Nature Thursday 2026 – #10


Ich habe zwar noch ein ganzes Archiv voll mit alten Bildern, aber für das Projekt ist es schöner, eine aktuelle Aufnahme zu zeigen – auch wenn sie nicht so perfekt ist wie bei euch.

Beim Fotografieren auf der Wiese hat die Sonne jedoch so stark geblendet, dass auf dem Handy-Display kaum etwas zu erkennen war. Im Nachhinein hätte eine andere Perspektive oder ein anderes Blümchen sicher besser funktioniert. Die Enttäuschung kam dann am großen Monitor zu Hause: Das Ergebnis entsprach einfach nicht meinem Anspruch.

Inzwischen ist es leider ein wenig spät. Noch einmal nach draußen zu gehen? Nein, dazu fehlt mir jetzt wirklich die Lust. Aber es wird mir wieder eine Lehre sein: Verlasse dich nicht zu sehr auf die Technik – und erst recht nicht auf das Handy.

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Nature Thursday 2026 – #09

Mich hat es wieder erwischt. Es ist nicht zu fassen, aber das Wetter macht uns zu Hause richtig zu schaffen – es vergeht keine einzige Woche, in der nicht wenigstens einer von uns krank ist.

Letztens hatte ich noch Glück, aber heute sollte ich die Nerven meines Chefs lieber nicht überstrapazieren. Er hat sich zwar schon gewundert, dass ich noch an der Maschine stehe und nicht zum Arzt gehe, aber in ein paar Tagen (okay, fast einem Monat) ist erst meine Probezeit zu Ende. Deswegen werde ich die Pobacken zusammenkneifen … und versuchen, nicht die halbe Firma anzustecken! 🙂

Aus diesem Grund hole ich ein altes Bild hervor, das letztes Jahr (auch im Februar) entstanden ist. Es sieht fast aus wie der Rest eines Blumenstraußes, oder?


Eine Notlösung zwar, aber mit meiner roten Nase gehe ich jetzt direkt ins Bett … Hoffentlich sieht die Welt morgen schon wieder besser aus!

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Murals in Wuppertal: Urbane Kunst und das Erbe von Pina Bausch

Murals in Wuppertal verwandeln unsere Stadt in eine beeindruckende Freiluftgalerie. Wer aufmerksam durch die Straßen läuft, entdeckt immer wieder neue Wandbilder, die das graue Stadtbild beleben. Heute werfe ich einen Blick zurück auf die Anfänge der lokalen Street-Art-Szene und präsentiere euch ein ganz besonderes Highlight: das berühmte Pina-Bausch-Mural.

Die Geschichte der Murals in Wuppertal

Vor etwa drei Jahren, als das ambitionierte Projekt Urbaner Kunstraum Wuppertal ins Leben gerufen wurde, war ich besonders aktiv. Ich verbrachte viel Zeit damit, die neuesten Murals in Wuppertal zu fotografieren und zu dokumentieren. Mit der Zeit wurde mir der Trubel um die ständige Neueröffnung von Kunstwerken jedoch fast ein wenig zu viel, und ich verlor die Aktion beinahe aus den Augen.

In der Zwischenzeit sind jedoch fantastische neue Kunstwerke entstanden. Es gibt mittlerweile zahlreiche Webseiten, die diese Bilder professionell präsentieren – vielleicht sogar detaillierter, als ich es hier tun kann. Dennoch habe ich mich entschieden, meinem Blog wieder neues Leben einzuhauchen und mich wieder verstärkt der Street Art im Tal zu widmen.

Ein Denkmal für Pina Bausch

Heute möchte ich euch eines der vielen Murals in Wuppertal zeigen, das einer ganz besonderen Frau gewidmet ist: Pina Bausch. Als weltberühmte Choreografin des Tanztheaters Wuppertal war sie eine echte Revolutionärin des modernen Tanzes. Sie stellte ihren Tänzern oft die fundamentale Frage: „Was bewegt euch?“, anstatt nur nach der bloßen Technik zu fragen. Ihre Kunst hat Wuppertal international auf die Weltkarte gesetzt, und dieses Wandbild fängt ihren schöpferischen Geist wunderbar ein.

