Schloss Burg in Solingen


Schloss Burg ist eine der größten wiederhergestellten Burganlagen Westdeutschlands. Adel und Rittertum, die im Mittelalter herrschende Schicht, waren die Bauherren der Burgen. Schloss Burg verdankt seine Entstehung den Grafen von Berg.
Das Bergische Museum Schloss Burg gibt Einblick in Geschichte und Kultur des Mittelalters, das Leben auf der Burg durch die Jahrhunderte, Alltagskultur, Handel und Wandel im Bergischen Land

Quelle:Schloss Burg

NRW Tag 2008

Es war ein gigantisches Fest.
Drei Tage lang hat sich Wuppertal zum 62. Geburtstag des Landes NRW als hervorragender Gastgeber präsentiert. Der NRW-Tag hat alle Erwartungen übertroffen; bei strahlendem Spätsommerwetter kamen etwa 700 000 Gäste in die Stadt. Unter dem Motto „Wuppertal bewegt. Sich. Dich. Mich“ haben sich während der Feiern etwa 150 Städte aus ganz NRW an dem Fest beteiligt
(Quele – Westdeutsche Zeitung)
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Barmen Live 2008

Am letzten Wochenende fand die nächste Auflage von Barmen Live statt.
Vier Tage lang wurde die Innenstadt Barmens, zwischen dem Alten Markt und Geschwister-Scholl-Platz zu einem  riesigen Festplatz umgewandelt. Auf den aufgestellten Bühnen traten mehrere Bands auf, die für jeden Musikgeschmack was dabei hatten. Auch mehrere Straßen Künstler  unterhieltn tausende Besucher.

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OJCÓW

Ojców

Die Burg in Ojców wurde erstmals in der Chronik von Jan aus Czarnkowa erwähnt. Der erste Bewohner der Burg, ein Burggraf Namens Zaklika de Kozkow wurde 1370 urkundlich erwähnt. Deshalb nimmt man an, dass die Burganlage in der zweiten Hälfte des XIV. Jahrhunderts erbaut wurde.

Der lateinische Name des Ortes in der mittelalterlichen Chronik lautet Ociecz – Ojców. Der Legende nach wird dieser Ort mit dem polnischen König Władysław I Łokietek (Władysław I. Ellenlang ) in Verbindung gebracht. So heißt es, dass der Erbauer der Burg, Kasimir der Große, den Ort zu Ehren seines Vaters benannt hat, der sich dort, um sich auf den Kampf um den Königsthron gegen Waclaw den II. in den Höhlen und Wäldern der Umgebung versteckt haben soll. In wie weit diese These wahr ist, kann heute nur schwer beurteilt werden.

Die Burg selber liegt zentral im PradnikTal und wurde auf einem Jurafelsen erbaut. Umgeben ist die Burg auf allen Seiten durch 1,5 Meter dicke Steinmauern. Die westliche Seite der Burg war noch mit einem Graben und einem großen Turm über dem Einfahrtstor befestigt..

Über den ersten Pächter der Burg weiß man heute nur wenig. Da der Pachtvertrag nicht vererbt werden konnte, mussten die Nachkommen des Pächters beim König vorsprechen, um das Recht auf die Burg zu erhalten. So hat Jan aus Korzkiew (wahrscheinlich ein Enkel des Zaklik) , die Rechte für die Burg bekommen. Er hatte dem König große Geldsumme geliehen. Nach dem Tod von Jan aus Korzkiew, wurde die Burg von Hincza aus Rogowa und danach von Piotr Szafraniec aus Pieskowa Skala bewohnt . Sie hatten dem König ebenfalls Geld geliehen. Und so hatte die Burg im Laufe der Jahrzehnte sehr viele verschiedene Besitzer, die diese aber nicht immer bewohnt hatten. Aus dem Grund verkam die Burg immer mehr und wurde baufällig. Noch im XVII. Jahrhundert hat die Familie Korcinscy die Burg aus privaten Mitteln renoviert und kurze Zeit danach an Stanislaw Warszycki verkauft .

Im XVIII. Jahrhundert hatte die Burg noch viele unterschiedliche Besitzer. Danach im XIX. Jahrhundert verfiel die schöne Burg zur heutig erhaltenen Ruine.

