Himmelsblicke 2026 – März

Den Zauber des Frühlingshimmels einfangen

Seit über einer Woche zeigt sich der Himmel von seiner unspektakulären Seite. Wolken sind kaum zu sehen dafür aber hängt etwas mehr Dunst in der Luft, mal etwas weniger – was die Sache für die Fotografie nicht unbedingt interessanter macht.
​Was aber wirklich schön ist: die Temperaturen. Wir erreichen meistens sogar die 20°C-Marke, was für Anfang März einfach fantastisch ist.


Mein Beitrag für Himmelsblicke 2026 – MÄRZ

​Heute habe ich auf dem Heimweg von der Arbeit einen kleinen Umweg gemacht, um eine Stelle zu finden, an der der Blick in den Himmel durch nichts gestört wird. Nicht weit von meinem Arbeitsplatz entfernt wurde ich schließlich fündig.
​Und das war auch gut so! Die zehn Minuten, die ich für diesen Schlenker „verloren“ habe, verwandelten sich auf der Autobahn durch einen Stau direkt in eine gute halbe Stunde. Aber was macht man nicht alles, um ein Herzensprojekt wie die „Himmelsblicke“ mit einem neuen Motiv zu unterstützen?

Nature Thursday 2026 – #10


Ich habe zwar noch ein ganzes Archiv voll mit alten Bildern, aber für das Projekt ist es schöner, eine aktuelle Aufnahme zu zeigen – auch wenn sie nicht so perfekt ist wie bei euch.

Beim Fotografieren auf der Wiese hat die Sonne jedoch so stark geblendet, dass auf dem Handy-Display kaum etwas zu erkennen war. Im Nachhinein hätte eine andere Perspektive oder ein anderes Blümchen sicher besser funktioniert. Die Enttäuschung kam dann am großen Monitor zu Hause: Das Ergebnis entsprach einfach nicht meinem Anspruch.

Inzwischen ist es leider ein wenig spät. Noch einmal nach draußen zu gehen? Nein, dazu fehlt mir jetzt wirklich die Lust. Aber es wird mir wieder eine Lehre sein: Verlasse dich nicht zu sehr auf die Technik – und erst recht nicht auf das Handy.

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Black & White – MÄRZ 2026


Heute ist ein ganz besonderer Tag: Die Wuppertaler Schwebebahn feiert ihren 125. Geburtstag! Eigentlich wollte ich dieses stolze Jubiläum direkt an der Strecke mit der Kamera in der Hand feiern, doch das Schicksal hatte andere Pläne. Seit Donnerstag liege ich mit Fieber im Bett und muss das Spektakel wohl oder übel aus der digitalen Ferne verfolgen.

Aber kein Grund zur Sorge – mein Archiv ist gut gefüllt! Für mein „Black and White“-Projekt im März habe ich ein Bild herausgesucht, das erst zwei Wochen alt ist. Es zeigt unser Wuppertaler Wahrzeichen in seiner ganzen stählernen Pracht, eingebettet in die moderne Stadtlandschaft.

Über die Schwebebahn habe ich auf czoczo.de schon viel berichtet; sie war immer wieder der Star meiner Projekte. Für alle, die tiefer in die Geschichte und meine bisherigen Aufnahmen eintauchen wollen, habe ich hier ein paar Links zusammengestellt:
Schwebebahnstationen in dem Projekt Black & White 2023
Schwebebahn Beiträge

oder die Schwebebahn Seite der Wuppertaler Stadtwerke

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Nature Thursday 2026 – #09

Mich hat es wieder erwischt. Es ist nicht zu fassen, aber das Wetter macht uns zu Hause richtig zu schaffen – es vergeht keine einzige Woche, in der nicht wenigstens einer von uns krank ist.

Letztens hatte ich noch Glück, aber heute sollte ich die Nerven meines Chefs lieber nicht überstrapazieren. Er hat sich zwar schon gewundert, dass ich noch an der Maschine stehe und nicht zum Arzt gehe, aber in ein paar Tagen (okay, fast einem Monat) ist erst meine Probezeit zu Ende. Deswegen werde ich die Pobacken zusammenkneifen … und versuchen, nicht die halbe Firma anzustecken! 🙂

Aus diesem Grund hole ich ein altes Bild hervor, das letztes Jahr (auch im Februar) entstanden ist. Es sieht fast aus wie der Rest eines Blumenstraußes, oder?


Eine Notlösung zwar, aber mit meiner roten Nase gehe ich jetzt direkt ins Bett … Hoffentlich sieht die Welt morgen schon wieder besser aus!

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Nature Thursday 2026 – #08

Ein geheimnisvoller Blick auf die Blumen in der Vase

Gute Ideen entstehen oft an ungewöhnlichen Orten. Mein heutiger Einfall für das Nature Thursday Projekt kam mir während der Arbeit. Genauer gesagt: unter der Dusche. Ich wollte unbedingt etwas Neues ausprobieren. Mein Ziel war ein völlig anderer Blick auf die Blumen in der Vase.


