Fenster der Friedhofskirche

Über die Friedhofskirche in Wuppertal Elberfeld habe ich schon einmal Berichtet.
Damals habe ich mir stark vorgenommen, einmal die schon von außen Interessante Rosettenfenster einmal auch von innen der Kirche zu sehen.
Die möglichkeit dafür habe ich überraschend ein paar Wochen später bekommen. Bei einem Chor Konzert konnte ich endlich die Kirche, und vor allem die vor ein paar Jahren restaurierte Rosettenfenster zu sehen.

1943 wurden die Fenster im Krieg durch eine Bombe stark beschädigt. 1946 hat man die Überreste herausgeschlagen und durch eine einfache rechteckige Kathedralen Verglasung ersetzt.
Pfarrer Knorr bis 2010 Pfarrer an der Friedhofskirche entwickelte das Projekt und fand in dem Künstler Günter Grohs aus Wernigerode einen sensiblen und hervorragenden Künstler, der die Fenster künstlerisch entwickelte, mit der Glaswerkstatt Schneemelcher eine sehr gute Firma, die die Vorgaben des Künstlers umsetzte. Seit 2010 ging es mit Pfarrerin Dermann weiter, die das Gesamtkunstwerk im September 2017 einweihen konnte. Die Kosten wurden ausschließlich über Spenden gedeckt, ein großes Engagement von Gemeinde und Institutionen Wuppertals, ein Grund zu besonderem Dank.

„Jede Einzelscheibe besteht aus senkverformten Floatglas und wurde in bis zu fünf Arbeitsgängen glasmalerisch bearbeitet. Die Scheiben wurden mit Bleistegen zu mehr als 100 Einzelfeldern zusammengefügt und in die überarbeitete Haltekonstruktion eingesetzt.“ (Quelle – Glaswerkstat Schneemelcher)


7 Gedanken zu „Fenster der Friedhofskirche“

  1. Ich freue mich das euch mein Beitrag gefällt
    @Olaf,
    Schön dich hier wieder zu sehen :-)
    Du hast sehr gut erkannt … das ausrichten der Bilder war ein echte „akt“ aber auch meine Voraussetzung… wen ich das nicht geschafft hätte , hätte ich die Bilder nicht gezeigt :-)
    Obwohl man konnte davon bestimmt noch mehr rausholen können!
    @Mascha
    Ich wüste das ich das Wernigerode irgendwo gelesen habe ;-)
    So ein Ding …. da Du lebst direkt an der Quelle solch wunderschönen Arbeiten

  2. Lieber Marius,

    mir gefallen solche Fenster auch immer wieder und ich bewundere die Arbeit, die dahinter steckt.

    Liebe Grüße
    Jutta

  3. Diese Glaskunst ist immer wieder beeindruckend. Auch wenn ich mit Kirchen sonst nicht viel am Hut habe, aber diese Fenster finde ich immer wunderschön.
    Herzliche Grüße – Elke

  4. Oh wow, sind die schön! Was bei dem Künstler auch nicht anders zu erwarten war – ich kenne einiges von ihm, er wohnt ja in unserer Stadt und wurde damals fast gleichzeitig mit mir geboren, unsere Mütter lagen im selben Zimmer der Klinik…das hat mir meine erzählt.
    Besonders das Blaue hat es mir angetan.

    Das heutige Lied aus meinem Blog hat eine Übersetzung im Web, ich hab mit den Texten von Nogu svelo! immer bissel Schwierigkeiten, weil die Sprache ziemlich vulgär ist. Aber ich kann keine fremde Übersetzung in meinem Blog veröffentlichen, nur als Link.
    https://lyricstranslate.com/en/nam-ne-nuzhno-voyna-wir-brauchen-keinen-krieg.html

    Liebe Grüsze
    Agnes

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