In Wirklichkeit es ist eine missglückte Aufnahme.
Ganz was anders habe ich gehofft in der Kugel zu finden, und ganz was anders habe ich dort gefunden.
Erst zu Hause habe ich gemerkt, das so „Unglückliche“ Aufnahme ist das nicht.
Im Gegenteil… Schön scharf und vor allem Perfekt in der Mitte spiegelt sich mein Fotoaparat… Sogar ich selbst fand in der Kugel Platz.
Eine Perfekte Aufnahme für das Spiegelungen Projekt
Carl SIEBEL *13.01.1836 in Barmen +09.05.1868 in Elberfeld Wuppertal – Friedhof Bartholomäusstraße.
Objektiv: PORST WW 28mm/f2,8
Carl Siebel war der Sohn des Litzenfabrikanten Karl August Siebel (1805–1888) und von Emilia (Emilie) Kampermann (1812–1878). Nach Unterricht durch einen Privatlehrer besuchte er die Barmer Stadtschule und danach eine höhere Schule in Rheydt. 1850 bestimmte sein Vater, dass er Lehrling in der väterlichen Firma „Abraham Siebel & Sohn“ sein sollte. Dem Beruf war er nicht sehr zugetan und wandte sich deshalb der Poesie zu. Seine Freunde waren Emil Rittershaus und Hugo Oelbermann. Diese hatten zusammen den „Wupperbund“ gegründet. Später gehörte er dem „Sonntagskränzchen“ von Friedrich Roeber an.
Wegen eines Brustleidens reiste er 1866 und 1867 zur Heilung nach Funchal auf der Insel Madeira. Carl Siebel unterstützte Karl Marx durch Rezensionen bei der Bekanntmachung von Marx’ „Das Kapital“.
Johann Victor Bredt nannte ihn einen „Dichter von Gottes Gnaden“, während Friedrich Engels in einem Brief an Jenny Marx vom 22. Dezember 1859 es so zusammenfasste:
„Da lob’ ich mir doch den Siebel, der zwar ein grundschlechter Poet ist, aber der auch weiß, daß er durch und durch Humbug ist und nur verlangt, man soll ihm das Reklamehandwerk als ein heutzutage nötiges procédé erlauben, indem er ohne dies gar nichts wäre.“ (Quele-Wikipedia)
Kurz nach seiner Rückkehr von Madeira verstarb er in Elberfeld an Schwindsucht. Er wurde auf dem Friedhof Bartholomäusstraße in Barmen begraben.
Meeresleuchten
Wieviel Sonnenstrahlen fielen goldenschwer,
fielen feurig glühend in des ew’ge Meer!
Und die Woge sog sie tief in sich hinab,
und die Woge ward ihr wild lebendig Grab.
Nur in stiller Nächte heilger Feierstund‘
sprühen diese Strahlen aus des Meeres Grund.
Leuchtend roll’n die Wogen durch die dunkle Nacht
wunderbar durchglüht sie funkensprüh’nde Pracht.
(Author : Carl Siebel / Musick: Carl Loewe)
Wieviel Glück muss man haben das gerade diese Stein meine Aufmerksamkeit gewann.
Wer sich hinter den Namen versteck habe ich erst später rausgefunden. Dann erst recht habe ich weitere versuche gemacht bis mir das Bild gefallen hat.
Es ist trotz dem nicht perfekt, ganz zufrieden bin ich nicht. Aber noch öfter da zu stehen hätte wirklich blöd ausgesehen:-)
Trotz dem freue ich mich ungemein, dank diese Projekt Aufgabe, habe ich nächste Steinchen in Wuppertaler Geschichte entdeckt.
Ich bin schon jetzt gespannt was ich als Nächste finden werde 🙂
Die Teilnehmer des Projekts Black & White – MÄRZ 2022
Heute war geplant eine Nachrichten Pause. Um ein wenig freie Kopf von den Dauerhaften Ukraina News zu bekommen. Um die Gedanken zu sortieren und das langsam antretenden Sorgen und Angst Gefühl zu verdrängen.
