Black & White – FEBRUAR 2026

Black & White 2026 Vor einem Monat startete mein persönliches Black & White Fotoprojekt mit einer festen Vision: Ich wollte die beeindruckenden Skulpturen von Tony Cragg porträtieren. Seine Werke sind aus dem Wuppertaler Stadtbild und dem berühmten Skulpturenpark Waldfrieden nicht wegzudenken. Die organischen Formen seiner Kunst bieten in der Schwarz-Weiß-Fotografie ein faszinierendes Spiel aus Licht und Schatten.

Planänderung: Fotografie ohne Druck

Doch im Laufe des Monats kam die Erkenntnis: Ich möchte mich nicht durch ein starres Thema einschränken. Mein Ziel für dieses Jahr ist es, das Projekt ohne jeglichen Druck fließen zu lassen. Die reine Ästhetik der monochromen Fotografie soll im Mittelpunkt stehen – ganz gleich, welches Motiv mir vor die Linse kommt.

125 Jahre Schwebebahn – Ein Motiv für sich

Im Februar schweifte mein Blick kurzzeitig ab zur Wuppertaler Schwebebahn. Da wir im Jahr 2026 das 125. Jubiläum dieses technischen Wunderwerks feiern, ist sie ein gefragtes Motiv. Doch obwohl die Schwebebahn auf Schwarz-Weiß-Aufnahmen eine starke grafische Wirkung hat, bin ich der Meinung: In Farbe wirkt sie oft noch lebendiger. Daher werde ich die Schwebebahn zwar fotografisch begleiten, sie aber nicht zum festen Bestandteil meines Black & White Projekts machen.

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Himmelsblicke 2026 – Januar

Schon seit einigen Jahren begleitet mich das Projekt Himmelsblicke, und ganz ehrlich: Es wäre jammerschade, wenn ich dieses Jahr einfach so sang- und klanglos aufhören oder den Start komplett verschlafen würde. Heute schreiben wir den letzten Januartag – es ist also allerhöchste Eisenbahn, den Blick gen Himmel zu richten!


Mein Beitrag für Himmelsblicke 2026 – JANUAR

Aber was für ein Himmel präsentiert sich uns da? Seit Tagen ist das Wetter so unberechenbar wie ein Krimi am Sonntagabend. Obwohl sich der Winter draußen inzwischen etwas beruhigt hat, bin ich kaum dazu gekommen, einen richtigen Foto-Ausflug mit der Kamera zu machen.

Wer ist schuld? Eindeutig die Handball-Europameisterschaft! Die hat mich genauso gefesselt wie meine späten Rückkehrzeiten von der Arbeit. Aber es gibt Lichtblicke: Die Tage werden langsam spürbar länger und ich bin optimistisch, dass das Wetter bald endlich wieder eine Einladung zum Fotografieren ausspricht.

Auf der Pirsch am „Heiligen Samstag“

Bis es so weit ist, muss ich jede Gelegenheit nutzen, um zumindest kurz mit der Kamera auf die Pirsch zu gehen – so wie heute.

Am „Heiligen“ Samstag hieß es für mich: Früh aus den Federn! Ich wollte meine Erledigungen hinter mich bringen, bevor der Verkehr die ganze Stadt wieder in eine riesige Standspur verwandelt. Die Kamera durfte natürlich mit, getragen von der leisen Hoffnung, Zeit für ein paar Himmelsaufnahmen zu finden. Nur das Wetter… tja, das lässt sich leider immer noch nicht per App in den Warenkorb legen und passend bestellen.

Nature Thursday 2026 – #05

Kennt ihr das? Man kommt völlig ausgelaugt von der Arbeit nach Hause, draußen peitscht der Regen gegen die Scheiben, und der Grauwert des Tages drückt aufs Gemüt. In solchen Momenten hilft mir der Blick auf meine Fensterbank. Dort wartet mein neuester Fotobeitrag für den Nature Thursday: Eine faszinierende Pflanze, die fast wie ein abstraktes Kunstwerk wirkt

Geometrie der Natur: Das Geheimnis der Tillandsia cyanea

Schon vor ein paar Monaten hatte ich diese Schönheit – eine Tillandsia cyanea (auch bekannt als Blaue Tillandsie oder Fan-Pflanze). Doch leider war unsere gemeinsame Zeit kurz; sie ist mir nach einiger Zeit eingegangen. War es zu viel Wasser? Zu wenig? Oder hat ihr das direkte Sonnenlicht am Fenster nicht gefallen?

