Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus


An 27 Januar, an dem Tag wo Das Konzentration Lager Auschwitz-Birkenau durch Rote Arme Befreit wurde, ist seit 1996 gesetzlich verankerter Gedenktag.
Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert an alle Opfer eines beispiellosen totalitären Regimes während der Zeit des Nationalsozialismus.

„Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen.
Es ist deshalb wichtig, nun eine Form des Erinnerns zu finden, die in die Zukunft wirkt.
Sie soll Trauer über Leid und Verlust ausdrücken, dem Gedenken an die Opfer gewidmet sein und jeder Gefahr der Wiederholung entgegenwirken.“

70 Jahrestag der Befreiung von Auschwitz


Heute vor 70 Jahren wurde das Konzentrationslager Auschwitz durch die Rote Armee befreit.

Es gibt keine deutsche Identität ohne Auschwitz … Die Erinnerung an den Holocaust bleibt eine Sache aller Bürger , die in Deutschland leben.
Er gehört zur Geschichte dieses Landes

Bundespräsident Joachim Gauk

Langsam werden die Überlebenden von Damals , nicht mehr zwischen uns sein . Es bleiben nur noch Dokumente und Erinnerungen, welche Sie für uns Hinterlassen . Dabei bleibt es nicht nur ihr Schmerz, aber auch Ihr Vertrauen zu unserer Generation , um die Fehler von Damals nicht zu wiederholen …
Was wir daraus machen werden steht nun in unseren Händen und in unserer Art, wie wir mit der Geschichte umgehen werden . Wir dürfen Sie nicht enttäuschen !

Leider ist mein Besuch von KZ Auschwitz schon lange her …und aus den Bildern, welche ich Damals gemacht habe, ist nicht viel übrig geblieben. (Festplatte crash) Deshalb manche Bilder welche ich heute zeige, wurden schon damals von mir gezeigt … Heute allerdings bekamen die Bilder ein neue SW Look .
In meinen Augen sehr passend zu dem Ort .

27 Januar vor 68 Jahren ….


Auschwitz ist das Synonym für den Massenmord der Nazis an den europäischen Juden. Auschwitz ist Ausdruck des Rassenwahns und das Kainsmal der deutschen Geschichte. Am 27. Januar 2013 jährt sich die Befreiung des „Konzentrationslagers“ Auschwitz durch die Rote Armee zum 68. Mal. (Quelle – Denktag 27 Januar)

Wie schon vor ein paar Jahren mit Marco , letztes Jahr bin ich auch mit Mike der Traurigste teil Deutsche Geschichte „besucht und bearbeitet “ . Dort verbrachte Stunden bleiben allen so wie auch ihm lange in Erinnerung . Was er mit dem wissen und Erkenntnis macht … ich hoffe das Richtige .

„Erinnern tut weh. Es löst Entsetzen aus und lässt uns verstummen und aufschreien zugleich. Sich den bedrückendsten Wahrheiten unserer Geschichte zu stellen, ist unverzichtbar. Dazu verpflichten uns die Opfer, ihre Angehörigen und Nachkommen. Aber es ist auch für uns selbst notwendig, damit wir den unauflöslichen Zusammenhang von Erinnerungs- und Zukunftsfähigkeit begreifen.
Wir wissen aber auch um die erneuten Gefahren von Nationalismus, Antisemitismus, Rassenhass und Fundamentalismus bei uns in Deutschland und anderswo – Tag für Tag. Und wir wissen, wie sehr politische Wachsamkeit gefordert ist. Es ist unsere Pflicht, über den Holocaust aufzuklären, um eine Wiederholung dieser grauenhaften Geschehnisse zu verhindern. Gerade viele der jungen Generation wollen wissen, was geschehen ist. Sie wollen die Erinnerung daran wach halten. Sie möchten bewusst machen, vorbeugen und verhindern. Die Jugendlichen wollen diese Aufgaben mit Leben erfüllen, weil die Gefahren und Gefährdungen, die durch Radikalismus. Extremismus, Menschenverachtung und nationale Hybris entstehen, mit dem Ende des Nationalsozialismus nicht für immer beseitigt wurden.“ (Quelle- Rita Süßmuth)

Über Auschwitz habe ich schon geschrieben HIER

Auschwitz – Birkenau


An diesem Ort versagen die Worte, kann eigentlich nur erschüttertes Schweigen stehen – Schweigen, das ein inwendiges Schreien zu Gott ist: Warum hast du geschwiegen? Warum konntest du dies alles dulden? In solchem Schweigen verbeugen wir uns inwendig vor der ungezählten Schar derer, die hier gelitten haben und zu Tode gebracht worden sind; dieses Schweigen wird dann doch zur lauten Bitte um Vergebung und Versöhnung, zu einem Ruf an den lebendigen Gott, daß er solches nie wieder geschehen lasse

Ansprache von Benedikt XVI. In Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau 28 Mai 2006

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