Deutsche Bahn: Wuppertaler Baustellen-Idylle

Bilderbuchwetter in Wuppertal. Die Sonne lacht, der Himmel ist strahlend blau – fast schon zu schön, um wahr zu sein. Man fragt sich unweigerlich: Wie lange noch? Laut Wetter-App soll es bereits heute Abend schneien. Doch woraus eigentlich? Bei diesem wolkenlosen Himmel grenzt die Vorhersage schon an Optimismus, den sonst nur Projektplaner der Bahn an den Tag legen.

Kalt ist es allerdings geworden – oder sagen wir es direkt: saukalt. Heute Morgen, oder besser gesagt noch in der Nacht, hatten wir frostige -6 °C. Dank der ersten Sonnenstrahlen hat es sich mittlerweile auf „angenehme“ 2 °C hochgearbeitet. Eigentlich die beste Gelegenheit, um der Baustelle am Hauptbahnhof einen Besuch abzustatten, die uns in Wuppertal seit einer Woche den letzten Nerv raubt.

Die DB-Anzeigetafel: Hoffnungsschimmer oder optische Täuschung?

Eigentlich hieß es, das Ganze soll bis Juni dauern. Oder habe ich da etwas falsch verstanden? Ein Blick durch den Bauzaun auf die digitalen Überreste der Fahrgastinformation am Bahnsteig (Perron) verrät Erstaunliches: „Bauarbeiten bis 20.02.26 um 21 Uhr. Kein Zugverkehr.“

Sollte dieses monumentale Projekt etwa in nur wenigen Tagen abgeschlossen sein? Ein verfrühtes Wunder im Februar? Oder will die Deutsche Bahn den zufälligen Besuchern, die einen sehnsüchtigen Blick hinter den Zaun werfen, einfach nur ein wenig Hoffnung schenken?

Der Blick nach Osten: China vs. Wuppertal

Man kommt nicht umhin, Vergleiche zu ziehen. In China zieht man solche Infrastruktur-Projekte in ein paar Tagen, vielleicht einem Monat durch. Zugegeben: Dort wird 24/7 gearbeitet, auch sonntags. Dass ich heute am Sonntag keinen einzigen Arbeiter auf der Baustelle finden würde, war mir natürlich klar. Es grenzt fast schon an ein Wunder, dass die Busfahrer des Schienenersatzverkehrs (SEV) überhaupt noch pflichtbewusst ihren Dienst schieben.

Es bleibt unbegreiflich, warum bei solch wichtigen Projekten, die Hunderttausende Menschen betreffen, nicht der Einsatz massiv verstärkt wird. Warum wird hier nicht im Schichtbetrieb gearbeitet, um so früh wie möglich fertig zu sein? Auf diese Weise kriegt man vielleicht irgendwann die Bahnsteige fertig… aber was ist mit dem Rest des Bahnhofs?

Fazit: Die Kamera läuft mit

Schon vor ein paar Jahren habe ich den Umbau des Bahnhofsvorplatzes fotografisch begleitet. Es scheint an der Zeit, die Kamera wieder auszupacken und diese Chronik der Entschleunigung für die Ewigkeit im Netz zu verbreiten. Heute war mein erster Besuch – und sicher nicht der letzte.

Zumindest eines ist sicher: An Material für neue Berichte wird es mir im Wuppertaler Baustellen-Dschungel so schnell nicht mangeln. Bauinformation der DB

Black & White 2023 – MÄRZ

Dieses Jahr bei Black & White Projekt wollte ich mich mit Schwebebahn befassen. Wie es aussieht der Schwerpunkt meine Interesse liegt mehr auf die Schwebebahnstationen als auf die Schwebebahn selbst. Die Schwebebahn selbst zeige ich euch zwischendurch… es sind noch 305 Tage bis Jahres ende , also Zeit habe ich genug 🙂


Wuppertal Schwebebahnstation „Alter Markt“
Die Schwebebahnstation Alter Markt ist die zentrale Haltestelle der Wuppertaler Schwebebahn im Wuppertaler Stadtteil Barmen. Sie befindet sich im Bereich des namensgebenden Alten Marktes und erschließt die Barmer Fußgängerzone rund um den Werth. Außerdem ist sie ein wichtiger Nahverkehrsknoten im Wuppertaler Osten. Das Gebäude und die direkt westlich angrenzende Schwebebahnbrücke entstanden in den 1960er-Jahren.

