Analoge schritte


Heute habe ich seit Jahrzehnten das erste mal eine Analog Kamera nach draußen genommen .
Analoge Fotografie ist seit paar Wochen das Thema bei mir.Ein Thema, welches mich schon seit Jahren beschäftige aber erst jetzt so richtig der Antrieb kam .
So richtig, dass ich nach det Canon d100 ( meine erste „Richtige“ Kamera ) und Practica, welches ich vor ein paar Tagen aus Polen mitgebracht habe eine Dritte mir besorgte . Und gerade diese bekam seine Chance etwas frischen Luft zu schnappen … und mal das zu sein wofür es gemacht wurde. Für den erste Test nutzte ich ein, über 15 Jahre, alte Filme, welchem ich noch im Schrank fand .
Aber für den Test sollte es reichen … leider ist er bei der Bild bei Rückwickeln gerissen und somit sind auch die erste Bilder unwiederbringlich weg …. so ist es mit der Analoge Fotografie .
Aber das gleiche kann es auch bei der Digitale passieren wenn die Speicherkarte ihren Geist abgibt .
Ergebnisse aus dem heutigen Tag, wenn überhaupt, werden erst in ein paar Tage zu sehen sein . Ich muss erstmals den zweiten farbigen Film „verschießen“ und dann beide zum Entwickeln bringen .
Danach werde ich endlich den zweiten Schritt wagen und mit Schwarz/Weiß Fotografie anfangen und mit dem selbst Film Entwicklung .
Alle nötige Utensilien sind inzwischen angekommen und warten auf ihren erste Einsatz.

Helios-44M 2/58mm – Zeitverlust oder Alternative – Part 2

Wie schon vor eine paar Monaten berichtet , bin ich jetzt im Besitz, eines Manuellen Objektives Helios-44M 2/58mm .

Die ersten versuche waren interessant, obwohl sie nicht die gewünschten Ergebnisse erzielt haben.
Die Fokussierung aus der Hand hat sich allerdings als unmöglich erwiesen und nur in Verbindung mit einem Stativ und einer Live Bild Funktion konnte ich eine gewisse Bildschärfe erreichen . Egal was ich gemacht habe , die schärfe habe ich immer daneben gestellt .
Es ist nicht so das ich mit Adler Augen bestückt bin . Im Gegenteil , seit geraumer Zeit, muss ich sogar eine Brille tragen . Aber , trotz der kleinen „Behinderung“ , solche Probleme habe ich mit keinem anderen Objektiv bei Manueller Fokussierung gehabt wie mit dem neuen/Alten Helios.


Das mein Altes Ostblock „Schmuckstück“, scharfe Ergebnisse erzielen kann, davon konnte ich mich schon früh überzeugen . Also das Problem musste wo anders liegen .

Die Einzige Möglichkeit könnte bei dem Adapter liegen, welchen ich mir für den Test geliehen habe . Um sich zu vergewissern musste also ein neuer Adapter her. Es ist sowieso mittlerweile die zeit gekommen, das ich einen neuen gebrauchen könnte.
Aber wenn möglich dann mit Indikator (. „wenn schon , denn schon“ )
Und sehe da……

Nach dem ich den neuen Adapter eingebaut habe , konnte ich das Problem mit Fehl-Fokussierung als Geschichte bezeichnen .
Schon die ersten versuche zu hause , haben mir gezeigt das dass Problem am Adapter selbst lagen. Jetzt endlich bringe ich erste Scharfe Bilder, auch vom Spaziergang wo ich mich wieder neu an die Manuellen Einstellungen gewöhnen muss….aber das ist das kleinste Problem .

Fazit nach den den Tests die ich gemacht habe:

  • Helios ist kein wunder der Technik – Trotzdem ist es besser als viele Moderne Billige Scherben, die nicht nur schlechtere Bildqualität besitzen aber auch in ein Plastik Gehäuse gesteckt worden sind .
  • Abborationen – bis jetzt konnte ich keine feststellen. Bei meiner Canon 28-135mm IS USM werde ich fast immer damit konfrontiert .
    Bei Helios habe ich das noch nicht erlebt .
  • Boeker – ist gewöhnungsbedürftig . Ein chaotischer, fast schon „Brutaler“ unscharfer HG wirkt nicht immer interessant , und nicht immer passt er zur jeder Bildaussage .Aber es wirkt wirklich ganz anders als bei anderen Objektiven z.B von Sigma oder Canon .
  • Bild Schärfe – hier ist das größte Problem zu verzeichnen .
    Obwohl Bilder auf kurzen Entfernung bekommt man Problemlos scharf und zufriedenstellend , mit dem Entfernung werden die aber manchmal unscharf was mit einem Lotto Spiel fast zu vergleichen ist .  Aber das ist nicht alles Ich habe festgestellt das die schärfe lässt mit der Entfernung von der Mitte nach . Was bei Großen Aufnahmen sehr Problematisch sein kann . Vielleicht ist das nur aber mit dem Model zu tun was ich grade zu hause habe , In Polen habe ich noch einen Helios liegen – bei nächste gelegentheit werde ich die beide Modele miteinander vergleichen müssen


Für die, die noch keine Erfahrung mit Alten M42 Objektiven haben, finde ich das die Helios eine vor allem Preiswerte Einsteiger Linse ist, die sich vor Modernen und neuen Einsteiger Linsen nicht unbedingt verstecken muss , man muss aber bereit sein die Schärfe Manuell einzustellen was nicht grade benutzerfreundlich ist . In Verbindung mit einem Adapter mit Indikator ist das aber Problemlos . Ob man damit eine Moderne Linse ersätzen kann … Glaube ich nicht obwohl ich selbst sehr oft die Linse auf meinen Body reinstecke und manchmal auch Interessante Ergebnisse bekomme

Helios-44M 2/58mm – Zeitverlust oder Alternative


Immer wieder findet man auf dem Weg durchs weiten Internet , Menschen die an Ihren modernen Foto Kameras ein altes manuelles Objektiv reinstecken . Wieso den nicht . Möglich ist es allemal . Aber sind die Ergebnisse überzeugend um das zu wagen ?
Bei den Bildern die ich gesehen habe merkte man kaum unterschied zu den modernen Scherben, im Gegenteil . Die Legendären Leica Summicron und Carl Zeiss Objektive sind Ihren Namen würdig . Allerdings waren sie schon damals , vor Jahren ziemlich teuer . Heute sind Ihre Preise kaum gefallen .

Aber was ist mit den alten Russischen oder DDR Objektiven . Auch mit denen hat man damals schöne Bilder gemacht . Wieso soll man also nicht versuchen . In meinen Schrank in Polen lagen noch ein Paar solche, die man als Einstieg gebrauchen konnte . Gesagt – getan . Vor drei Tagen war ich auf einen kurzen Besuch in Polen und habe einen Helios-44M 2/58 mm mitgebracht . Eine alte Kupplung wurde mir geliehen und die ersten Testbilder sind inzwischen fertig . weiterlesen…