Doch die Realität sieht oft anders aus als die Theorie. Zu Hause angekommen, baute ich mein Equipment auf. Schnell merkte ich jedoch: Meine ursprüngliche Vorstellung lässt sich so nicht umsetzen. Das Licht passte nicht und der Bildaufbau wirkte zu starr.

In der Fotografie ist das jedoch kein Scheitern. Es ist der Beginn eines Experiments. Anstatt aufzugeben, suchte ich weiter nach dem Ungewohnten. Ich wollte weg von der klassischen Ansicht. Mein Fokus lag plötzlich auf den winzigen Details, die man im Alltag oft übersieht.

Die Magie der Details

Wenn man Blumen in der Vase extrem nah fotografiert, verändert sich die Wahrnehmung. Die Pflanze als Ganzes verschwindet. Was bleibt, sind Formen, Linien und leuchtende Farben. Das Makro-Objektiv wird hier zum Entdecker-Werkzeug.

Das Foto oben zeigt genau diesen Moment. Es ist eine Suche nach der Seele der Blüte. Das Spiel aus tiefem Rot und den sanften, gelben Rändern wirkt fast wie eine Landschaft aus Samt. Man könnte meinen, man blickt auf glühende Kohlen im Abendlicht. Es ist faszinierend, wie viel Kraft in einem kleinen Ausschnitt stecken kann.

Macht mit beim Raten!

Ich bin nun sehr gespannt auf eure Meinung. Erkennt ihr eigentlich, welche Blumen in der Vase ich hier vor der Linse hatte? Schreibt mir eure Tipps gerne unten in die Kommentare!
Falls ihr noch mehr florale Inspiration sucht, schaut euch meineFlora Galerie

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Nature Thursday 2026 – #07

Schneeglöckchen – Die mutigen Frühlingsboten

Es gibt kaum ein schöneres Zeichen für das Ende des Winters als die ersten Schneeglöckchen. Diese kleinen Frühlingsboten haben mich heute dazu inspiriert, trotz des einsetzenden Regens einen Moment innezuhalten. Die letzten milden Tage sind zwar erst einmal vorbei, aber das Bild, das ich vor kurzem bei einem Spaziergang gemacht habe, bringt die Frühlingsgefühle direkt zurück auf den Monitor.

Gefunden habe ich diese Gruppe von Blumen auf dem Ehrenfriedhof in Barmen. Die Ruhe dort half mir, mich ganz auf die Details der Pflanzen zu konzentrieren. Obwohl ich zum ersten Mal kleine Gruppen von Menschen dort getroffen habe, boten die weiten Grünflächen genug Raum für ungestörte Aufnahmen.

Wissenswertes von Gemini – Schneeglöckchen (Galanthus)

  • Frostschutzmittel: Schneeglöckchen haben eine Art „eingebautes Frostschutzmittel“. Sie können bei Frost Wasser aus ihren Zellen in die Zwischenräume leiten, damit die Zellen nicht platzen.
  • Zwiebelkraft: Die Energie für das frühe Blühen ziehen sie aus ihrer Zwiebel, in der sie im Vorjahr Nährstoffe gespeichert haben.
  • Artenschutz: In Deutschland stehen wilde Schneeglöckchen unter Naturschutz. Man darf sie im Wald also bewundern, aber nicht pflücken oder ausgraben.
  • Symbolik: Da sie oft den Schnee durchbrechen, gelten sie weltweit als Symbol für Beständigkeit und die Überwindung des Winters.

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Himmelsblicke 2026 – Februar

Himmelsblicke Wuppertal: Die Stadt von ihrer friedlichen Seite

Eigentlich hatte ich für diesen Samstag ganz andere Pläne: Da meine Frau Nachmittagsdienst hatte, wollte ich die Gunst der Stunde nutzen und wieder einmal die Aquarellfarben herausholen. Die Ruhe zu Hause hätte sich bestimmt gut auf meine Kreativität ausgewirkt.


Mein Beitrag für Himmelsblicke 2026 – FEBRUAR
Aber da draußen solch wunderschönes Frühlingswetter herrschte und die Sonne bei 11 °C einfach zu stark gelockt hat, habe ich mich kurz nach dem Aufbruch meiner Frau doch auf die Pirsch gemacht.

Frühlingswetter lockt zur Fotopirsch

Hier und da ein kleiner Stopp, um den Augen und der Seele ein wenig Freude zu gönnen und dabei vielleicht Material für neue Himmelsblicke in Wuppertal zu finden. Ein Blick auf die aktuelle Wetterlage zeigte schon, dass dies der erste echte Frühlingstag des Jahres war.

Ein friedlicher Aussichtspunkt über der Stadt

Einen solchen Moment habe ich eingefangen: Eine Stelle, die ich immer wieder ansteuere. Von dort oben zeigt sich das Panorama der Himmelsblicke Wuppertal von seiner friedlichsten Seite. Der weite Blick über die Stadt, gepaart mit dem Spiel der Wolken am blauen Himmel, lässt die Hektik des Alltags (wie das aktuelle Verkehrschaos in der Stadt) sofort klein und unbedeutend erscheinen.

Es ist genau dieser Moment, der mir gezeigt hat, dass die Entscheidung gegen die Malfarben und für die Kamera heute genau richtig war.