Die im Jugendstil erbaute und 1903 eröffnete Schwebebahnstation Rathausbrücke galt als eine der schönsten Haltestellen. Die gleichnamige Wupperbrücke schloss sich südlich an den Alten Markt an, wo ein früheres Rathaus gestanden hatte. Die Station wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt und später nur behelfsmäßig wiederaufgebaut.

Seit 1949 wurden Pläne diskutiert, die Station und ihr Umfeld umzugestalten. Angedacht war ein gemeinsamer Bahnhof von Schwebebahn und Straßenbahn, umgeben von einem Kreisverkehr. Später stellte man fest, das der Umstieg zwischen den beiden Linien weniger bedeutend als gedacht war. Ende der 1950er-Jahre verwarf man in Zuge des neuen Konzepts für den Alten Markt daher den Plan.

Der autogerechte Umbau des Alten Marktes umfasste auch eine 105 Meter breite Straßenbrücke im Kreuzungsbereich über die Wupper. Dafür musste die Schwebebahnstation 40 Meter nach Osten verlegt und die Straßenkreuzung von einer Brücke überspannt werden. Der 1963 fertiggestellte Entwurf der neuen Station stammt von Max R. Wenner. Die Bauarbeiten in den Jahren 1965–67 gipfelten im März und April 1967 mit dem Bau der neuen Brücke, für die der Betrieb der Schwebebahn und der Straßenbahn zwei Wochen lang unterbrochen wurde. Vier 38 Meter hohe Pylonen halten hier das Gerüst der Schwebebahn auf einer Strecke von 120 Metern über der Kreuzung. Nach einer Belastungsprobe wurde der Betrieb am 17. April 1967 wieder aufgenommen und die Station Alter Markt provisorisch eröffnet. Die Innenausbauten zogen sich aber noch bis zur feierlichen Eröffnung am 30. September hin, bei der neben der Station auch die umgestaltete Kreuzung eingeweiht wurde.(Quelle-Wikipedia)



Black & White


Eva


Hannelore


Judith


Christopher


Jutta


Schmelli


Mascha


Elke-Mainzauber


Sandra


JuttaK


Richard


Heike


Escara


Anne


Black & White


Black & White


Black & White

Fisheye in Dom

Wie es aussieht, ich kann mich von dem Altenberger Dom nicht trennen. immer wieder finde ich noch Aufnahmen die man schon längst zeigen sollte. Aber da ich zu zeit mein Termingrafik so Angespannt habe… und bin nicht in stande was neues vorzustellen … nutze ich wieder mal eine „alte“ aus ende Oktober Aufnahme.


Fisheye – Das Fischauge bezeichnet in der Fotografie ein spezielles Objektiv, das mit der dazu nötigen Verzeichnung ein komplettes Gesichtsfeld abbilden kann.
Im Gegensatz zu konventionellen Nicht-Fischaugen-Objektiven, die eine senkrecht zur optischen Achse stehende Objektebene proportional abbilden, bilden Fischaugenobjektive eine Hemisphäre oder mehr, mit deutlichen aber nicht übermäßigen Verzerrungen, auf der Bildebene ab.
Gerade Linien, die nicht durch die Bildmitte laufen, werden gekrümmt abgebildet; die Abbildung ist stark tonnenförmig.

Man muss es lieben oder nicht, es ist aber ein Tolle „Werkzeug“ um mit kleinem Aufwand zb. Panoramen zu erzeugen. Und dafür vor fast zehn Jahren habe ich mir mein erste Fisheye geholt oder besser gesagt hat mir der Christkind mitgebracht.
Seit damals entstanden viele Interessante Panoramen und anderen Aufnahmen. Wie diese hier.
Natürlich das Verzerrungen in dem Bild sind enorm und entsprechen nicht gerade dem was man vor sich hat… aber gerade deswegen nutze ich den Fisheye für normale Bilder so gerne… um das Motiv in ganz andere weise vorzustellen.

Ich liebe es… und trotzdem nutze ich so selten.

Bergischer Dom Altar


Wenn man schon ein Fisheye angezogen hat, wieso soll ich nicht versuchen eine Aufnahme zu machen die mich schon seit Ewigkeit keine Ruhe lässt.
leider gerade vor dem Altar wurde eine „Konzert Scene“ Aufgebaut deswegen konnte ich mich nicht da hinstellen wie ich mir vorgestellt… und trotz dem es ist eine Aufnahme gelungen die mich ein wenig zufrieden stellt. Obwohl das Marien Figur ganz Oben ist gerade aus diese Position kaum zu erkenne.
Wie ich sehe … es ist zweite Grund um nach Altenberg noch einmal zu besuchen

Drachenbrücke


Bevor die Bilder in der Tiefe der Konserve verschwinden, zeige ich Sie Heute.
Sowieso habe ich nichts neues vorzuzeigen. Und für alte Bilder kommt noch Zeit.
Übrigens… Die letzte Jahre/Jahrzehnte haben das Ruhr Pott wirklich verändert. Man fühlt sich hier wie in einem Erholungsgebiet.