Diesmal mache ich es anders! Um sie zu schützen, durfte sie erst einmal in die Mitte des Zimmers umziehen. Aber wie pflegt man dieses „ungewöhnliche Objekt“ eigentlich richtig, damit die Freude länger hält?

Profi-Tipps (Gemini…) für die Tillandsia-Pflege:

Damit eure (und meine) Tillandsie diesmal überlebt, hier die wichtigsten Fakten:

  • Wenig gießen, mehr sprühen: Als Epiphyt liebt sie eine hohe Luftfeuchtigkeit. Besprüht die fächerartigen Hochblätter lieber mit kalkfreiem Wasser, statt die Erde zu ertränken.
  • Der perfekte Standort: Sie mag es hell, aber keine pralle Mittagssonne. Ein Platz mit indirektem Licht ist ideal.
  • Geduld nach der Blüte: Wenn die kräftige Farbe verblasst, ist das kein Zeichen von Krankheit, sondern das Ende des Blühzyklus. Achtet auf kleine Ableger (Kindel) an der Basis!

Habt ihr Erfahrungen mit Bromeliengewächsen? Was sind eure Geheimtipps gegen den „braunen Daumen“?
Schreibt es mir in die Kommentare!

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Nature Thursday 2026 – #04

Stein oder nicht Stein?

Hallo ihr Lieben! Heute habe ich ein kleines Natur-Rätsel für euch. Letzten Samstag bin ich im Nordpark auf etwas gestoßen, das mich erst einmal völlig in die Irre geführt hat.

Die Entdeckung auf dem Stumpf

Auf einem alten Baumstumpf lagen kleine, graue Gebilde. Mein erster Gedanke: „Wer legt denn hier Kieselsteine ab?“ In der Umgebung gab es weit und breit keine ähnlichen Steinchen, also musste ich genauer hinschauen.

Selbst aus der Nähe sahen sie täuschend echt aus. Doch als ich sie anfasste, die Überraschung: Sie fühlten sich überhaupt nicht wie Stein an, sondern hatten eine ganz andere, eher feste, pilzartige Struktur.

Die Auflösung von Gemini

Da ich wissen wollte, was die Natur da gezaubert hat, habe ich Gemini gefragt. Die Antwort ist faszinierend:

„Was hast du da gefunden? Es handelt sich wahrscheinlich um Holzkeulenverwandte oder eine Art der Kohlenbeere. Diese Pilze zersetzen Totholz und sehen im jungen Stadium durch ihre graue, krustige Oberfläche tatsächlich wie Kieselsteine aus. Ein perfektes Tarnmanöver der Natur!“

Fazit

Wieder einmal zeigt sich: In der Natur lohnt sich der zweite Blick! Ich hätte fast einfach „Steine“ im Kopf abgehakt und wäre weitergelaufen.

Habt ihr auch schon mal solche „Tarnkünstler“ im Wald entdeckt?

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Nature Thursday 2026 – #03

Zwischen Wetterkapriolen, Bettruhe und der Schönheit der Edeldistel

Draußen toben die Wetterkapriolen, und drinnen hat mich die Bettruhe fest im Griff. Wenn der eigene Körper einen unter die Decke verfrachtet, wird der Radius klein. Ein Foto im Freien? Aktuell unmöglich. Doch die Natur findet ihren Weg zu mir – heute in Form eines Blumenstraußes meiner Frau.


Mein Beitrag für Nature Thursday 2026 #03

Makrofotografie aus der Isolation: Die Edeldistel

Da ich keine Kraft für große Fototouren hatte, habe ich mir die Zeit genommen, jede einzelne Pflanze des Straußes vor die Kamera zu holen. Ein Motiv hat mich besonders fasziniert: Die Edeldistel (Eryngium).
Sie gehört vielleicht nicht zu den „klassisch schönen“ Blumen, aber sie hat eine fast schon mystische, wehrhafte Ausstrahlung. Die knappe Schärfe im Bild macht die Aufnahme unruhig – ein Spiegelbild meiner eigenen Verfassung. Doch muss jedes Foto ein perfektes Kunstwerk sein? In der Natur ist auch das Unperfekte absolut sehenswert.

