Zwischen schlaflosen Nächten und neuer Hoffnung

>Wie ich es gestern schon befürchtet hatte: Mit dem Schlafen war ich heute wirklich überfordert. Um 4:45 Uhr war die Nacht vorbei, obwohl ich erst um Mitternacht ins Bett gegangen bin. Es klingt vielleicht übertrieben, aber die Aufregung wegen des Termins bei der Agentur für Arbeit (Birte, du hattest vollkommen recht – wieder was gelernt!) hat mich völlig mürbe gemacht.
Ich habe versucht, mich zu entspannen und an andere Dinge zu denken, doch es half nichts. Ich war schon nassgeschwitzt, bevor ich überhaupt „Guten Tag“ sagen konnte. Obwohl das Gespräch fantastisch verlief, stand ich die ganze Zeit unter Strom. So intensiv habe ich das lange nicht mehr erlebt, aber die Situation war eben auch ungewöhnlich für mich.

Ein Vorurteil weniger

Wie ihr es mir schon prophezeit habt: Die Sorge und die Aufregung waren völlig umsonst. Viele der Geschichten, die man über diese Einrichtung hört, sind schlichtweg aus den Fingern gesogen. Schon bei der Anmeldung habe ich es gespürt: Hier will dich niemand „an die Kette legen“, nur um die Statistik zu schönen. Stattdessen wird versucht, den Betroffenen wirklich zu helfen. Zumindest war das mein Eindruck, und dafür danke ich Frau P. von Herzen.
Nach Hause kam ich zwar immer noch nassgeschwitzt – oder war es der Regen, der seit gestern ununterbrochen fällt? – aber ich war ruhig und erleichtert. Jetzt kann ich beruhigt auf das Ergebnis unseres Gesprächs warten. Vorerst habe ich es mir jedoch auf der Couch gemütlich gemacht. Da die Bude heute Nachmittag leer war, konnte ich den versäumten Schlaf endlich nachholen. Bei diesem Wetter hat man ohnehin nichts Großes geplant, aber ab morgen sieht die Welt schon wieder anders aus!

Ein glänzender Traum am Wegesrand

Zum Abschluss noch eine kleine fotografische Zugabe. Diesen Traum fast jeden Mannes, egal ob jung oder alt, habe ich neulich bei einem Spaziergang entdeckt.
litzblank poliert stand sie da und wartete geduldig auf ihr Herrchen. Das kalte Chrom spiegelte die Welt um sie herum wider, während der rote Lack im gedämpften Licht fast wie Samt wirkte. Ein Symbol von Freiheit und der Sehnsucht nach dem endlosen Asphalt. Leider wartete sie nicht auf mich – so bleibt dieses Kraftpaket wohl vorerst weiterhin das, was es ist: ein schöner Traum auf zwei Rädern.

1 thought on “Zwischen schlaflosen Nächten und neuer Hoffnung”

  1. Lieber Marius,
    dann wünsche ich dir für die kommende Nacht eine gute Nacht .
    Lieben Gruß – Elke

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