Mein Fazit zur Street Art in Wuppertal

Trotz der professionellen Konkurrenz im Netz möchte ich meinen Blog wieder mit eigenen Eindrücken füllen. Da das Wetter nun langsam besser wird, stehen auch wieder öfter Spaziergänge mit der Kamera auf dem Programm. Mein Foto des Pina-Bausch-Murals hätte ich im Nachhinein sicher aus einer anderen Perspektive aufnehmen können, aber am Ende kann kein Bild die Wirkung des Originals vollständig ersetzen.

Sonntagsspaziergang am Morgen: Ruhe finden vor der neuen Woche

​Ein Sonntagsspaziergang am Morgen fühlt sich oft wie eine viel zu kurze Atempause an. Erinnert ihr euch noch an früher? Als man jünger war, schien man in diese zwei Tage ein ganzes Leben packen zu können: Disco-Nächte, ausgiebige Wandertouren oder ein Kinobesuch. Doch seit einiger Zeit verfliegt das Wochenende schneller, als mir lieb ist.

Der Ausbruch aus der Routine

​Heute habe ich mich dem normalen Sonntags-Ablauf bewusst entgegengestellt. Anstatt mich morgens mit Kopfhörern und einem Podcast noch einmal einlullen zu lassen, bin ich bereits um sechs Uhr aufgestanden. Ich habe die kurze Regenpause genutzt und bin einfach losgelaufen.
​Oh, wie lange war ich um diese Uhrzeit nicht mehr draußen! Ich hatte fast vergessen, wie friedlich die Welt an einem Sonntagmorgen sein kann. Fotografisch hatte ich mir eigentlich gar nichts vorgenommen; ich hatte nicht einmal meine Kamera dabei. Mein einziges Ziel war es, die Einsamkeit auf den leeren Straßen zu genießen.


Ein unerwarteter Moment für die Galerie

​Doch ganz ohne Bilder? Das schaffe ich dann doch nicht. Als ich an einer alten Tür stehen blieb, zückte ich das Handy. Was mich an ihr so fasziniert hat? Ich kann es bis jetzt nicht genau sagen. Es war dieser eine Moment, dieses eine Detail, das mich stoppte. Ein perfekter Beitrag für meine Tür-Galerie, die in letzter Zeit etwas vernachlässigt wurde.
​Kurz darauf musste ich den Rückweg antreten, da es wieder zu tröpfeln begann. Meine Entscheidung war goldrichtig: Kaum war ich zur Tür herein, fing es draußen richtig an zu schütten.

​Die Herausforderung: Probezeit und Grenzen

​Den Rest des Sonntags werde ich wohl vor der Flimmerkiste verbringen und mich mental auf die nächste Woche vorbereiten. Meine Probezeit nähert sich langsam dem Ende. Mein Eindruck von der Firma, bei der ich seit Oktober beschäftigt bin, ist großartig – aber die Aufgaben dort sind eine echte Herausforderung für mich.
​Ich bin schon längst an meine Belastungsgrenzen gestoßen. Wie die Geschichte wohl ausgehen wird? Momentan sieht es schwierig aus, aber wie man so schön sagt: Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Nature Thursday 2026 – #08

Ein geheimnisvoller Blick auf die Blumen in der Vase

Gute Ideen entstehen oft an ungewöhnlichen Orten. Mein heutiger Einfall für das Nature Thursday Projekt kam mir während der Arbeit. Genauer gesagt: unter der Dusche. Ich wollte unbedingt etwas Neues ausprobieren. Mein Ziel war ein völlig anderer Blick auf die Blumen in der Vase.


Doch die Realität sieht oft anders aus als die Theorie. Zu Hause angekommen, baute ich mein Equipment auf. Schnell merkte ich jedoch: Meine ursprüngliche Vorstellung lässt sich so nicht umsetzen. Das Licht passte nicht und der Bildaufbau wirkte zu starr.

In der Fotografie ist das jedoch kein Scheitern. Es ist der Beginn eines Experiments. Anstatt aufzugeben, suchte ich weiter nach dem Ungewohnten. Ich wollte weg von der klassischen Ansicht. Mein Fokus lag plötzlich auf den winzigen Details, die man im Alltag oft übersieht.

Die Magie der Details

Wenn man Blumen in der Vase extrem nah fotografiert, verändert sich die Wahrnehmung. Die Pflanze als Ganzes verschwindet. Was bleibt, sind Formen, Linien und leuchtende Farben. Das Makro-Objektiv wird hier zum Entdecker-Werkzeug.