Botanische Details zur Edeldistel:

Symbolik: Standhaftigkeit und Schutz.
Optik: Stahlblaue Blütenköpfe und dornige Hochblätter.
Wirkung: Sie wirkt im Garten oft wie ein kleiner, natürlicher Schutzwall.

Dieses Foto ist mein persönlicher Gruß zum Nature Thursday Projekt. Ein Symbol für das Durchhalten, wenn es mal stachelig wird.

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Nature Thursday 2026 – #02

Wenn Pläne im Schnee versinken

​Ich frage mich, wieso meistens nichts daraus wird, wenn ich etwas plane. Den ganzen Morgen habe ich mich auf den Feierabend gefreut. Im Kopf habe ich schon Pläne geschmiedet, was wir (ich und meine Frau – sie hat diese Woche noch Urlaub) machen können. So schönes Weiß hält bei uns meistens nicht lange; dass es bis jetzt durchgehalten hat, ist schon fast ein Wunder. Aber wenn seit dem ersten Januar die Temperaturen nicht über null Grad gestiegen sind, brauchen wir uns nicht zu wundern, dass der Schnee so lange hält. Bis heute war es jedoch trockene Kälte, kaum Neuschnee kam dazu … bis heute, wohlgemerkt!


Mein Beitrag für Nature Thursday 2026 #02

​Schon kurz vor eins kamen die ersten Leute zur Spätschicht mit einer Hiobsbotschaft: Draußen herrscht Armageddon! Überall um Wuppertal und Solingen steht alles still, die Busse fahren nur teilweise. Wie es aussieht, wird aus meinem Spaziergang heute nichts. Vorerst muss ich erst mal glücklich nach Hause kommen.
​Und es war genau so, wie die Menschen berichtet haben: Autos mit frischem Schnee bedeckt und die Fahrt nach Hause war ein echtes Abenteuer. Nicht mal aus dem Industriegebiet kam man vernünftig raus. Die Autobahn sollte angeblich auch dicht sein, also habe ich mich in Richtung Innenstadt gewagt. Schlechte Entscheidung! Hier war es alles andere als angenehm. Für 19 km habe ich zwei Stunden gebraucht. Wahnsinn! Können die Menschen nicht Autofahren oder wieso passiert sowas? Dass manche versucht hatten, mit Sommerreifen die Steigungen zu bewältigen, hat man sofort erkannt. Solchen Leuten sollte man wirklich den Führerschein entziehen!
​Egal … nach zwei Stunden war ich zu Hause. Nur den Spaziergang, den müssen wir auf einen späteren Termin verschieben.
Übrigens: Die Rose für den „Nature Thursday“ habe ich auf dem Friedhof gefunden. Extra bin ich dorthin gegangen, um zumindest eine Aufnahme für das Projekt zu finden.

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Nature Thursday 2026 – #01


Mein Beitrag für Nature Thursday 2026 #01

Wie sagt man so schön? Gut Ding will Weile haben! Eigentlich war der erste Nature Thursday des Jahres schon gestern fällig, aber das Black & White Projekt hat sich am ersten Donnerstag des Monats den Vorrang geschnappt – Tradition schlägt Pünktlichkeit! 😉

Aber kein Stress: Ihr habt noch bis Samstagmittag Zeit, eure Beiträge zu verlinken und uns eure Natur-Entdeckungen zu zeigen.

Mein heutiges Motiv ist eine echte „Last-Minute-Rettung“ aus dem alten Jahr. Ich habe es am 31.12. ganz frisch in der Blumenvase auf dem Tisch aufgestöbert. Manchmal liegt das Gute eben direkt vor der Nase (oder zwischen den Blumen).

Ich bin wahnsinnig gespannt, was ihr für den ersten Donnerstag im Jahr vorbereitet habt!

P.S.: Damit 2026 auch optisch richtig durchstartet, habe ich uns ein brandneues 2026-Logo gebastelt.

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