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WAWEL

WAWEL

Der Wawel ist die ehemalige „Residenz“ der polnischen Könige in Krakau.
Die Burganlage liegt auf einem Hügel (228 m ü. NN) über der Weichsel.
Zusammen mit der Krakauer Altstadt ist sie Weltkulturerbe der UNESCO

Die noch erhaltene Reste der ältesten Befestigungen – Wälle aus Erde,Holz und Steinen, stammen aus dem IX.Jh..
Erst Ende des XI.Jhs. Ging man daran, die Anhöhen mit verteidigungsmauern zu befestigen. Im XV. Jh ließeen die ersten Jagiellonen mächtige Wehrtürme aus Backstein errichten.
Beachtliche Erweiterung erfuhr das Befestigungswerk unter dem König Ladislaus IV. Wasaim XII. Jh.
Zwischen 1790 – 94 wurde auf der Weichselseite Mauerrn nach Sternemustern errichtet-die letzte Wawel- Befestigungen des unabhängingen Polen.
Im XIX. Jh trug die österreichischen Besatzer auf dem Wawel die Mittelalterlichen Verteidigungsmauern ab und errichten an ihrer Stelle gewaltige ,bis heute erhaltene Fortifikationen

(Krakau – ein Bildführer ISBN 83-88460-38-2)

OGRODZIENIEC

Ogrodzieniec

Auf der höchsten Erhebung des Krakau-Tschenstochauer Jura erheben sich monumentalen Ruinen einer der größten und schönsten Burgen in Polen. Die Burg wird von malerischen Steinfelsen und Restbergen umgeben. Vom Turm aus genießt man weite Landschaften der Gegend.

Die erste Erwähnung von Ogrodzieniec stammt aus dem Jahre 1382. Das Stadtrecht wurde ihr 1386 verliehen. 1655 und 1702 wurde die Stadt und das Schloss von den Schweden niedergebrannt.

Im Jahre 1795 kam die Stadt zu Preußen und war Teil Neuschlesiens. Zwischen 1807 und 1815 gehörte Ogrodzieniec zum Herzogtum Warschau und anschließend zum Königreich Polen. Im Jahre 1870 verlor Ogrodzieniec seine Stadtrechte

PIESKOWA SKAŁA

 

Im Pradniktal, inmitten der schroffen Felsen des Ojcow-Nationalparks hatte sich einst König Kasimir der Große sein Schloss erbauen lassen.

Von ihm heißt es, er habe ein Polen aus Holz vorgefunden, doch eines in Stein hinterlassen.

Das Schloss bewachte einen wichtigen Handelsweg, der Krakau (Kraków) mit Breslau (Wrocław) verband und durch das Pradnik- Tal verlief. Seit Ende des 14. Jahrhunderts diente das Schloss als Residenz einiger polnischer Adelsfamilien. Zuerst war es die Familie Szafraniec, die einen kleinen Wachturm ausgebaut hat sowie am steilen Hang das untere Schloss mit zwei zylindrischen Basteien erbauen ließ . Ein Umbau dieses Schlossteiles wurde im 16. Jahrhundert, der Epoche entsprechend, durchgeführt. Der Innenhof wurde damals von zweistöckigen Kreuzgängen im Stile Norditaliens gesäumt und mit Bildhauerdekorationen geschmückt, die Elemente der niederländischen Renaissance (Galerie der steinernen Masken und Kartuschen mit Wappen) aufweisen. Im 17. Jahrhundert ließ Michal Zebrzdowski die bis heute erhalten gebliebenen Wehrtürme an der Ostseite anbauen, so dass ein Auß enhof entstand. Im 18. Jahrhundert, als sich das Schloss im Besitz der Familie Wielopolski befand, rühmte sich Pieskowa Skala als ein Ort der weitbekannten Jagden. Zur Zeit der Teilungen Polens war das Schloss, damals Museum von Polen genannt, ein beliebtes Ausflugsziel für die Bewohner des Königreiches Polen. Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Gebäude zum Erholungsheim mit einem exklusiven Restaurant umgebaut. Nach dem zweiten Weltkrieg ging die ganze Anlage in das Eigentum des Staates über. Im Schloss wurden umfangreiche Restaurierungsarbeiten unter der Leitung von Prof. A. Majewski durchgeführt. 1970 wurde in den Gemächern von Pieskowa Skala eine Abteilung des Königsschlosses auf dem Wawel in Krakow eröffnet