geklappt – und das fühlt sich verdammt gut an.
Qualität vs. Schnappschuss: Der Plan für 2026
Trotz der 100 % bin ich ehrlich zu euch (und zu mir selbst): So richtig zufrieden bin ich nicht. Viele Bilder waren eher „Schnappschüsse unter Zeitdruck“, nur damit das Projekt Material hat. Das hat mich künstlerisch nicht wirklich weitergebracht. Wer sich mit Mittelmaß zufrieden gibt, tritt auf der Stelle – und meine Ansprüche an meine Fotografie sind eigentlich viel höher.
Trotz der vielen Stunden beim Psychotherapeuten bin ich wohl immer noch nicht ganz „komplexlos“ – ich will mehr, ich will besser werden und endlich diesen Punkt erreichen, an dem ich meine Kamera in die Hand nehme und sage: „Ja, genau DAS ist es!“
Mein Ziel für das neue Jahr: Weniger „Material liefern“, mehr Fotografie mit Seele. Ich will diesen Blog bekannter machen und euch Qualität zeigen, die hängen bleibt.
Danke und Ausblick
An dieser Stelle möchte ich mich bei euch allen bedanken, die ihr mitgelesen und kommentiert habt. Ich wünsche euch ein wunderschönes, friedliches Weihnachtsfest und einen fantastischen Rutsch in ein (hoffentlich weniger chaotisches) neues Jahr
Nature Thursday 2026 – Seid ihr dabei?
An dieser Stelle möchte ich euch schon jetzt ganz herzlich zur neuen Saison 2026 von Nature Thursday einladen! Ich war in der Zwischenzeit fleißig: Das neue Logo für das Projekt ist fertig. Wer möchte, darf (und soll!) es sich sehr gerne nehmen und in die eigenen Beiträge einbauen. Es wäre toll, wenn wir 2026 gemeinsam noch sichtbarer werden.
Da der erste Donnerstag im neuen Jahr direkt auf den 1. Januar fällt, machen wir es ganz entspannt: Schlaft euch ruhig erst einmal ordentlich aus! Das InLinkz-Tool wird, wie jedes Mal, bis Samstagmittag für euch offen sein. Es gibt also keinen Stress beim Start ins neue Foto-Jahr.
In diesem Sinne: Einen guten Rutsch ins Jahr 2026 – wir sehen uns am Neujahrstag (oder kurz danach)!