Die Drachenbrücke verbindet seit Anfang 2008 den Stadtteilpark Hochlarmark (ehemaliges Gelände der Zeche Recklinghausen II) und die dahinter liegende Dreieck-Siedlung mit der Halde Hoheward. Sie wurde von Ralf Wörzberger[10] entwickelt. Fußgängern sowie Radfahrern bietet die Brücke einen geschwungenen Überweg über die Cranger Straße in Form eines Drachenskelettes, dessen Rippen als Halter für das Geländer dienen. Drachenhals und -kopf sind zurückgewandt, als würde der Drache auf seine Besucher hinunterblicken. (Quelle – Wikipedia)

Schloss Strünkede


Anstatt an dem Blog zu Arbeiten nachdem er am Wochenende mir abgestürzt ist, ich sitze an den Bildern aus Herne.
Die Sandra und Elke haben mir gestern so Hoch die latte gestellt das ich inzwischen an den Grenzen meine Fähigkeiten gestoßen bin.
Aber Motiviert wie noch nie habe ich nicht nur meine HDR Arbeit verfeinert und ein wenig angepasst, aber auch ein paar Sachen entdeckt die ich bis dahin nicht mal gewusst habe das sie existieren. Und das nach so vielen Jahren
Zukunft wird zeigen ob die neu gewonnene Erfahrungen Auswirkung auf die Bilder haben werden… heute haben mir aber ein wenig die Arbeit mir erleichtert (obwohl auf den Ergebnissen das nicht sofort zu sehen ist)
Leider für das Angelas Spiegelung Projekt habe ich nicht den Beitrag nicht mehr geschafft zu melden … egal.
Die Spiegelungen sind trotzdem Grandios! oder?

Schloss Strünkede

Erstmals urkundlich erwähnt wird eine Burg Strünkede im Jahr 1243. Sie wurde von den Herren von Strünkede errichtet, die schon für das Jahr 1142 genannt sind. Die Burganlage war mit Türmen und wassergefüllten Gräben – den Gräften – ausgestattet. Einige dieser Gräben und der große Schlossteich sind noch heute im Schlosspark vorhanden. Bis in die frühe Neuzeit hinein behielt die Anlage ihr mittelalterlich geprägtes, wehrhaftes Erscheinungsbild, ehe Jobst von Strünkede 1591 den Umbau zu einer herrschaftlichen Schlossanlage einleitete. (mehr über den Schloss Strünkede erfährt ihr auf Herne von Damals bis heute)

Schlosskapelle Strünkede

Wie es aussieht, auf einem kurzen Spaziergang in Herne entstanden mehr HDR Aufnahmen als in ganze Jahr. Und es ist nicht das Letzte HDR … ein paar werden noch Folgen bevor sie nicht in Vergessenheit geraten.

Erstaunlich wieviel Spaß man dabei haben kann, und das nicht nur bei der Aufnahme vor Ort aber auch während der Bearbeitung.
Ich glaube in Zukunft werde ich meine Fototouren in der Nacht verlegen müssen.

Schlosskapelle Strünkede
Die Schlosskapelle direkt gegenüber von Schloss Strünkede wurde 1272 von Bernd von Strünkede im gotischen Stil errichtet. Sie ist das älteste Bauwerk auf Herner Stadtgebiet und diente den Bewohnern der Burg als Gotteshaus. Spuren des ursprünglichen Sakralbaus finden sich noch im Chor der Kapelle. Sein heutiges Erscheinungsbild erhielt die Kapelle im 14. und 15. Jahrhundert. Dazu gehören im Innern das Kreuzrippengewölbe, Reste mittelalterlicher Wandmalereien und der spätgotische Eingang auf der Südseite. (Quele-Herne von damals bis heute)

Nachtrag…

Nach den Kommentaren und gut gemeinte Kritik von Elke und Sandra habe ich mir noch einmal die Kapele angesehen und auf den Werkbank genommen …
Es steck in dem Bild so viel Potential … man muss nur wollen den auszureizen.
Heute werde ich das nicht mehr machen.. aber für Zukunft muss ich mir mehr Anstrengen und die Besucher zufrieden zu stellen hihihi
Hier eine kurze Verschlimmbesserung