Nature Thursday 2026 – #05

Kennt ihr das? Man kommt völlig ausgelaugt von der Arbeit nach Hause, draußen peitscht der Regen gegen die Scheiben, und der Grauwert des Tages drückt aufs Gemüt. In solchen Momenten hilft mir der Blick auf meine Fensterbank. Dort wartet mein neuester Fotobeitrag für den Nature Thursday: Eine faszinierende Pflanze, die fast wie ein abstraktes Kunstwerk wirkt

Geometrie der Natur: Das Geheimnis der Tillandsia cyanea

Schon vor ein paar Monaten hatte ich diese Schönheit – eine Tillandsia cyanea (auch bekannt als Blaue Tillandsie oder Fan-Pflanze). Doch leider war unsere gemeinsame Zeit kurz; sie ist mir nach einiger Zeit eingegangen. War es zu viel Wasser? Zu wenig? Oder hat ihr das direkte Sonnenlicht am Fenster nicht gefallen?

Diesmal mache ich es anders! Um sie zu schützen, durfte sie erst einmal in die Mitte des Zimmers umziehen. Aber wie pflegt man dieses „ungewöhnliche Objekt“ eigentlich richtig, damit die Freude länger hält?

Profi-Tipps (Gemini…) für die Tillandsia-Pflege:

Damit eure (und meine) Tillandsie diesmal überlebt, hier die wichtigsten Fakten:

  • Wenig gießen, mehr sprühen: Als Epiphyt liebt sie eine hohe Luftfeuchtigkeit. Besprüht die fächerartigen Hochblätter lieber mit kalkfreiem Wasser, statt die Erde zu ertränken.
  • Der perfekte Standort: Sie mag es hell, aber keine pralle Mittagssonne. Ein Platz mit indirektem Licht ist ideal.
  • Geduld nach der Blüte: Wenn die kräftige Farbe verblasst, ist das kein Zeichen von Krankheit, sondern das Ende des Blühzyklus. Achtet auf kleine Ableger (Kindel) an der Basis!

Habt ihr Erfahrungen mit Bromeliengewächsen? Was sind eure Geheimtipps gegen den „braunen Daumen“?
Schreibt es mir in die Kommentare!

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Sauerkraut selber machen


Ein Weihnachtsgeschenk mit Tradition: Der neue Gärtopf ist da! (H1)
Heute ist ein besonderer Tag – aber eigentlich begann er schon gestern. Da ist nämlich mein Weihnachtsgeschenk angekommen, das ich sofort auspacken durfte: Ein 8-Liter-Sauerkraut-Keramikfass!

Schon letztes Jahr habe ich versucht, Sauerkraut selbst zu machen – allerdings direkt in Gläsern. Das war mein erster Versuch überhaupt, seit ich als Kind meinen Eltern dabei zugesehen habe. Es war ein Erlebnis, das man erst jetzt so richtig zu schätzen weiß. Damals war es eher eine peinliche Geschichte, wie das Sauerkraut in einem riesigen Fass mit den Füßen gestampft wurde.

Vielleicht war das der Grund, warum ich nie selbst Sauerkraut gemacht habe. Doch mit den Jahren habe ich angefangen, den Wert des Selbstgemachten zu schätzen. Was man in Deutschland in Geschäften kaufen kann, ist oft ganz anders als wirklich gutes Kraut. Es ist genießbar, ja, aber es unterscheidet sich sehr von dem, was man in Polen isst.

Da ich aber nicht jedes Mal Sauerkraut aus Polen schmuggeln kann, habe ich mich letztes Jahr endlich entschlossen, selbst Hand anzulegen. Das Resultat: Zwei Gläser Sauerkraut, die mir aber überhaupt nicht gelungen sind. Die ganze Sache landete nach ein paar Wochen im Klo.

Doch dieses Jahr wird alles anders! Mit meinem neuen 8-Liter-Fass bin ich bestens ausgestattet und fest entschlossen, ein würdiges Kraut herzustellen, das an die polnische Tradition anknüpft.

Die Vorbereitung: Kraut, Karotten und das Maschinen-Dilemma

Also habe ich heute drei mittelgroße Krautköpfe nach Hause gebracht. Dazu noch ein paar Karotten und ein paar Äpfel – mehr braucht man eigentlich nicht. Na und eben das Keramikfass, das zwar viel kleiner ist als damals in Polen bei meinen Eltern, aber für uns allemal reicht. Vor allem, weil ich erst das zweite Mal meinen Versuch starte.

Die drei Krautköpfe hatten etwas mehr als 5 kg, die ich mit dem Küchenroboter geschnitten habe. Letztes Jahr habe ich das noch mit dem Messer gemacht – aber da war auch nur ein kleiner Kopf dabei. Heute wollte ich mir die Arbeit sparen, also nutzte ich den Roboter.

Das Problem entstand allerdings schon am Anfang: Welchen Messersatz soll ich dafür verwenden? Alle, die ich in dem Set hatte, haben das Kraut ganz ungewöhnlich geschnitten. Ich hoffe, es wird deswegen nicht wieder ein Reinfall, nur weil ich mir die Arbeit sparen wollte. Letztendlich war ich nach anderthalb Stunden mit allem fertig.

Danach musste ich nur noch die Küche aufräumen, die aussah wie nach einer Krautkopf-Explosion.

Mein Polnisches Sauerkraut-Rezept für 5 kg

Hier ist, was letztendlich in den Topf gewandert ist:
5 kg Weißkraut (drei mittelgroße Köpfe)
4 mittelgroße Karotten (gerieben)
2 Äpfel (gerieben/gewürfelt)
100 g Salz (20 Gramm Salz pro einem Kilogramm Kraut)

Nach dem Schichten kamen das Salz, die Karotten und die Äpfel dazu, gefolgt von viel Stampfen! Nun heißt es warten. Ich halte euch über den Fermentationsprozess auf dem Laufenden!

Fazit & Aufruf
Wie macht Ihr euer Sauerkraut für den Winter? Habt Ihr spezielle Tipps, was das Schneiden oder das Stampfen angeht? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!

Ein trauriger Abschied


Die Festtage sind vorbei, der Alltag kehrt ein. Und mit ihm die alljährliche Herausforderung: Den gesamten Weihnachtsschmuck wieder sicher zu verstauen. Jedes Jahr aufs Neue ein kleines Abenteuer, das leider oft mit einem traurigen Ende verbunden ist.

Besonders die Weihnachtskugeln haben es mir angetan. Jedes einzelne Exemplar birgt eine eigene Geschichte in sich. Ob selbst gebastelt, geschenkt oder ein Erbstück – jede Kugel ist ein kleines Unikat. Umso schmerzlicher ist es, wenn eine von ihnen zu Bruch geht.

In den letzten Jahren hatte ich besonders oft Pech mit meiner liebsten Weihnachtskugel. Jahr für Jahr verschwand sie irgendwo im Chaos des Abbaus und tauchte nie wieder auf. Und dieses Jahr? Nun, da hat es mich endgültig getroffen. Eine über 30 Jahre alte Kugel, die unzählige Weihnachtsfeste miterlebt hat, ist mir aus der Hand geglitten und zerbrochen. (mit Gemini geschrieben)

Tropf


In Wirklichkeit der Antrieb ist bei mir ein wenig abgebrochen!
Es ist die Spätschicht… oder die News die auch jetzt im Hintergrund laufen.
Gut das wir heute Freitag haben. Vielleicht wen das Wetter erlaubt, bekomme ich die möglichkeit ein paar neue Aufnahmen für euch zu machen. Und dem Nachrichten für eine kurze Zeit zu entgehen 🙂
Genießt die Tage…