Da in letzte Zeit Friedhofs mag ich mehr als Park, war nicht verwunderlich das gerade dort hat mich am Samstag Vormittag gezogen. Nach neuen Ideen für BW Ausschau zu halten, aber vor allem weit von Menschen maßen einfach allein zu sein.
Mit dabei war auch das neue PORST Objektiv der mir immer mehr gefällt 🙂
Die Galerie Altglas Container wird immer voller 🙂
Wer hat das gedacht !
Es gab Zeiten wo ich mich mehr gekümmerte habe um WAS & WIE ich Fotografiere als um wieviel. Wo manche kleine Dinge meine volle Beachtung auf sich gelenkt haben.
Heute bin ich irgendwie Stumm geworden. Immer seltener bringe ich nach Hause Bilder die mich richtig zufrieden stellen.
Und das Projekt 365 Hilft dabei auch nicht wirklich. Man befindet sich dabei leicht unter Zwang was zu Liefern, was nicht Hilfreich ist.
Um in Zukunft wieder Spaß an Fotografie zu spüren, muss ich vorerst diese „Zwangs Gefühl“ im Griff bekommen. Dann werde ich wieder Motive sehen die ich sonnst so oft übersehen habe.
Übrigens… wieso habe ich diese Aufnahme noch nie gezeigt, verstehe ich nicht. Sie Lag vorbereitet auf dem NAS Server seit 2015
Ein frohes Neues Jahr !
Es ist so weit… Endlich öffnet das Black & White Projekt 2022 ihre Pforten und mit großen Spannung warte ich auf eure Beiträge.
Letztes Jahr habe ich mir ein Projekt Thema gesetzt – Denkmäler – Eine Tolle Gelegenheit nicht nur Fotografisch sich auszutoben aber auch ein wenig eigene wissen zu vertiefen.
Dieses Jahr werde ich die Latte etwas niedrieger stellen, es hat trotzdem ein wenig mit dem Kunst zu tun.
2022 werde ich die Friedhoffe der Stadt mir „vorknöpfen“, und begebe mich auf die suche nach alten und interessanten Grabsteinen.
Ich konnte das nennen „Steinmetzkunst“ oder sowas…
Das es nicht zu leicht sein soll, werden ich die Bilder mit alten analogen Objektiven Fotografiert und in 1×1 Format Präsentieren.
Wie es aussieht, es wird bestimmt wieder Spannend sein.
Die Teilnehmer des Projekts Black & White – JANUAR 2022
Dem Adventzeit die Farben zu entziehe – kein Problem. Na Klar! Aber was ist wen das Wetter in sich schon Grau in Grau, Regnerisch und ungemütlich ist 🙁
Dazu immer neue Regierung Corona Maßnahmen um das Spazieren gehen ein wenig zu besweren
Es macht wirklich kein spaß in Stadt zu gehen und dazu noch eine Kamera mit zu schleppen.
Es ist endlich Zeit gekommen das das ganze Corona Chaos uns verlässt und die Welt und vor allem WIR zu Ruhe kommen.
Ich Wünsche allen frohen und besinnlichen vierte Advent! Bleibt Gesund !
Für den Dritten Advent Nutze ich diesmal eine alte Foto. Leider Zeit technisch habe ich mein „Terminkalender“ richtig voll. Dazu das Abenteuer mit meine Letzte Panorama. Und das Desaster ist Vorprogrammiert.
Egal ein Bild muss hier, die Konserve ist voll davon.
Heute steht in der Location ausnahmsweises sowas wie ein Weihnachtsmarkt. Nicht wirklich schön , aber wenigstens etwas im vergleich zu 2020. Obwohl so Leer mit einem schön geschmückten Weihnachtsbaum sieht das Bahnhof Vorplatz richtig schön.