Das Foto oben zeigt genau diesen Moment. Es ist eine Suche nach der Seele der Blüte. Das Spiel aus tiefem Rot und den sanften, gelben Rändern wirkt fast wie eine Landschaft aus Samt. Man könnte meinen, man blickt auf glühende Kohlen im Abendlicht. Es ist faszinierend, wie viel Kraft in einem kleinen Ausschnitt stecken kann.

Macht mit beim Raten!

Ich bin nun sehr gespannt auf eure Meinung. Erkennt ihr eigentlich, welche Blumen in der Vase ich hier vor der Linse hatte? Schreibt mir eure Tipps gerne unten in die Kommentare!
Falls ihr noch mehr florale Inspiration sucht, schaut euch meineFlora Galerie

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Nature Thursday 2026 – #07

Schneeglöckchen – Die mutigen Frühlingsboten

Es gibt kaum ein schöneres Zeichen für das Ende des Winters als die ersten Schneeglöckchen. Diese kleinen Frühlingsboten haben mich heute dazu inspiriert, trotz des einsetzenden Regens einen Moment innezuhalten. Die letzten milden Tage sind zwar erst einmal vorbei, aber das Bild, das ich vor kurzem bei einem Spaziergang gemacht habe, bringt die Frühlingsgefühle direkt zurück auf den Monitor.

Gefunden habe ich diese Gruppe von Blumen auf dem Ehrenfriedhof in Barmen. Die Ruhe dort half mir, mich ganz auf die Details der Pflanzen zu konzentrieren. Obwohl ich zum ersten Mal kleine Gruppen von Menschen dort getroffen habe, boten die weiten Grünflächen genug Raum für ungestörte Aufnahmen.

Wissenswertes von Gemini – Schneeglöckchen (Galanthus)

  • Frostschutzmittel: Schneeglöckchen haben eine Art „eingebautes Frostschutzmittel“. Sie können bei Frost Wasser aus ihren Zellen in die Zwischenräume leiten, damit die Zellen nicht platzen.
  • Zwiebelkraft: Die Energie für das frühe Blühen ziehen sie aus ihrer Zwiebel, in der sie im Vorjahr Nährstoffe gespeichert haben.
  • Artenschutz: In Deutschland stehen wilde Schneeglöckchen unter Naturschutz. Man darf sie im Wald also bewundern, aber nicht pflücken oder ausgraben.
  • Symbolik: Da sie oft den Schnee durchbrechen, gelten sie weltweit als Symbol für Beständigkeit und die Überwindung des Winters.

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Himmelsblicke 2026 – Februar

Himmelsblicke Wuppertal: Die Stadt von ihrer friedlichen Seite

Eigentlich hatte ich für diesen Samstag ganz andere Pläne: Da meine Frau Nachmittagsdienst hatte, wollte ich die Gunst der Stunde nutzen und wieder einmal die Aquarellfarben herausholen. Die Ruhe zu Hause hätte sich bestimmt gut auf meine Kreativität ausgewirkt.


Mein Beitrag für Himmelsblicke 2026 – FEBRUAR
Aber da draußen solch wunderschönes Frühlingswetter herrschte und die Sonne bei 11 °C einfach zu stark gelockt hat, habe ich mich kurz nach dem Aufbruch meiner Frau doch auf die Pirsch gemacht.

Frühlingswetter lockt zur Fotopirsch

Hier und da ein kleiner Stopp, um den Augen und der Seele ein wenig Freude zu gönnen und dabei vielleicht Material für neue Himmelsblicke in Wuppertal zu finden. Ein Blick auf die aktuelle Wetterlage zeigte schon, dass dies der erste echte Frühlingstag des Jahres war.

Ein friedlicher Aussichtspunkt über der Stadt

Einen solchen Moment habe ich eingefangen: Eine Stelle, die ich immer wieder ansteuere. Von dort oben zeigt sich das Panorama der Himmelsblicke Wuppertal von seiner friedlichsten Seite. Der weite Blick über die Stadt, gepaart mit dem Spiel der Wolken am blauen Himmel, lässt die Hektik des Alltags (wie das aktuelle Verkehrschaos in der Stadt) sofort klein und unbedeutend erscheinen.

Es ist genau dieser Moment, der mir gezeigt hat, dass die Entscheidung gegen die Malfarben und für die Kamera heute genau richtig war.